Zu früh

Posted by herbert - April 13th, 2016

LerchenspornNachdem wir in einem Blütenticker vor etwas mehr als einer Wochen gelesen hatten, dass die ersten Kirschblüten aufgegangen seien, haben wir uns vor zwei Tagen auf den Weg ins Neidlinger Tal gemacht und waren schwer enttäuscht, statt der erwarteten Blütenpracht konnten wir nur – aus der Ferne – kahle Bäume sehen und wir haben den Ort schnell wieder verlassen.

Dafür wurden wir dann auf der schwäbischen Alb zwischen Gerstetten und Altheim entschädigt, natürlich nicht mit blühenden Kirschbäumen, aber mit Lerchensporn in großer Zahl, gelbe Windröschen, Aprilenkrügle und Buschwindröschen.

 

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Zweimal ist manchmal einmal zu viel

Posted by herbert - August 31st, 2015

Kennen Sie das auch? Man geht in ein Restaurant und ist sehr zufrieden, vielleicht sogar begeistert vom Essen und man geht gerne wieder hin und ist enttäuscht. Oder man kocht zum ersten Mal ein Gericht, das ganz toll gelingt und alle sind begeistert und man kocht es wieder, und im schlimmste Fall misslingt es total oder es mundet zumindest nicht so gut wie bei ersten Mal.

Das erstere ist uns letzthin passiert. Noch im Juli waren wir ganz begeistert vom Essen in einem Biohotel auf der schwäbischen Alb und als wir wieder in der Gegend waren, war klar, da essen wir wieder zu Abend. Doch dann die Enttäuschung. Ok der Gruß aus der Küche war lecker, der kleine Vorspeisensalat entsprach dem Niveau eines nicht ambitionierten Dorfgasthofs, am Schluss schwammen die Kartoffelscheiben in einer sehr sehr öligen Marinade.

Dann mein Hauptgericht, Tomaten-Couscous mit Ingwers0ße und Gemüse. Nun die Tomaten musste man mit der Lupe suchen, um sie zu fnden.

Das Couscous schwamm in einer wasserähnlichen klaren Substanz, mit angedeutetem Aroma, aber sicher keine Ingwersoße. Schon der Anblick war abstoßend und so habe ich nach wenigen Bissen auf das restliche Essen verzichtet und zurückgehen lassen. Freundlicherweise wurde das Essen dann nicht berechnet, ein kleiner Lichtblick.

Ingrid wollte auf Nummer sicher gehen und bestellte das gleiche Gericht wie letztes Mal, doch vom Geschmack her kein Vergleich, ziemlich fad, aber genießbar und doch eine große Enttäuschung und das für ziemlich viel Geld für ein vegetarisches Gericht.

Doch zwei Tage später kehrten wir zum 2. Mal in einem  alternativen Restaurant ein, bei dem es uns beim ersten Mal ganz gut geschmeckt hat, und dort haben wir das Essen wieder genossen.

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Einheimische Linsen

Posted by herbert - Juni 26th, 2008

Ich liebe Linsen, doch seit dem 2. Weltkrieg gibt es kaum noch welche aus einheimischen Anbau.

 

Jetzt soll versucht werden, bei uns auf der Schwäbischen Alb wieder alte einheimische Sorten anzusiedeln.

 

Ein löbliches Unterfangen, wenn es sicher auch noch einige Zeit dauern wird, bis wir unser schwäbisches Nationalgericht Linsen mit Spätzle aus einheimischer Produktion verzehren können, aber das schmeckt dann wohl besonders gut.

 

Hier gibt’s weitere Infos.

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Orchideen-Wanderung

Posted by herbert - Mai 25th, 2008

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Gestern haben wir wieder unsere obligatorische Orchideenwanderung durchgeführt, innerhalb einer kurzen Zeit haben wir sechs verschiedene Arten gefunden, überwiegend voll erblüht, nur die weissen Waldvögelein haben sich noch etwas versteckt.

Genau diese Orchidee habe ich unter unser Fichten vor zwei Tagen erstmals in unserem Garten entdeckt, den wir nach vielen Jahren im letzten Jahr neu gestaltet haben.

Wenn man sich auf der Schwäbischen Alb etwas auskennt, denn findet man hier viele Gebiete mit Orchideen.

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Rund um die schwäbische Alb

Posted by herbert - März 4th, 2008

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Gestern habe ich zum ersten Mal unseren Diavortrag „Rund um die schwäbische Alb“ vorgestellt und den Anwesenden gezeigt, wie schön unsere Heimat ist und dass man nicht unbedingt immer in die Ferne schweifen muss.

Die Wanderung umfasste knapp 900 km und war geprägt von den Steilhängen des Albtraufs im Norden, den Felsen im Tal der jungen Donau im Süden, von Burgen, Ruinen und Schlössern wie Hohenneuffen, Lichtenstein, Hohenzollern und Sigmaringen.

Beeindruckend auch die Klöster und Kirchen wie Beuron, Zwiefalten, oder Neresheim sowie die mittelalterlichen Stadtkerne von Ulm oder Nördlingen.

Dazu die Vielfalt an Blumen und Pflanzen von Orchideen über Herbstzeitlosen, Türlenbundlilie bis zum Wahrzeichen der Alb, der Silberdistel.

Schon beim Zusammenstellen der Bilder ist uns klargeworden, dass wir den Beginn der Wandersaison fast nicht abwarten können. Nur müssen wir uns noch auf eine neue Weitwanderung einigen, die wir an den Wochenenden mit vertretbarer Anfahrt durchführen können.

Denn die restliche Strecke vom Bodensee zum Königssee müssen wir jetzt in einem kürzeren Urlaub vollends am Stück erledigen.

Eine Frage bleibt: Wann geht es endlich los.

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