Ungeplante Rundwanderung

Posted by herbert - August 17th, 2010

28.05 Waldheim – Burg Kriebstein – Staumauer – Waldheim

Da für heute Schauer, Gewitter, aber auch Sonne vorgesagt ist, wagen wir keine lange Tour. Wir fahren nach Waldheim, stellen unser Auto an der Zschopau ab und machen einen kurzen Rundgang durch das Städtchen mit dem imposanten Jugendstilrathaus. Dann überqueren wir die Zschopau und wandern zunächst auf einem befestigten Radweg Fluss aufwärts. Während in Waldheim noch die Sonne geschienen hat, zieht es langsam zu und bald müssen wir die Schirme aufspannen. Im Wald wird es dann wieder trocken. Zuletzt steigen wir zur Burg Kriebstein hoch und jetzt scheint wieder die Sonne.

Jugendstilrathaus Waldheim ©walker

Jugendstilrathaus Waldheim ©walker

Wir machen einige Bilder und schnell wird der Himmel dunkel und man hört das erste Donnergrollen. Bevor es regnet, gehen wir schnell in den Hungerturm zum Essen. Es schüttet nur kurz und als wir ins Schlossmuseum gehen, kann man schon wieder die Sonne ahnen.

Als wir weiter zur Anlegestelle Kriebstein hat sich die Sonne bereits wieder versteckt und auf dem Weg zur Staumauer beginnt es wieder zu regnen. Da es hier eine große Baustelle gibt, können wir hier leider nicht die Zschopau überqueren, sondern müssen wieder zurück zur Burg. Unterhalb der Burg gehen wir zur Fußgängerbrücke und fotografieren die Burg von unten.

Burg Kriebstein

Burg Kriebstein

Jetzt haben wir 3 Möglichkeiten, wir gehen nach Ehrenberg und fahren mit dem Bus zurück, wir gehen nach Kriebetal und fahren auch mit dem Bus zurück, wir gehen auf dem gleichen Weg wie morgens nach Waldheim zurück. Zunächst entscheiden wir uns für die mittlere Variante, doch da wir eine gute halbe Stunde auf den Bus warten müssten, zieht Ingrid eine neue Karte und wir steigen den Berg empor und gehen auf der Hochfläche, geschützt von einer Benjeshecke in Richtung Waldheim.

In Schönberg haben wir etwas Probleme mit der Orientierung und lassen uns von einem Wanderzeichen steil an den Ortsanfang von Waldheim führen, statt des geplanten einfacheren Weg auf der Straße direkt zum Niedermarkt.

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Kurz und anstrengend

Posted by herbert - August 12th, 2010

27.05 Westewitz – Waldheim

Da es beim Aufstehen stark regnet und es später immer noch sehr trüb ist, lassen wir uns Zeit und hoffen, dass auch heute wetteronline nicht ganz falsch liegt, denn dann soll es Nachmittags trocken sein und vielleicht auch hin und wieder die Sonne herauskommen, verstärkt gegen Abend.

Wir stellen unser Auto beim Bahnhof ab und gehen zurück zur Muldenbrücke. Nach wenigen Schritten im Wald biegt der Wanderweg nach links ab und steigt steil bergan zu einem Aussichtspunkt, der leider keiner mehr ist. Teils im Wald, teils im nassen Gras geht es bergab und bald erreichen wir Töpeln. Von der Ortsmitte geht es hinunter ins Zschopautal. Den Fluss überqueren wir auf einer Fußgängerhängebrücke, auf der Straße begegnen wir einer Schulklasse, die – wie wir auch – Della in ihrem Buggy ganz süß finden. Bald verlassen wir die Strasse und wieder geht es aufwärts, nicht ganz so steil dafür aber stetig. Immer wieder sehen wir durch den Laubwald hinunter auf den Fluss, der meist direkt unten am Steilhang verläuft. Botanisch bringt die Gegend zu dieser Jahreszeit nur wenig, außer den allerdings sehr zahlreichen Maiglöckchen finden wir keine seltenen Blütenpflanzen wie z.B. Orchideen. Nach einer Siedlung mit Wochenendhäusern kommen wir nach Klein-Limmritz und unterqueren wenig später ein historisches Bahnviadukt, das wir am Abend mit dem Zug überqueren.

War schon der bisherige Weg nicht unbedingt Buggy geeignet, so wird es noch einen Tick schwieriger, schmale Wege mit kurzen und giftigen An- und Abstiegen, viele Steine und Wurzeln auf dem Weg. Zuerst läuft Della, dann als es etwas leichter zu sein scheint, stecken wir sie in den Buggy, damit sie sich nicht überanstrengt. Doch das behagt ihr nicht und auf einmal klettert sie aus dem Buggy, ehe ich es verhindern kann und rennt sofort los. Ich schaffe es gerade noch, sie nach 10 m zu stoppen. Als es wenig später steil den Berg hinaufgeht, ist sie kaum zu bremsen.

Blick auf Zschopau ©walker

Blick auf Zschopau ©walker

Einen schönen Talblick hat man von der Nixkluft und als wir wenig später die ersten Häuser erreichen, ist es nicht ganz klar, wie der Weg weiterverläuft und wir wählen den weiteren Weg auf der Straße und die Zeit fehlt uns hinterher, um den nächsten Zug zu erreichen, naja auch auf dem kürzeren Weg wäre es sehr knapp geworden. Auf der Straße bzw. einem Radweg erreichen wir den Ortsrand von Waldheim und folgen der Beschilderung Bahnhof. Als diese fehlt, fragen wir eine Hundebesitzerin nach dem Weg und nachdem sie zuerst eine falsche Auskunft erteilt hatte, berichtigt sie sich und wir finden den Weg zum Bahnhof.

Da wir noch viel Zeit haben, entscheidet sich Ingrid nochmals ins Tal hinabzusteigen und sich in Waldheim etwas umzusehen. Ich gehe mit Della direkt zum Bahnhof. Da wir in Döbeln umsteigen müssen und viel Aufenthalt haben, dauert die Fahrt ziemlich lange.

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