Zuerst enttäuschende Orchideenwanderung

Posted by herbert - Mai 26th, 2011

Wie jedes Jahr machten wir auch dieses Jahrauf dem Härtsfeld, genauer gesagt  bei Dischingen eine Orchideenwanderung und waren zunächst sehr enttäuscht, denn an den beiden Heideflächen gab es nur wenige, sehr wenige Exemplare und die meisten, Knabenkräuter und Waldhyazinthen,  waren auch noch ziemlich mickrig.

Frauenschuh ©ingrid walker-winter

Daher habe ich mir überlegt, ob es sich überhaupt lohnt, den etwas längeren Abstecher zum Standort des Frauenschuhs zu machen, aber da wir uns auch etwas bewegen wollten, haben wir uns auf den Weg gemacht und diese Orchideen waren in voller Blüte, obwohl es schon den Anschein hatte, dass die Pflanzen etwas kleiner waren, als wir sie in Erinnerung hatten. Auch einige schwertblättrige Waldvögelein haben wir gefunden.

Interessant auf dem Rückweg waren auch noch die zweifarbigen Akeleien.

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Orchideenwanderung Dischingen

Posted by herbert - Juni 15th, 2010

Bedingt durch unseren Urlaub kamen wir erst gestern dazu, unsere erste diesjährigen Orchideenwanderung bei Dischingen zu machen. Ein nicht ganz idealer Zeitpunkt, denn die meisten weißen Waldvögelein und Knabenkräuter waren schon verblüht und leider auch der Frauenschuh. Die Händelwurzen waren erst am Aufblühen, dafür waren die Waldhyazinthen noch nie so zahlreich wie dieses Jahr und in voller Blüte. Dazu gab es noch das Zweiblatt und die Nestwurz.

Besonders gefreut haben wir uns über mehrere Exemplare der Fliegenragwurz un daher war es trotz allem eine lohnende Wanderung, bei der wir an manchen Stellen Orchideen gefunden haben, wo wir sie noch nie gesehen hatten.

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Seltene Pflanzen in großer Zahl

Posted by herbert - Juli 10th, 2009

Mering – Scheuring

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Auf den Wanderungen mache ich mir immer schon Gedanken unter welchen Titel ich die jeweilige Wanderung stellen möchte und ich war hier noch im Zweifel, ob ich die langweilige Strecke zum Stausee, den schönen Naturpfad entlang des Lechs oder die Orchideen in Mittelpunkt stelle sollte, doch ich habe einen ganz anderen Titel gewählt. Warum, dazu später mehr.

Der erste Teil ist echt ätzend, vom Bahnhof Mering-St.Afra wandern wir auf dem Radweg entlang einer vielbefahrenen und daher lauten Straße in der Sonne ohne jeden Schatten, so sind wir froh, als wir nach einer knappen Stunde endlich den Stausee am Lech erreichen, hier ist es zwar immer noch sehr sonnig, aber nicht mehr so laut und der See erlaubt schöne Ausblicke. Am See machen wir auch Rast, ehe es dann am Lech auf einem schönen Wanderpfad schattig weitergeht.

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Am See der Staustufe 21 finden wir am Damm unzählige, nein das ist untertrieben, tausende Orchideen, aber vielleicht sogar noch interessanter ist die Sumpf-Siegwurz, ein Gladiolengewächs, das auf der roten Liste steht und sein größtes Vorkommen in Deutschland ist einige Kilometer entfernt auf der anderen Flussseite. Als es am Lech weitergeht, öffnet sich nach links eine Orchideenwiese, derzeit finden wir hauptsächlich Händelwurzen, aber auch einige schöne Waldhyazinthen.

Wieder geht es am Lech entlang und bei der Staustufe 20 wenden wir uns nach links in Richtung Scheuring. Wir schauen auf unserem Internetausdruck nach, wann der nächste Bus fährt und stellen entsetzt fest, dass der letzte Bus schon vor einer halben Stunde gefahren ist und der nächste erst am Morgen fährt. Wir hatten zwar alles ausgedruckt, aber leider nicht gelesen.

Kein Problem, dann müssen wir eben mit dem Taxi nach Mering fahren, kostet zwar erheblich mehr, aber es dürfte sogar schneller sein. Das ist theoretisch richtig, doch praktisch ist alles ganz anders. Der eine Taxifahrer ist nach Augsburg unterwegs, der 2. meldet sich nicht und den dritten empfiehlt der erste nicht, sondern warnt fast davor, mit diesem zu fahren. Letztlich dauert es mehr als eine Stunde, bis wir abgeholt werden und so sind wir erst gegen 21.30 zuhause.

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Frauenschuh

Posted by herbert - Juni 1st, 2009

Gestern haben wir etwas später als üblich, unsere Orchideenwanderung bei Dischingen gemacht und waren anfangs enttäuscht, denn die beiden Arten der weißen Waldvögelein waren an den ersten bekannten Standorten viel dünner gesäat als früher. Doch als wir dann die Stelle mit dem Frauenschuh erreichten, waren wir hellauf begeistert, so toll sahen wir diese Orchidee noch nie.

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Da der ganze Bereich sinnvollerweise eingezäunt ist, hat eine Digitalkamera mit Monitor seine Vorteile, man kann mit der Kamera über den Zaun näher herangehen, was bei diesem Bild durchaus hilfreich war und das 10-fache Zoom ist auch nicht zu verachten.

Später fanden wir noch wunderschöne Waldhyazinthen, Knabenkräuter, Zweiblatt und Nestwurzen. Als Schlusspunkt gab es noch eine seltene Mückenragwurz.

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Orchideen-Wanderung

Posted by herbert - Mai 25th, 2008

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Gestern haben wir wieder unsere obligatorische Orchideenwanderung durchgeführt, innerhalb einer kurzen Zeit haben wir sechs verschiedene Arten gefunden, überwiegend voll erblüht, nur die weissen Waldvögelein haben sich noch etwas versteckt.

Genau diese Orchidee habe ich unter unser Fichten vor zwei Tagen erstmals in unserem Garten entdeckt, den wir nach vielen Jahren im letzten Jahr neu gestaltet haben.

Wenn man sich auf der Schwäbischen Alb etwas auskennt, denn findet man hier viele Gebiete mit Orchideen.

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