Wanderstrecke Schönfels – Zwickau

Posted by herbert - Februar 14th, 2009

143-rosengarten-kopie.jpgheute waren wir wieder beim Skilanglauf, trotzdem wird es Zeit, sich Gedanken zu machen, wann wir in Urlaub gehen und welche Wanderung wir fortsetzen bzw. dieses Jahr beenden wollen.

Doch heute schaue ich lieber noch mal zurück an den Schluss des letzten Wanderurlaubs, der gleichzeitig Start des nächsten Urlaubs sein könnte.

Denkfehler mit und ohne Folgen

Heute zeigt es sich, dass es doch ganz sinnvoll wäre, sich auch schon zu überlegen, wie man am nächsten Tag weiterwandert, denn dann wären wir gestern vielleicht nicht nach Lichtentanne gewandert, aber es schien das beste zu sein und ich war der Meinung, morgen also heute gehen wir auf dem kürzesten Weg nach Zwickau, zumal das Wetter wenig Ersprießliches versprach.

Doch Ingrid suchte und suchte, bis sie endlich fündig wurde und eine andere Variante ausgeklügelt hatte.

Sie fand einen Weg über eine andere Bahnstation und dort stellten wir das Auto ab. Dabei vergaßen wir ganz, dass wir ja dann 2 km entfernt von Schönfels waren und wir nach einer Bahnfahrt von Zwickau nach Stenn zwar wieder am Auto wären, aber dann nach Schönfels und wieder zurücklaufen müssten.

Doch als wir dies merkten, fragten wir bei der Busgesellschaft nach, ob Busse nach Schönfels fahren würden, was sie auch wochentags machen. So blieb dieser Denkfehler ohne Folgen.

Vom Start weg drohen ringsum uns dunkle Wolken und ich habe den Regenschirm immer griffbereit und nicht selten geöffnet, da ich ohne Anorak wandere.

Da der Weg wieder mal nicht ganz den Vorgaben entspricht, denke ich, dass wir die zu sehenden Häuser des nächsten Ortes erreichen müssen und höre nicht auf Ingrids hinweisen, dass wir nach links abbiegen müssten.

Bald endet mein vorgeschlagener Weg und wir müssen durchs nasse Gras zu einem Straßenneubau und dann zu einer Durchfahrtsstraße.

Leider müssen wir jetzt fast durch den ganzen Ortsteil Planitz wandern, ein gar nicht so kleiner Umweg.

Dort stellen wir fest, dass das Barockschloss heute als Gymnasium genutzt wird. Der Schlosspark ist ganz hübsch. Wir verlassen ihn über einen Fußweg ins Tal. Hier zeigt es sich, dass auch die Straßen nicht immer richtig in den Karten dargestellt werden. So müssen wir nach einem kurzen Umweg eine kurze Strecke neben einer stark befahrenen Straße wandern.

Doch bald erreichen wir den Schwanenteich, bewundern dabei einen kleinen Rosengarten und gehen am Teich entlang, um zur Zentralhaltestelle zu gelangen.

Dort gibt es viele Abfahrtsstellen, wenn auch z.T. recht weit auseinander. Aber leider keine Übersicht, welche Linie wo abfährt.

Die Auskunft eines Busfahrers ist so wenig hilfreich, wie die Bemühungen eines Passanten uns weiterzuhelfen. Schließlich fahren wir mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und dort finden wir dann die Abfahrtsstelle des Busses.

Der fährt kreuz und quer, jetzt regnet es heftig und auch durch Stenn, wo ja unser Auto steht, doch wir bleiben eisern sitzen bis Schönfels und wandern dann nach Stenn zurück, schließlich müssen wir die bestehende Lücke zwischen Schönfels und Stenn noch schließen. Nach dem starken Regen haben wir Bedenken, einen Feldweg als Wanderstrecke zu benutzen, sondern wählen die Straße als Route.

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Wanderabschnitt Bad Mergentheim – Creglingen

Posted by herbert - Juli 6th, 2008

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Am vergangenen Wochenende waren wir wieder auf dem Wanderweg Romantische Straße unterwegs.

Das Anschauen und das Fotografieren in Bad Mergenthiem wird beeinträchtigt von einem Stadtfest – irgendwie wird scheinbar immer gefeiert, wenn wir irgendwo wandern -, allerdings nicht so sehr wie in Greiz. Es gibt viele „Fress“ buden, aber leider kaum vegetarisches. So setzen wir uns im Schlosspark zum Verspern hin und gehen dann weiter zum Kurpark, der wirklich sehr schön angelegt ist, wenn auch die Lavendelwiese derzeit nicht so toll ist, dafür aber die Rosen, obwohl doch schon viele am Verblühen sind. Trotzdem laufen unsere Fotos beinahe heiß.

Entlang der Bahn kommen wir nach Igersheim, steigen dann den Hang empor und auf halber Höhe durch aufgelassene Weinberge. Die Sonne zeigt sich jetzt etwas häufiger, aber hier sind wir durchaus für schattenspendende Wolken nicht undankbar und endlich kommt der Wald näher und nach einem Bad und einer kurzen Pause fühlt sich Della auf Naturboden wieder sichtlich wohler.

In Weikersheim eilen wir schnell zum Bahnhof, damit wir den nächsten Zug noch erreichen.

Oftmals überlege ich mir schon beim Wandern, welche Überschrift ich für meine Aufschriebe wählen soll, und eigentlich wollte ich die segensreiche Wirkung von Wolken beim Wandern im Weinberg preisen, doch leider war das Ende der Wanderung bzw. die Rückfahrt nicht so erfreulich.

Doch der Reihe nach, da es eine etwas längere Tour war, starten wir sofort ohne vorher noch das Städtchen und das Schloss anzusehen. 27-zwei-schwalbchen-kopie.jpgIn Tauberrettersheim finden wir einige schöne Häuser und vielen Schwalbennestern, in denen die vorwitzigen Jungen versorgt werden. An der Tauber machen wir noch Pause und ich sage zu Ingrid, wenn jetzt eine große Wolken kommen würde, um uns eine gute halbe Stunde Schatten zu spenden, dann wäre die Wanderung im Weinberg nur halb so beschwerlich.

Und irgendwie scheint Petrus Mitleid mit uns zu haben, denn es kam zwar keine große Wolke, sondern viele kleine, aber das Ergebnis war dasselbe, wir mussten kaum in der prallen Sonne gehen.

Röttingen, die Stadt der Sonnenuhren, hat neben einigen schönen Häusern auch mehrere sanierungsbedürftige aufzuweisen. Wir gehen ohne große Umwege durch die Stadt, da wir an einem anderen Tag nochmals wiederkommen wollen, um den Sonnenuhrenweg durch die Stadt zu machen.

Dann weichen wir wieder vom Weg ab, um einen schattigeren im Wald zu finden, was zunächst auch gelingt, dann müssen wir doch früher als geplant auf den Wanderweg zurück, da auf dem Waldweg kein Durchkommen mehr war.

Steil geht es ins nächste Dorf hinab, Della ist im Rucksack und steil geht es im Dorf bergauf und Della ist im Rucksack. Aber als wir im Wald auf schönem Naturweg wandern können, darf sie wieder ihre 4 Pfoten benützen. Mehrmals versuchen wir die Bushotline anzurufen, doch immer vertröstet uns eine Stimme, wir sollten später nochmals anrufen. Als wir endlich durchkommen, stirbt die kleine Hoffnung, dass jemand anders gestern schon den Rufbus bestellt hätte. Wir müssen also auf das Taxi aus Weikersheim ausweichen.

Doch leider meldet sich der Taxibetreiber nicht und weder in Creglingen noch in Niederstetten gibt es ein Taxi, die nächsten Orte sind Rothenburg, Mergentheim und Schrozberg und die liegen alle ca. 20 km entfernt. Was tun, einzige Alternative zu einer sehr teuren Taxifahrt wäre Trampen, was Ingrid auch vorschlägt. Aber dafür kann ich mich nicht erwärmen. Schließlich lassen wir ein Taxi aus Bad Mergentheim kommen und der vereinbarte Festpreis ist nicht ganz so hoch wie befürchtet, aber die Fahrt ist schon verflucht teuer.

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