Nicht vorhergesagter Regen

Posted by herbert - September 4th, 2010

31.05. Dreiwerden – Frankenberg

Seit gestern und bis nächsten Donnerstag sagte wetteronline und auch das Radio täglich Regen voraus. Doch gestern Abend war für heute auf einmal kein Regen vorhergesagt und so entscheiden wir uns heute Morgen, die Wanderung zu wagen. Wir stellen unser Auto am Parkplatz des Silberbergwerks ab und gehen im weiten Bogen zum Endpunkt der Erzbahn zurück, wo wir gestern den Wanderweg verlassen hatten.

Blumen in der Zschopau ©walker

Blumen in der Zschopau ©walker

Wir folgen dem Verlauf der Zschopau, die hier einen großen Bogen macht. Immer wieder treffen wir auf Hinweise des Silberbergwerks, wie alte Stolleneingänge oder auch das Grubenwehr im Fluss.

Dann wird der Weg am Felsen entlang sehr schmal, doch schließlich treffen wir auf einen Fahrweg, dem wir bis zur Schlossmühle Sachsenburg folgen. Entgegen der Wettervorhersage beginnt es zu nieseln, und auf dem freien Feld zwischen Sachsenburg und Frankenberg beginnt es immer stärker zu regnen. Unter einem Baum versuchen wir die Regenhaut über den Buggy zu stülpen, was uns wieder nur unvollständig gelingt, aber immerhin bleibt Della vor dem Regen geschützt. Mit dem Regen wird auch jede Diskussion überflüssig, ob wir heute weiter als bis nach Frankenberg wandern können.

Mit dem Bus fahren wir zurück und haben dann noch gut 20 min gehen, bis wir wieder am Auto sind. Auf der Rückfahrt fahren wir in Waldheim vorbei, wo Ingrid das Gefängnismuseum besuchen will, aber es scheint geschlossen zu sein.

Schlagwörter: , , , , ,

Wanderstrecke Karlshof – Harburg

Posted by herbert - März 23rd, 2009

Gerade habe ich mal nachgeschaut, wie weit ich unsere Wanderung auf dem Wanderweg Romantische Straße bereits hier vorgestellt habe und festgestellt, dass wir im letzten Jahr doch noch einige Etappen mehr gewandert sind, als im Blog veröffentlicht wurden. Bevor nun die neue Wandersaison beginnt – bei uns ist allerdings für die nächsten Tage noch Schnee vorhergesagt, hier ein Bericht über unsere Wanderung am 14.9.08

Ich glaube, die Wettervorhersage wird trotz allem technischen Fortschrift immer ungenauer, statt genauer. Am Samstagabend gegen 23 Uhr schauen wir nochmals im Internet nach dem Wetter, das sich gegenüber dem frühen Abend verändert hat, es wird für den Morgen neben Sonne und Wolken auch Regen vorhergesagt.

Das nimmt Ingrid zum Anlass, den Wecker später zu stellen, doch als ich am Morgen nachschaue, ist am für den Vormittag schönes Wetter vorhergesagt, am Nachmittag eher trüb und am Abend dann Regen und diese Vorhersage stimmt leider.

Doch bevor wir starten können, will Ingrid noch am Tag des offenen Denkmals den alten Kleinbahnhof in Dischingen ansehen, den wir erst nach einer Irrfahrt finden.

Auch auf der Fahrt nach Harburg muss Ingrid öfter halten, um sich zu orientieren. Eigentlich bin ich etwas überrascht über unser Ziel, denn Ingrid hatte immer Bedenken gehabt, ob die Wanderung nicht zu weit wäre und nun können wir erst um 13 Uhr mit der Wanderung beginnen.

Zunächst ist es noch wechselnd bewölkt und es scheint sogar teilweise die Sonne, allerdings bläst aus Nordost ein kalter Wind und wir gehen nach Osten.

Als wir auf einer windstillen Waldlichtung Pause machen, ist es sogar angenehm warm. Doch kaum haben wir den Rastplatz verlassen, verschwindet die Sonne hinter den Wolken und kommt nur noch ein oder zweimal ganz kurz zum Vorschein.

Bald grüßt aus der Ferne der Kirchturm von Kloster Mönchsdeggingen, das wir wenig später erreichen und die Kirche besichtigen.

 108-altarbereich-hp.jpg

In der Hoffnung, dass sich die Sonne doch noch einmal für länger sehen lässt, folgen wir nicht dem Albrandweg durch den Wald, sondern gehen übers freie Feld.

Doch die Sonne kommt nicht mehr durch die Wolken, dafür gibt es viele Teilstrecken, die dem böigen Wind ausgesetzt sind, der das Wandern nicht unbedingt angenehmer macht. Außerdem müssen wir ein ganzes Stück auf der Straße wandern, allerdings ist nicht viel Verkehr.

Kurz vor Harburg können wir nach einem ersten Blick auf die Burg auf schönem Grasweg zu Parkplatz unterhalb der Burg und zu unserem Auto absteigen und wundern uns, wie rasch wir heute ans Ziel gekommen sind.

Schlagwörter: , , ,

 

  • Archiv