Diavortrag Romantische Straße

Posted by herbert - Mai 2nd, 2010

Hier im Blog habe ich Ihnen ja unsere Wanderung entlang der Romantischen Straße vorgestellt und wie bei allen unseren Wanderungen wollen wir auch andere daran teilhaben lassen. Dies geschieht bei diversen Diavorträgen, die wir insbesondere bei Volkshochschulen oder Vereinen halten.

Es macht Spass, wenn ich die Bilder meiner Frau einem interessierten Publikum präsentieren darf.

Aber vor der Kür kommt die Pflicht und die bedeutet harte Arbeit, denn alle Dias müssen zunächst glaslos gerahmt werden – hat sich für uns als günstiger wie gerahmte Dias herausgestellt. Dann müssen aus einer Vielzahl der Dias die 250-300 ausgewählt werden, die ich dann zeige. Das ist keine so einfache Sache und ich bin durchaus froh, wenn das eine oder andere Bild farblich oder vom Motiv nicht so interessant ist, denn sonst wäre die Qual der Wahl kaum erträglich.

Aber damit ist die ARbeit noch nicht vorbei, denn nun muss ich die Begleittexte machen und natürlich hilft das Internet dabei sehr, aber leider sind viele Homepages der Städte und Gemeinde für unsere Zwecke nicht gerade optimiert und manchmal müssen wir tatsächlich noch auf gedruckte Reiseführer und Flyer zurückgreifen.

Gerade habe ich ein Drittel der Texte im Groben fertiggestellt, aber ich habe ja noch 3 Tage Zeit und außer dem Text muss ich ja nur noch die Dias Hinterglas rahmen.

Aber ich bin zuversichtlich, dass ich am Donnerstag in Giengen einen interessanten Vortrag halten kann.

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Wieder auf einen (anderen) Jakobusweg unterwegs

Posted by herbert - April 28th, 2010

Nachdem wir vor einigen Jahren im Zuge unserer Wanderung von der Ostsee zum Bodensee ab Nürnberg auf den Spuren der Muschel, also dem Jakobusweg unterwegs gewesen waren und nachdem wir – wie hier berichtet – unsere Wanderung Romantische Straße beendet hatte, war uns bald klar, dass wir einen anderen Jakobusweg erwandern wollten.

Nachdem Studium der diversen Möglichkeiten war klar, wir starten wieder in Nürnberg und wandern zunächst nach Rothenburg und dann über Tübingen nach Rottenburg. Danach gibt es wieder einige Alternativen, aber die wahrscheinlichste ist die Strecke an die französische Grenze im Rheintal bzw. nach Freiburg.

In den nächsten Wochen werde ich hier im Blog in einer neuen Kategorie unsere Wanderung vorstellen, auf der wir bis zum heutigen Tag bis Backnang gekommen sind, obwohl  Backnang eigentlich vom Jakobusweg nicht berührt wird, aber so sklavisch halten wir uns nicht an die Streckenvorgaben.

Ich hoffe, Sie werden sich über meine Wanderberichte freuen und werden vielleicht animiert, auch mal wieder auf Schusters Rappen unterwegs zu sein.

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Der Schlusspunkt: Hohenschwangau – Füssen

Posted by herbert - April 23rd, 2010

Heute  stelle ich Ihnen die letzte – kurze – Etappe auf dem Wanderweg Romantische Straße vor:

29.8.09

Da die letzte Strecke schnell absolviert sein sollte – was sich dann doch als kleiner Irrtum erweisen würde – und da der Wetterbericht erst für den Nachmittag schönes Wetter versprach, fahren wir bei Sonnenschein erst spät ab und je näher wir den Bergen kommen, umso mehr zieht sich der Himmel zu. Überraschend schnell sind wir bis 2 km vor dem Autobahnende, das in zwei Tagen keins mehr ist. Doch dann stehen wir im Stau und bis Füssen ist es sehr, sehr zäh und so können wir erst um 13.30 starten und entscheiden uns, zwar zum Schloss Hohenschwangau hochzusteigen, weil wir über den Fischersteig zum Schwansee wandern wollen. Aber wir machen keine Fotos vom Schloss, denn der Himmel ist grau.

Der Fischersteig, teilweise steil abfallend, erweist sich also so beschwerlich wie befürchtet, aber andrerseits auch sehr schön. In Serpentinen geht es hinunter zum Schwansee, der seinem Namen zumindest heute keine Ehre macht, denn wir sehen keinen einzigen Schwan.

Am Ende des Sees sind sich die beiden Karten einig, zum Kalvarienberg geht es links und nach einigen Metern rechts und genauso machen wir es. Doch leider zweigt kein Weg ab, also geht Ingrid zurück und ich folge ihr langsam. Als sie an der Stelle ist, wo wir uns nach links gewandt haben, geht sie nach rechts und nach wenigen Metern führt ein beschilderter Weg nach links in Richtung Kalvarienberg. Zunächst geht es auf einem breiten gekiesten Weg aufwärts. Dann geht es auf sehr schmalen, sehr steinigen und sehr wurzelreichem Pfad überwiegend steil berauf.

Kalvarienberg Gipfelkreuze herberts-vollwert-blog

Kalvarienberg Gipfelkreuze herberts-vollwert-blog

Auf dem Kalvarienberg ist eine von einer Aussichtsplattform überdeckten kleinen Kapelle. Hier hat man einen herrlichen Ausblick nach Füssen, den Hopfensee sowie auf der anderen Seite zum Schwansee und den Königsschlösser, denn die Sonne ist hervorgekommen und hat viel blauen Himmel mit sich gebracht. Beim Abstieg stellen wir fest, dass auch unterhalb der Kapelle noch Grotten und weitere Einbauten mit religiösen Motiven zu finden sind. Auf dem Stationenweg steigen wir hinab zu einer weiteren Kapelle und weiter nach Füssen, wo wir dann auf der Lechbrücke zur Altstadt kommen, die wir allerdings heute nicht besuchen, sondern wir gehen etwas lechabwärts zum alten Franziskanerkloster und gehen nahe der Stadtmauer zur Bushaltestelle, wo ich mich mit Della im Rucksack setze, während Ingrid die Wartezeit nutzt, um sich noch etwas umzusehen.

Innenhof Schloss herberts-vollwert-blog

Innenhof Schloss herberts-vollwert-blog

Als wir mit dem Bus in Hohenschwangau ankommen, gehen wir zu unserem Auto, suchen ein schattiges Plätzchen, damit wir Della beruhigt zurücklassen können und steigen dann nochmals zu Schloss Hohenschwangau empor, um noch etwas zu fotografieren.

Auf der Rückfahrt, die problemlos verläuft, studiert Ingrid, wie schon bei der Hinfahrt, intensiv die Unterlagen für die nächste Tour.

Doch das ist eine andere Geschichte.

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Buching – Hohenschwangau

Posted by herbert - April 13th, 2010

Bald ist wieder Wanderzeit und ich habe Ihnen die letzten Etappen unserer Wanderung entlang der Romantischen Straße vorgestellt, das will ich nunmehr nachholen.

Kühe

So, 23.8.09

Den Tag könnte man auch überschreiben mit Vergesslichkeit oder Lesen sollte man können. Doch der Reihe nach. Gestern gegen Abend ist die Entscheidung gefallen, wir fahren drei Tage zum Wandern, eine Wohnung für zwei Übernachtungen hat Ingrid auch gefunden.

Auf der Fahrt frage ich mich, habe ich eigentlich die für Della abgekochten Kartoffeln mitgenommen und ich bin fast sicher, die liegen noch zu Hause. In Gedanken gehe ich noch durch, ob ich alles dabeihabe, da fällt mir ein, ich habe eine neue Wanderhose angezogen und meine Radfahrerhandschuhe, die ich für den Buggy gegen die Sonne brauche, waren in der Oberschenkeltasche der alten und ich habe sie nicht verpackt. Ingrid erklärte mir auf mein Frage, sie hätte die Handschuhe in den Garderobenschublade gelegt, wo sie jetzt immer noch ruhen. Als wir in der Wohnung ankommen und die Kühltasche ausgeräumt habe, stelle ich fest, dass die belegten Brote, die wir zum Wandern mitnehmen wollten, wohl noch im Kühlschrank zu Hause liegen.

Aber den Kopf habe ich doch dabei, obwohl ich fast daran zweifle, als der Busfahrer Ingrid in Hohenschwangau erklärt, er fahre nicht nach Bayerniederhofen. Mit Hilfe eines kleinen Jungen klären wir dann, was wir machen und so steigen wir in Buching aus. Warum haben wir uns geirrt, wir haben einfach vermutet, dass der Bus immer die gleiche Strecke fährt und mit der Vermutung lagen wir falsch.

Aber so kommen wir an einer Künstler-Werkstätte vorbei und können die über einen Bach montierten modernen Plastiken bewundern, wir kommen dann ans Ortsende von Bayerniederhofen und wenden uns nach dem Sportplatz nach Süden und haben den sehr frischen böigen Wind im Rücken.

Am windstillen Waldrand machen wir Pause und bald erreichen wir Weidelandschaft, das Heben des Buggy über den Weidezaun tut meinen Schmerzen in der Rippengegend nicht gerade gut, doch wenig später beim 2. Zaun wird es etwas schwierig. Denn 10-20 Kühe stehen direkt hinter dem Durchgang und sind weder durch gutes Zureden noch durch Dellas Bellen dazu zu bewegen, den Weg frei zu machen.

Wir überlegen, was wir tun können, aber den Kühen einen Klapps oder auch mehr geben, das trauen wir uns nicht. Da sehe ich auf der anderen Seite zwei Radfahrer näher kommen und hoffe, dass die Kühe jetzt ausweichen. Doch die bleiben zunächst stur, der ältere Radfahrer scheint sich auszukennen und er klatscht einigen Kühen auf den Rücken und so machen sie den Weg langsam frei. Er hilft mir auch noch den Buggy über das verschlossene Tor zu heben. Ich umkurve mit dem Buggy die Kühe, eine folgt mir ganz neugierig mit Blick auf das ihr unbekannte Gerät.

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Doch Ingrid hat es schwerer, sie trägt Della und die will nicht getragen werden. Dann setzen wir sie in den Buggy und ich eile schnell davon, einige Kühe haben Ingrid zu ihrer Leitkuh erwählt und folgen ihr auf Schritt und Tritt, was Ingrid nicht gerade toll findet. Endlich bleiben die Kühe zurück und bald haben wir das nächste Gatter erreicht und wir sind zunächst auf einer Straße, die direkt an einem kleinen See vorbeiführt.

Später ist der asphaltierte Weg für Autos gesperrt, doch dafür gibt es einen fast nicht endenwollenden Strom von Radfahrer in beiden Richtungen. Wir gestatten uns einen kurzen Blick auf den Forggensee und nutzen die erste Gelegenheit, die Radfahrrennpiste zu verlassen. Der Weg ist holprig, aber wir sind ungestört und haben auch noch einen schönen Ausblick auf den Bannwaldsee.

Wir überqueren die stark befahrene Bundesstraße und gehen direkt neben einem Flussbett, fast ohne Wasser, meist im Schatten nach Norden. Dann machen wir eine kurze Pause und sehen den landenden Drachenfliegern zu, die vom Tegelberg herunterfliegen. 

Noch eine halbe Stunde und wir kommen direkt zum Parkplatz mit unserem Auto.

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Wanderstrecke Harburg – Donauwörth

Posted by herbert - März 29th, 2009

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In Harburg stellen wir unser Auto in der Nähe des Bahnhofs ab und gehen durch die Altstadt zur steinernen Brücke, die gegenüber unserer letzten Wanderung restauriert wurde, bei den Häusern herrscht allerdings weiterhin die Notwendigkeit des Renovierens vor.

Wir steigen steil zum Schloss empor, wo eigentlich das gleiche gilt. So setzen wir bald unsere Wanderung immer entlang der Hangkante vor und haben immer wieder einen schönen Ausblick auf die Wörnitz, die Stadt und die Burg.

Kurzzeitig müssen wir auf einer Straße gehen und jetzt kommt zum Wind auch öfter die Sonne hervor.

Ebermergen verlassen wir Richtung Süden und gehen zunächst in einem Tal leicht aufwärts, dann steigen wir steiler zum Wald hoch, durchqueren diesen zum größten Teil und treffen dann wieder auf unseren Wanderweg, dem wir abwärts zur Bahnlinie folgen.

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Vorbei am Haltepunkt überqueren wir bei einer Schranke die Gleise und sehen, nachdem wir die ersten Häuser hinter uns gelassen haben, die auf einem Fels stehende Kapelle von Wörnitzstein und die steinerne Brücke, die wir kurz darauf nutzen, um die Wörnitz zu überqueren.

Durch ein Portal steigen wir viele Treppenstufen hinauf zu der – wie üblich – geschlossenen Kapelle, in deren sonnigen Windschatten können wir mit Blick auf die von Paddlern belebten Wörnitz unsere Vesperbrote verspeisen.

Hinunter in den Ort, den wir nach Süden verlassen. Wir haben Glück, denn den Südostwind hält eine Heckenreihe weitestgehend von uns fern.

In weitem Bogen wenden wir uns in Richtung Donauwörth, begleitet von Herbstbäumen und der mäandernden Wörnitz.

Durch einen Fußgängertunnel, in den auf einer Seite ein Vereinsheim eingebaut ist, erreichen wir einen Park mit dem Felsen Wörth, dem Ursprung der Stadt. Kurz gehen wir im Park, den wir durch ein Tor in der Stadtmauer verlassen und nach wenigen Schritten sind wir beim Rathaus und gehen entlang der schönen Fassaden, doch etwas genervt von dem starken Verkehr in Richtung Stadtkirche und Fuggerhaus.

Machen einen Abstecher zur Invalidenkaserne, gehen hinab zur Wörnitz und steigen die Treppen hoch zum ehemaligen Kloster. Wieder hinab ins Tal und entlang der Stadtmauer kommen wir zum einzig noch erhalten Stadttor. Wir gehen kurz über die bebaute Insel und steuern dann den Bahnhof an.

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Wanderstrecke Wilburgstetten – Fremdingen

Posted by herbert - November 10th, 2008

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In Abänderung der vorgesehenen Wanderroute Ingrid gehen wir zunächst auf dem Limeswanderweg und kommen an einem entsprechenden Gedenkstein vorbei, wenig später nach einer schönen Naturbodenstrecke wird es etwas rutschig, denn wir müssen ein kleines Bächlein zwischen zwei Teichen auf Steinen überqueren.

Danach fehlen wieder einmal die Wanderzeichen und leider gibt es auch keinen Hinweis zu einem nachgebauten Limes-Turm, also sehr viel hat dieser Teil der Wanderung nicht gebracht

Wir verlassen den Limes-Wanderweg in Richtung Südosten und kommen immer wieder an Fischteichen vorbei.

Zwischenzeitlich ist der Weg manchmal fast nicht begehbar, teilweise versumpft und vermatscht, teilweise fast zugewachsen.

An einem Teich machen wir kurz Rast, ehe wir uns auf den letzten Teil der Strecke machen.

Kurz vor Fremdingen bummelt Della besonders stark und ein Blick auf die Uhr zeigt Ingrid, dass es mit dieser Bummelei doch ziemlich knapp wird, den Bus zu erreichen.

Zuletzt müssen wir noch von der Bushaltestelle in Wilburgstetten bis zu unserem Auto wandern, außer Della, die fühlt sich im Rucksack immer noch wohl.

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200 Posts, Zeit für einen 1. Rückblick

Posted by herbert - November 2nd, 2008

Dies ist mein 200. Post in diesem Blog und damit die Zeit, sich mal anzusehen, was Sie, meine Leser, eigentlich am meisten interessiert hat.

Ganz vorne steht Rhabarberrezepte, auf Platz 1, 2 und 5.

Das Rezept saftiger Rhaberberkuchen wurde 784 mal gelesen, der Rhabarberkuchen mit Quark 580 mal, dann folgt der winterliche bunte Kartoffelsalat mit 486 und die Holunderblütenküche mit 418 Lesern, 369 mal wurde das Rezept frisches Rhabarberdessert gelesen, 351 mal der Bärlauchsalat und 337 mal der Stachelbeerkuchen.

Natürlich können die neueren Rezepte noch keine so hohen Zahlen aufweisen, aber sie werden sicher aufholen.

Dass die Kategorie Wanderweg Romantische Strasse genau 500 mal angeklickt wurde und die Kategorie Wanderung Rennsteig – Neiße 343 mal, das habe ich nicht erwartet, aber dies freut mich natürlich ganz besonders.

Demnächst werde ich auch noch etwas über Rügen, so etwas wie meine 2. Heimat, schreiben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern weiterhin viel Spass und beim Nachkochen viel Erfolg.

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Wanderstrecke Dinkelsbühl – Wilburgstetten

Posted by herbert - Oktober 2nd, 2008

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Heute sind wir passend zum romantischen Dinkelsbühl mit unserem 29 Jahre alten Saab unterwegs und nachdem wir diesmal ohne Wegzoll in die Stadt können, schauen wir uns genau um. Vielleicht gibt es hier keine solchen Highlights wie in Rothenburg, aber die Atmosphäre ist angenehmer, Straßen, Gassen und Fassaden noch interessanter und natürlich die vielen Türmen, und heute reichen die Batterien zu einem ausführlichen Fotoshooting.

Ein Blick auf die Uhr belehrt uns, dass wir – ohne überall gewesen zu sein, was aber auch kaum möglich ist – uns auf die Wanderung begeben müssen, um rechtzeitig den Bus in Wilburgstetten zu erreichen.

Auf nicht so interessanter Straße verlassen wir die Stadt, nachdem uns eine Brückenbaustelle zu einem kleinen Umweg gezwungen hat. Dann geht es auf Kiesweg kurz in den Wald und als wir Pause machen wollen, gibt es keine Bank, wenigstens kann Della in dem Dortweiher des nächsten Ortes ein Bad nehmen. Wieder einmal ist die Beschilderung nicht so ganz klar und so erreichen wir auf einer wenig befahrenen Straße die ersten Fischteichen. Am letzten – es gibt immer noch keine Bank – setzen wir uns ins Gras, um beim Vespern Schwäne, Libellen und Graureiher zu beobachten.

Kurze Zeit später verlassen wir den ausgeschilderten Wanderweg, um an weiteren Teichen vorbei zu gehen, die uns doch an die Plothener Teichlandschaft im Urlaub erinnern. In nächsten Weiler kommen wir an einer Schäferhundezucht vorbei und ein Mann kann gerade noch einen dieser mitunter gefährlichen Hunde an die Leine nehmen, den er gerade ausführen will.

Wieder folgt ein kurzes Stück durch den Wald und dann ist die Karte wieder zu alt, um den neuesten Gegebenheiten Rechnung zu tragen, so wurde hier die Bahnlinie wohl wegen eines Industriebetriebs verlegt, Trotzdem kommen wir wie geplant in den Ort, Della ist bei der sehr sonnigen Strecke in der Zwischenzeit im Rucksack. Ingrid besichtigt noch die Kirche in Wilburgstetten, die sie begeistert. Rechtzeitig erreichen wir die Bushaltestelle und fahren mit dem Bus nach Dinkelsbühl zurück.

Hier machen wir nochmals einen Abstecher in die Altstadt, ehe wir dann wieder heimfahren. Kurz nach Dinkelsbühl sehen wir 6-8 Störche, die sich gerade auf einer abgemähten Wiese gütlich tun, vielleicht auch Essen für die Kleinen besorgen.

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Wanderstrecke Feuchtwangen-Dinkelsbühl

Posted by herbert - September 11th, 2008

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Wir – heute sind auch Marion und Jörg dabei – parken unser Auto am Rande der Altstadt von Feuchtwangen und machen einen kurzen Rundgang durch das schöne Städtchen, ehe wir es  vorbei an der Walkmühle verlassen und kommen zu einer wenig befahrenen Ortsverbindungsstraße, die wir für die nächsten Kilometer leider benützen müssen.

Auf einer Wiese sehen wir 5 Graureiher, allerdings sind sie zum Fotografieren etwas weit entfernt. Es wird langsam sehr sonnig und warm, so sind wir froh im Wald weiterwandern zu können. Auf einer idyllisch und ganz ruhig gelegenen Bank machen wir Rast, ehe es dann überwiegend sonnengeschützt weitergeht.

Nun gilt es noch einige Baumhindernisse zu überwinden, genauer gesagt zu unterwinden bzw. zu umgehen, denn einige Bäume sind dem gestrigen Unwetter zum Opfer gefallen und blockieren den Weg.

Die letzte Strecke bis Dinkelsbühl verläuft dann sehr sonnig, ehe dann die modernen Wegelagerer über uns hereinbrechen. Wir wollen nur die Stadt durchqueren, um zur Museumsbahn zu gelangen, die uns zu unserem Ausgangspunkt Feuchtwangen zurückbringen soll.

Da heute der Kinderzechenfestzug stattfindet, müssten wir Eintritt bezahlen, was wir nicht wollen, dafür können wir am nächsten kleineren Tor in die Altstadt und können so den Großteil des Festzuges kostenlos sehen.

Auf die Museumsbahn müssen wir dann 30 min warten, sie ist genauso unpünktlich wie oft ihre große Schwester DB, aber es macht immer wieder Spaß so nostalgisch zu reisen.

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Wanderstrecke Schillingsfürst-Feuchtwangen

Posted by herbert - August 29th, 2008

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Da wir am Abend noch an einer Geburtstagfeier teilnehmen wollen, können wir uns das Schloss und Umgebung nicht näher ansehen – allerdings kennen wir dies bereits von einer Oldtimer-Rallye – sondern gehen sofort in den Ort hinunter, durchqueren diesen und treffen dann im Wald auf den ausgeschilderten Wanderweg, der uns nach Feuchtwangen führen soll.

Dem Wanderweg romantische Straße wollen wir heute nicht folgen, da er wieder zuviel auf Straßen verläuft. Es ist wolkig bis bedeckt und es gibt immer wieder kalten Westwind. In Dombühl kommt erstmals die Sonne etwas heraus und wir finden einige interessante Fotomotive und müssen den Ort auf der Landstraße verlassen, ehe wir dann entlang der Bahnlinie nach Südwesten wandern. Im Wald beginnt es zu nieseln und dann stärker zu regnen, sodass wir die Schirme aufspannen müssen.

In einem Jungholz können wir kurz geschützt Rast machen, ehe wir dann am Waldrand in Richtung Autobahn gehen, dabei stöbern wir einen Hasen auf, der pfeilschnell über die Wiese läuft und im Maisfeld verschwindet, aber Della riecht seine Spur und will ihr folgen. Doch wir wollen ja schließlich weiterwandern, wenig später überquert ein Reh unseren Weg und wieder erwacht in Della der Jagdinstinkt

Dann verlassen wir den Wanderweg und wollen auf einem Rundweg nach Feuchtwangen gelangen, dabei irritieren mich die unterschiedlichen Nummerierungen. Dann will Ingrid abkürzen, doch beim 1. Versuch müssen wir umkehren und der 2. ist auch keine Abkürzung, sondern führt uns direkt zu einer stark befahrenen Straße, allerdings gibt es daneben einen Radweg. In der Zwischenzeit ist die Sonne häufig zu sehen und es gibt herrliche Wolkengebilde zu sehen.

Auf dem Fahrradweg kommen wir durch ein Feuchtgebiet, das sich allmählich in einen Art Landschaftspark verwandelt nach Feuchtwangen zu unserem PT, mit dem wir unseren Trevis i in Schillingsfürst abholen. Am Abend fahren wir dann mit dem hellen Saab zu der Geburtstagfeier.

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