2. Etappe Hirschberg-Gfell (1)

Posted by herbert - Juni 25th, 2008

49-hangesteg-kopie.jpgTrüb

Trüb ist es, als wir aufwachen. Trüb ist es als wir aufstehen und trüb ist es nach dem Frühstück. Trüb ist es immer noch, als wir uns dann gegen Mittag entscheiden, trotzdem zu Wandern.

Wenn trüb noch zu steigern ist, dann trifft dies auf das Wetter bei unserer Fahrt nach Hirschberg zu, wo es Ingrid besser weiß, wie wir dorthin kommen und letztlich sogar besser als die Wegweiser. Besser bedeutet in dem Fall, längere Strecke und viel längere Fahrtzeit.

Im Plusmarkt in Hirschberg kaufen wir noch Brötchen, denn ich habe gestern doch zu wenig eingekauft. Dann stellen wir das Auto beim Kulturhaus ab, gehen zur Saale und folgen dieser, zum Teil auch über dieser auf einem Hängesteig. Nach der längsten Bank der Welt – zumindest war sie dies vor 10 Jahren – verlassen wir die Saale und steigen bergauf. Ein schöner Weg, naturbelassen und teilweise mit Gras bedeckt. Schön, nur nicht ausgerechnet heute, nachdem es gestern stark geregnet hat und keine Sonne scheint, um die Gräser zu trocknen. Hinter Venska wird es noch grasiger und nässer, als wir in ein Saale-Seitental absteigen. Jetzt ist es auf einem Betonweg etwas günstiger zu gehen. Wenig später merken wir, dass dies der Weg entlang der innerdeutschen Grenze war.

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1. Etappe Blankenstein-Hirschberg (1)

Posted by herbert - Juni 21st, 2008

16-rudolphstein-kopie.jpg Da wir unbedingt den Bus um 17.35 in Hirschberg erreichen wollten, müssen wir uns beeilen und in der Hektik vergeßen wir den ausgedruckten Fahrplan – was nicht so problematisch war – und die Regenschirme, was sich als sehr nachteilig herausstellen sollte.

Das Wetter ist fast ideal, Sonne, Wolken und etwas Wind und es war nichts von den angekündigten Gewittern, Starkregen und Hagel zu sehen. Wir überqueren die Saale und folgen ihrem Lauf – wie schon vor zwei Jahren – bis zu einer alten Mühle. Hier überlegen wir, gehen wir weiter an der Saale entlang oder wandern wir auf dem Saale-Orla-Weg weiter. Wir entscheiden uns für letzteres, ein Fehler, wie sich herausstellt, denn der in der Karte eingezeichnete Abzweig nach den ersten Häusern von Blankenberg ist nicht ausgeschildert und so gehen wir aufwärts durch den ganzen Ort und noch darüber hinaus.

Als sich der Weg immer weiter von unserem Zwischenziel entfernt, gehen wir entlang einer in der Karte nicht verzeichneten Umgehensstraße nach Osten, leider zum Teil etwas beschwerlich.

Als wir uns wenig später auf der Karte genauer umschauen, stellen wir fest, dass wir uns für die falsche Variante dieses Wanderweges entschieden haben.  Hinter Poddiga wollen wir eine Abkürzung vornehmen, um einen langen Saalebogen zu vermeiden. Bald treffen wir wieder auf den „richtigen“ Saale-Orlaweg und sind genau auf dem Streckenteil, den wir vermeiden wollten. Zwar eine schöne Strecke, aber uns treibt die Wetterwarnung voran. Kaum erwähnt Ingrid, dass es eine sehr viel kürzere Strecke nach Hirschberg geben würde, wäre hier eine Brücke über den Fluss, erreichen wir die Saalbachquelle und hier steht seit 3 Jahren eine in der Karte nicht verzeichnete Fußgängerbrücke.

Also verlassen wir kurzzeitig Thüringen und erreichen in Bayern Rudolphstein mit einer interessanten Burganlage, um dann wieder in die neuen Bundesländer zurückzukehren,

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