Der Hokkaido-Kürbis

Posted by herbert - September 3rd, 2012

 Der Kürbis für alle Fälle – er wiegt 1‑3 kg und manchmal mehr – ist an seiner orangefarbenen und flachkugeligen Form leicht zu erkennen.

Er hat ein eher kleines Kerngehäuse, wirkt durch sein orangefarbenes Fruchtfleisch in allen Speisen sehr dekorativ und schmeckt ausgezeichnet.

Sein großer Vorteil beim Zubereiten: Er muss nicht geschält werden, da man die Schale mitessen kann.

Er ist fast überall erhältlich, ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt, beim Biobauern oder in Naturkostläden.

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Die größte Beere der Welt (2)

Posted by herbert - August 21st, 2012

Die Unterscheidung ergibt sich also weder aus der Größe noch aus der Form, sondern richtet sich nach dem Gehalt von Cucurbitacin, einem bitteren Geschmacksstoff, der auch das Kochen übersteht. Wenn Sie nicht sicher sind, probieren Sie ein kleines Stück rohes Fruchtfleisch. Schmeckt es bitter, ist diese Sorte ungenießbar.

Die Zierkürbisse werden gerne als Herbstdekoration verwendet und zu Halloween – eine ursprünglich irische Tradition, die über Amerika auch zu uns herüber geschwappt ist – werden aus den größeren Kürbissen gruselige Fratzen geschnitten.

Speisekürbis schmeckt lecker und ist ein gesunder, kalorienarmer Sattmacher, denn 100 g seines Fruchtfleisches haben nur 27 Kalorien, dafür enthält er viele Nährstoffe wie Betacarotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Aus dem Fruchtfleisch der Speisekürbisse lassen sich Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Chutneys und vieles andere mehr zaubern, wie Ihnen die nachfolgenden Rezepte aufzeigen werden. Auch die Kürbiskerne können geschält gegessen werden, z.B. geröstet als Snack, als essbare Dekoration bei Salaten oder gemahlen als Gebäckbestandteil. Gerne werden die Kürbiskerne von vielen Bäckern bei der Herstellung von Brötchen verwendet.

Besonders hochwertig ist das meist sehr dunkle Kürbiskernöl, das aus den Kernen des eigens dazu angebauten Ölkürbisses hergestellt wird. Es enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Wegen seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl schnell ranzig und sollte deshalb stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Im Keller oder an einem anderen kühlen, aber frostfreien Ort können Kürbisse mehrere Monate aufbewahrt und dann bei Bedarf verwendet werden. Angeschnitten ist der Kürbis aber nur wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

Rohen Kürbis sollte man nicht einfrieren, da er beim Auftauen zäh wird, allerdings können die verschiedenen Kürbisgerichte gut eingefroren werden, dies gilt auch für angedünstete Kürbiswürfel.

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Die größte Beere der Welt (1)

Posted by herbert - August 19th, 2012

 So beginnt mein Kürbiskochbuch, allerdings ohne dieses Foto, obwohl es natürlich zu Kapitelbeginn immer ein Farbfoto gibt:

Die größte Beere der Welt ist, botanisch gesehen, der Kürbis und gehört damit, wie auch Orangen, Bananen, Tomaten, Johannis- oder Stachelbeeren zu den Beerenfrüchten. Kürbisse gibt es in den verschiedensten Sorten, zu denen auch die Zucchini zählen, die aber in diesem Buch nicht Thema sind und nur vereinzelt verwendet werden. Das Gewicht eines Kürbisses variiert je nach Sorte von knapp 1 kg bis weit über 100 kg.

Die Kürbisse kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie zu den ältesten Kulturpflanzen gehören. So vermutet man, dass die Indios sie bereits vor 5000 Jahren zusammen mit Mais und Bohnen angebaut haben.

Vor der Entdeckung Amerikas war bei uns nur der Flaschenkürbis bekannt, der ausgehöhlt gerne als Kalebasse, also als Trinkgefäß, verwendet wurde, wie wir es von Jakobusdarstellungen her kennen. Später kamen dann auch die anderen Kürbissorten zu uns.

Die mehr als 800 angebauten Kürbisarten lassen sich für den Verbraucher grob in zwei Arten einteilen, in Speise- und in Zierkürbisse, wobei aber auch viele Speisekürbisse sehr dekorativ sind.

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