Colditz – Leisnig

Posted by herbert - Juli 26th, 2010

25.5.

Da wir auf der Hinfahrt feststellen müssen, dass der von uns vorgesehene Wanderweg wegen eines möglichen Deichbruchs gesperrt ist und wir nicht noch mehr auf der Straße wandern wollen als es sowieso notwendig gewesen wären, schlagen wir ab Colditz einen völlig anderen Weg ein und lassen damit Schloss Podelwitz links liegen.

 Wir beginnen unsere Wanderung am Schloss Colditz und gehen in den alten Schlosspark, als wir ein Bächlein überqueren ist die Ausschilderung nicht so eindeutig wie in der Karte und nach einem kurzen Irrweg folgen wir dem Bächlein auf schönem Naturpfad, dann kurz auf der Zufahrtsstraße zum Waldbad und Campingplatz, dann ist der asphaltierte Weg wieder zu Ende. Kurz vor Tschirla müssen wir dann auf der Straße weiterwandern, aber bald nach dem Ort geht es auf einem Feldweg nach Meuselwitz. Meist scheint die Sonne, doch der Nordwestwind bläst stark und ist ziemlich kalt.

Im Ort verhüllen wir Dellas Buggy, damit sie einen großen freilaufenden Hund nicht sehen und auf sich aufmerksam machen kann. Zwischen Feldern geht es dann wieder abwärts ins Tal und auf den Leisniger Mühlenweg, allerdings sehen wir nur bei der ersten Mühle, der Leithentalmühle noch ein altes Mühlrad. Durch ein idyllisches Tal geht es leicht aufwärts, dann steigen wir auf einen kleinen Bergsporn zwischen zwei Tälern, wo wir sehr viele blühende Maiglöckchen finden.

Kurz hinter der Schanzenbachmühle machen wir in der Sonne, einigermaßen windgeschützt zum 2. Mal Pause. Meist unbefestigt wandern wir weiter, verzichten aber auf die letzte Schleife des Mühlenwegs und gehen am Krankenhaus vorbei in Richtung unserer Ferienwohnung, dabei haben wir noch schöne Ausblicke auf die Leisniger Altstadt und die Burg Mildenstein.

Burg Mildenstein, Leisnig ©walker

Burg Mildenstein, Leisnig ©walker

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Museumstag

Posted by herbert - Juli 12th, 2010

24.05

Da die Wetterprognose nicht gerade günstig ist, es sind starke Schauer mit Gewitter vorhergesagt, verzichten wir heute aufs Wandern und besuchen stattdessen einige Museen. Wir beginnen in Schloss Rochlitz, wo die Nachstellung des Dresdener Fürstenzugs besonders beeindruckt.

Leicht sauer bin ich über die Kosten der Besichtigung von Schloss Colditz, denn das meiste könnte man auch ohne Eintritt sehen und der Rest ist auch nicht so interessant, dass sich die Kosten lohnen und die Geschichten, die die junge Führerin von dem Gefangenenlager im 2. Weltkrieg erzählt, überzeugen auch nicht. Daher bin ich froh, dass es Ingrid im Schloss zu kalt wird und wir vorzeitig die Führung beenden.

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Interessanter ist die Heimatstube im ehemaligen Wasserschloss Podelwitz, mit einem alten Tante Emma Laden, einem alten Postamt, altem Spielzeug und vielem anderen mehr. Doch bevor wir dies alles in Augenschein nehmen, genehmigen wir uns noch einen leckeren Käsekuchen und etwas zum Trinken.

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Als wir das Schloss verlassen, hat der Wind aufgefrischt und im Norden braut sich etwas zusammen. Wir fahren dann nach Leisnig, da das Wetter noch hält, gehen wir zur Burg Mildenstein, wo wir allerdings auf einen Museumsbesuch verzichten, dafür besuchen wir nebenan den größten Stiefel der Welt. Jetzt beginnt es stark zu regnen und auch gewittern und wir schaffen es gerade noch einigermaßen trocken zum Auto.

Doch bald ist der Regen wieder vorbei und so gehen wir zu Fuß in die Altstadt, wo wir zuerst in einer Pizzeria zu Abend essen und dann noch durch den Ort schlendern, ehe es wieder zu grollen beginnt und wir froh sind, rechtzeitig die Wohnung zu erreichen.

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