Flädles – Eintopf

Posted by herbert - April 30th, 2015

Wieder ein typisches Gericht der sparsamen schwäbischen Hausfrau, alles muss verwendet werden und nichts wird weggeworfen.

300 g Kartoffeln schälen und klein würfeln, in 300 ml Gemüsebrühe 5 min kochen.

200 g Stangensellerie in kurze Stücke schneiden, 200 g Möhren fein würfeln, zu den Kartoffeln geben und weitere 5 min köcheln lassen.

200 g Lauch in dünne Streifen schneiden, in den Eintopf geben und weitere 5 min köcheln lassen.

2 Pfannkuchen (Flädle) vom Vortag in dünne, nicht zu lange Streifen schneiden, in den Eintopf geben und warm werden lassen.

Den Eintopf mit Paprika, Muskat, Majoran, Pfeffer und Kräutersalz kräftig würzen und servieren.

Wer will, kann noch Parmesan darüberstreuen oder saure Sahne oder Schmand unterrühren.

PS Übrigens habe ich ein solches Gericht vor einiger Zeit mit großem Anklang bei Bekannten in Brandenburg vorgestellt

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Überbackene Pfannkuchen

Posted by herbert - April 21st, 2015

Normalerweise achten ich beim Kochen auch darauf, dass hinterher der Abwasch nicht zu üppig ausfällt, dies gilt allerdings nicht für das folgende Gericht.

500 g Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser in 25-30 min weichkochen.

200 g Weizen fein mahlen, mit 3 Eier, 150 ml Milch und 100-150ml Mineralwasser zu einem flüssigen Teig verrühren, 15 min ruhen lassen, ggf. noch etwas Flüssigkeit zugeben.

Gut 250 g Stangensellerie in 10-12 cm lange Stücke schneiden und in Gemüsebrühe 10 min dünsten, besonders breite Stangen evtl. halbieren.

100 g Lauch sehr fein schneiden und in 20 g Butter kurz anbraten, dann weitere 30 g Butter und ca. 200 g Frischkäse zugeben, Herdplatte ausschalten und Topf darauf stehen lassen.

Aus dem Teig 8 Pfannkuchen backen, sie müssen sich noch rollen lassen.

Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken, mit Lauch und Frischkäse zu einer cremigen Masse verrühren.

Die Pfannkuchen auf einer Seite damit bestreichen, dann mit je 1/8 des Stangensellerie belegen und den Pfannkuchen aufrollen.

In eine gefettete Auflaufform legen und mit 80-100 g geriebenen Emmentaler bestreuen.

Im Backofen bei 180 Grad ca. 15 min backen und warm servieren.

PS Etwas schneller geht es, wenn man die Kartoffeln am Vortag schon gekocht hat.

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Mögen Sie kalte Pfannkuchen

Posted by herbert - Juni 4th, 2013

Ich meine die dünne Teigfladen, die man in der Pfanne brät und mit Süßem oder Pikanten füllt.

Als wir letzthin in einem interessanten Restaurants von außen die Speisekarte studierten und eine Auswahl pikanter Pfannkuchen. Da es Zeit zum ABendessen war, gehen wir hinein und das Interieur ist gelungen. Meine Frau bestellt Pfannkuchen mit Spinat und Feta und sie erhält einen warmen Pfannkuchen.

Ich bestelle Pfannkuchen mit Tomaten und Mozzarella und erhalte einen kalten Pfannkuchen, der mir nicht so toll schmeckt. Als ich dies moniere, meint der Kellner, ich hätte doch mit Tomaten und Mozzarella bestellt und da könne der Pfannkuchen nicht warm sein.

Ich bin platt, so was Dummes habe ich noch nie gehört. Also ich mag den Pfannkuchen heiß oder zumindest warm, auch wenn die Füllung nicht warm ist.

Liege ich damit so falsch?

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Überbackene Spinatpfannkuchen

Posted by herbert - April 16th, 2013

200 g Dinkel fein mahlen. 1 Süßkartoffel (ca. 250 g) in 30-35 min weichkochen.

Von 250 g Spinat die Stiele abschneiden, die Blätter in wenig Gemüsebrühe dünsten, bis sie in sich zusammenfallen, dann pürieren. 150 g Spinatpüree zum Dinkelmehl geben, ebenso 2-3 Eier, 150 ml Milch und soviel Mineralwasser (Medium), dass ein flüssiger Teig entsteht, mit etwas Kräutersalz würzen. 15 min quellen lassen. Dann 6-8 große oder 10-12 kleinere Pfannkuchen in der Pfanne ausbacken, die Pfannkuchen müssen sich noch rollen lassen.

1 kleine rote Zwiebel fein hacken, in Butter anbraten.

100 g Champignons klein hacken und dann zu den Zwiebel geben, kurz mitbraten.

Die Süßkartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken, mit den Pilzen und den Zwiebeln vermischen, mit Kräutersalz, Paprika, Muskat und Pfeffer kräftig würzen.

Die Pfannkuchen mit der Süßkartoffelmasse bestreichen und aufrollen, nebeneinander in eine gefettete Auflaufform legen.

Die Pfannkuchen mit 100-150 geriebenen Hartkäse bestreuen und im Backofen bei 180 Grad ca. 15 min überbacken und servieren.

 

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Spreewälder Hefeplinsen

Posted by herbert - Juni 10th, 2012

Als wir vor einiger Zeit im Spreewald waren, wurde in vielen Lokalen die original Spreewälder Hefeplinsen angeboten und zwar in der Originalversion, eine Plinse mit Zucker und Butter und eine mit Apfelmus gefüllt und eingerollt. Die erstere ist für einen Vollköstler kaum zu essen und schon gar nicht zu genießen, vor allem wenn der Koch mal nicht genau hingeschaut hat und die Plinse mehr als nur leicht angebrannt ist, denn der Grat zwichen noch nicht fertig und angebrannt ist klein. Zuhause habe ich dann das Ganze vollwertig ausprobiert, aber man braucht natürlich mehr Zeit als für normale Pfannkuchen, wie wir die dünne Fladen bei uns bezeichnen.

250 g Dinkel fein mahlen.

1/2 l Milch leicht erwärmen und 1/2 Päckchen Trockenhefe und 1 TL Honig darin auflösen. Nach und nach 3 Eier, das Vollkorndinkelmehl und eine Prise Salz zugeben. 

Den Teig eine Stunde gehen lassen, wenn er noch zu dick sein sollte, noch etwas Milch oder Mineralwasser zugeben. Den Teig schöpflöffelweise in die Pfanne geben und dünn auf beiden Seiten ausbacken.

Die Hälfte der Fladen mit einer Honigbuttermischung bestreichen und die restlichen mit Apfelmus, am besten selbstgemachtes,  bestreichen, alle einrollen und servieren.

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