Dinnede – eine schwäbische Pizza

Posted by herbert - September 6th, 2016

600 g Dinkel fein mahlen, mit 1 Päckchen Trockenhefe, 1/2 TL Honig, 2 TL Kräutersalz und 350 ml Wasser in gut 5 min  zu einen Teig verkneten.  Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit 200 g Hokkaidokürbis grob raspeln oder in dünne Scheiben schneiden, 2 gr0ße Gemüsezwiebeln und 1 rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden, alles gut durchmischen, in 250 ml Gemüsebrühe gut 5 min andünsten. Dann abtropfen lassen.

Den Teig auf 4 gut eingefetteten Pizzablechen verteilen und ausrollen, das Gemüse darauf verteilen.

400 ml saure Sahne nit 150-200 ml der aufgefangenen Gemüsebrühe mischen, 1 -2 EL Dinkelvollkornmehl und 2 Eier einrühren, mit Paprika, Kräutersalz, Pfeffer und kleingeschnittenem Schnittlauch würzen.

Die Mischung über dem Gemüse verteilen. Im Backofen bei 180 Grad 25-30 min backen, herausnehmen und sofort servieren.

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Überbackene Spinatpfannkuchen

Posted by herbert - April 16th, 2013

200 g Dinkel fein mahlen. 1 Süßkartoffel (ca. 250 g) in 30-35 min weichkochen.

Von 250 g Spinat die Stiele abschneiden, die Blätter in wenig Gemüsebrühe dünsten, bis sie in sich zusammenfallen, dann pürieren. 150 g Spinatpüree zum Dinkelmehl geben, ebenso 2-3 Eier, 150 ml Milch und soviel Mineralwasser (Medium), dass ein flüssiger Teig entsteht, mit etwas Kräutersalz würzen. 15 min quellen lassen. Dann 6-8 große oder 10-12 kleinere Pfannkuchen in der Pfanne ausbacken, die Pfannkuchen müssen sich noch rollen lassen.

1 kleine rote Zwiebel fein hacken, in Butter anbraten.

100 g Champignons klein hacken und dann zu den Zwiebel geben, kurz mitbraten.

Die Süßkartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken, mit den Pilzen und den Zwiebeln vermischen, mit Kräutersalz, Paprika, Muskat und Pfeffer kräftig würzen.

Die Pfannkuchen mit der Süßkartoffelmasse bestreichen und aufrollen, nebeneinander in eine gefettete Auflaufform legen.

Die Pfannkuchen mit 100-150 geriebenen Hartkäse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad ca. 15 min überbacken und servieren.

 

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Spreewälder Hefeplinsen

Posted by herbert - Juni 10th, 2012

Als wir vor einiger Zeit im Spreewald waren, wurde in vielen Lokalen die original Spreewälder Hefeplinsen angeboten und zwar in der Originalversion, eine Plinse mit Zucker und Butter und eine mit Apfelmus gefüllt und eingerollt. Die erstere ist für einen Vollköstler kaum zu essen und schon gar nicht zu genießen, vor allem wenn der Koch mal nicht genau hingeschaut hat und die Plinse mehr als nur leicht angebrannt ist, denn der Grat zwichen noch nicht fertig und angebrannt ist klein. Zuhause habe ich dann das Ganze vollwertig ausprobiert, aber man braucht natürlich mehr Zeit als für normale Pfannkuchen, wie wir die dünne Fladen bei uns bezeichnen.

250 g Dinkel fein mahlen.

1/2 l Milch leicht erwärmen und 1/2 Päckchen Trockenhefe und 1 TL Honig darin auflösen. Nach und nach 3 Eier, das Vollkorndinkelmehl und eine Prise Salz zugeben. 

Den Teig eine Stunde gehen lassen, wenn er noch zu dick sein sollte, noch etwas Milch oder Mineralwasser zugeben. Den Teig schöpflöffelweise in die Pfanne geben und dünn auf beiden Seiten ausbacken.

Die Hälfte der Fladen mit einer Honigbuttermischung bestreichen und die restlichen mit Apfelmus, am besten selbstgemachtes,  bestreichen, alle einrollen und servieren.

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Erdbeer-Sahnetorte

Posted by herbert - Mai 22nd, 2012

Erdbeeren sind ein ganz besonderer Genuss, die ich am liebsten direkt beim Pflücken genieße oder auch nur mit Sahne und Eis, doch vielleicht die Krönung ist eine Erdbeersahnetorte


4 Eier trennen, die Eigelbe mit 80 g Honig, 2 El Wasser,Vanille, Salz schaumig rühren. 150 g Dinkel fein mahlen und mit 1 TL Backpulver mischen und auf die Schaummasse geben.


Die Eiweiße sehr steif schlagen und mit dem Mehl vorsichtig unter die Schaummasse heben.


Springform mit Backpapier auslegen, Teig darauf gießen, glattstreichen und bei 180 0 gut 15 min backen. Herausnehmen, auf einen Kuchendraht stürzen, vorsichtig das Backpapier abziehen und den Kuchen gut abkühlen lassen. Einmal in der Höhe durchschneiden.


Von 600 g Erdbeeren 6 schöne beiseitestellen, die anderen in sehr kleine Stücke schneiden und mit 50 g flüssigem Honig übergießen und leicht durchmischen. 500 ml Sahne mit 1 EL Honig, 2 EL Pfeilwurzelmehl sehr steif schlagen.


Etwas Sahne zum Garnieren beiseitestellen und die Erdbeerstückchen locker unter den Rest heben. Die Hälfte der Erdbeersahne auf den ersten Boden geben, den 2. darüberlegen, auch diesen und den Rand mit der Erdbeersahne bestreichen.


Die zurückgelassenen Erdbeeren halbieren und den äußeren Tortenrand belegen, so dass jedes Tortenstück eine halbe Erdbeere bekommt. Die zurückgestellte Sahne in eine Spritztülle füllen und zwischen die Erdbeeren Sahnetupfer geben.


1 EL Pistazien hacken und die Sahnetupfer damit bestreuen.


Tipps


Statt Erdbeeren eignen sich auch Himbeeren oder Brombeeren.


Schneller geht es, wenn Sie die Erdbeeren kurz pürieren, so dass noch kleine Stückchen vorhanden ist, allerdings gibt es dann etwas Flüssigkeit, die sie dann mit Stärke oder Pfeilwurzelmehl binden müssen.


Das Rezept stammt aus meinem Vollkornkuchenbuch

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Rührkuchen mit Stachelbeeren

Posted by herbert - März 15th, 2012

Wenn ich über die notwendige Gartenarbeit ärgere, dann hilft es mitunter, wenn ich aus dem Gefrierschrank eigene Beeren heraushole und sie zu einem leckeren Kuchen verarbeite.

Wobei ich bei diesem Kuchen etwas zwiespältig bin, wenn ich zuviele Beeren nehmen, bleiben Sie auf dem Boden liegen und sinken nicht so wie gewünscht ein, weil der Teig einfach keinen Platz hat, nach oben zu steigen, lasse ich genügend Platz zwischen den einzelnen Beeren, dann fehlen mir am Ende Beeren im Kuchen.

300 g Dinkel fein mahlen und mit 1 Päckchen Weinsteinbackpulver mischen.

120 g Butter mit 150 g Honig, 40 g Frischkäse verrühren, nach und nach 3 Eier einrühren. Dann das Dinkelvollkornmehl und 2-3 EL Sahne und 3-4 EL Mineralwasser zugeben, alles gut verrühren.

In eine gefettete Springform geben, 5-600 g Stachelbeeren, auf dem Teig so verteilen, dass der Teig beim Backen möglichst noch aufgehen kann.

Bei 180 Grad ca. 35-40 min backen, im ausgeschalteten Ofen noch einige min nachbacken.

Herausnehmen, abkühlen lassen und dann genießen.

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Schwäbisch-indische Begegnung

Posted by herbert - September 30th, 2008

Gestern habe ich diese Begegnung in meiner Küche inszeniert.

Ein indischer Linsencurry mit Kürbis und dazu schwäbische Dinkelspätzle, ein echter Hochgenuss. Die Dinkelspätzle natürlich aus frisch gemahlenem Getreide und gehobelt, da mir der Zeitaufwand fürs Schaben – das dauert bei mir immer noch etwas lange – zu hoch war, nachdem wir den ganzen Tag gewandert waren.

Als Linsen habe ich halbierte gelbe indische Linsen und rote Linsen verwendet, dazu gewürfelten Hokkaidokürbis, gewürzt habe ich in erster Linie mit Chili und Ingwer, na ja Kräutersalz, Pfeffer und Gemüsebrühe war auch dabei.

Da ich die Chilischote in den Linsen ließ, trieb es mir doch etwas die Tränen in die Augen, als ich diese mitaß. Doch etwas Naturjoghurt bei den nächsten Bissen milderte die Schärfe.

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