Ungeplanter Leistungstest

Posted by herbert - Mai 21st, 2014

Nach meiner Reha bin ich fast täglich am Trainieren, Laufband, hin und wieder Standrad und natürlich viel Spazierengehen.

Gestern war wieder mal Laufbandtraining dran und anschließend wollten wir noch auf Orchideensuche gehen und haben uns überlegt, wie wir die steilen Anstiege auf der Strecke vermeiden könnten. Doch da wir auf einer Karte ohne Höhenangabe geschaut haben, hat sich dieses Thema dann leider nicht erledigt.

IMG_5329 - KopieWir fanden verschiedene Orchideenarten blühend vor, nur der Frauenschuh war noch nicht aufgeblüht.

Danach wollten wir keine Runde drehen, sondern unser im nächsten Ort abgestelltes 2. Auto erreichen. Bald zeigte es sich, dass es langsam, aber stetig aufwärts ging, später wurde es dann steiler und das war dann doch ziemlich anstrengend. Endlich auf der Höhe angekommen, trafen wir auf einen Querweg, dem wir nur nach rechts oder links folgen konnten. Da wir schon lange auf einen nach links verlaufenden Weg gewartet hatten, folgten wir diesen nach einem kurzen Blick in die Karte.

Es wäre sicher besser gewesen, zuerst noch einige Schritte nach rechts zu gehen und dann erst nach Süden abzubiegen, denn jetzt ging es in einem wilden Zickzack durch den Wald. Als wir die südliche Hangkante erreichten, befinden wir uns genau zwischen den Standorten unserer Auto, das eine auf dem Berg, das andere im Tal. Wir entscheiden uns natürlich für das Talauto und haben noch einen langen Weg vor uns, den wir nur durch einen steilen Abstieg über eine Wacholderheide abkürzen können.

Nach mehr als 3 Stunden incl. einer kurzen Pause erreichen wir dann unser Auto und ich bin ziemlich müde, denn wir waren heute mehr als 1 Stunde länger als bei der bisher längsten Tour unterwegs und das nach 40 min Laufbandtraining.

Aber irgendwie bin ich ganz stolz, so viel geschafft zu haben.

Schlagwörter: , , ,

Allmersbach – Winnenden

Posted by herbert - August 5th, 2011

Erste Orchideen

Eigentlich wollen wir heute nicht wandern, aber nachdem Ingrid bei wetteronline eine günstige Prognose gesehen hatte, war es klar, dass wir auch heute wandern.

Da wir schnell durch die Baustellen von Schwäbisch Gmünd kommen, erreichen wir in Winnenden einen früheren Zug und haben dadurch genügend Zeit für den Umstieg in den Bus am Bahnhof Backnang.

In der Ortsmitte Allmersbach steigen wir aus und es beginnt ein fast endloser Anstieg, auf dem asphaltierten Anfangsstück darf ich Della mit hochschieben, doch auf einer Mischung aus Kies- und Naturweg wandert sie mit, auch auf dem anschließend wieder befestigten Weg ändert sich das nicht. Gerade denke ich, wie toll es vor einem Jahr mit den vielen Orchideen war und dass wir dieses Jahr aus unseren Wanderung noch keine gesehen haben, weder bei uns im Süden noch im Urlaub in Sachsen, da entdeckt Ingrid die ersten und wir stellen fest, dass es sehr viele Orchideen in der Wiese gibt und Ingrid rätselt noch, welche Sorte es ist. Nach dem ausgiebigen fotografieren, geht es im Wald weiter aufwärts.

Oben geht es im Wald weiter, aber wie? Holzfahrzeuge und der viele Regen haben den Weg nahezu ruiniert und es ist ganz schön schwierig mit dem Buggy durchzukommen und auch Ingrid hat es nicht einfach, denn sie muss Della oft tragen, was dieser aber gar nicht passt und sie wehrt sich mit Strampeln dagegen. Trotzdem schafft Della es das eine oder andere Mal im Matsch zu wandern, sodass sie vor Stülpenhof etwas gesäubert werden muss, bevor sie wieder ihren Buggy besteigen darf. Nach dem Ort machen wir auf einer etwas sonnigen und windgeschützten Wiese unter einem Kirschbaum Pause. Dann geht es auf asphaltierten Weg nach Bürg, vorbei am Turm und dem Restaurant Schöne Aussicht kommen wir zu einer steilen Treppe, also wiederum eine „ideale“ Buggystrecke.

Einen interessanten Spruch können wir an einem modernen Obelisk lesen: Schmerzhaft ist das Sterben eines Illusion.

Anschließend geht es auf einem Weg immer weiter abwärts, wir dürfen die ganzen Anstiegsmeter wieder absteigen. Wir kommen auf einem schönen Weg neben einem Bächlein und einigen Informationstafel nach Winnenden und Della erregt mit ihrem Buggy wie immer Aufsehen.

Wir durchqueren die Fußgängerzone von Winnenden und erreichen bald den Bahnhof und unser Auto. Noch haben wir die Hoffnung, dass es noch so sonnig wird wie gestern, denn bisher war es doch überwiegend wolkig gewesen. Wir gehen daher Pizza essen, aber das Wetter bessert sich leider nicht.

Schlagwörter: , , , ,

Erinnerung an den Sommer: Greiz-Reichenbach

Posted by herbert - Dezember 9th, 2008

41-bogen-kopie.jpg

Warum wir heute so spät wegkommen, weiß ich beim besten Willen nicht und das hat später Konsequenzen. Zunächst klärt Ingrid, dass wir bis zum Ende unseres Urlaubs hier bleiben können.

In der Nähe des Bahnhofs Greiz beginnen wir unsere Wanderung und gehen entlang einer stark befahrenen Straße aus der Stadt heraus. Wir überqueren die Bahn und die Elster bei der Göltschmündung und sind etwas verunsichert, denn der Weg zum Köhlersteig zeigt wieder Richtung Stadt.

Schließlich vergewissern wir uns bei einem Passanten und gehen 100 m Richtung statt, ehe wir steil zur Schönen Aussicht hinaufsteigen, die man besser in hässliche Aussicht umtaufen sollten.

Der Köhlersteig ist so wie man sich einen idealen Wanderweg vorstellt, Naturboden, nicht zu breit schlängelt sich der Weg am Hang entlang, etwas anstrengend sind die ständigen An- und Abstiege. Gerade denke ich, dass es mit Blüten hier nicht besonders vielseitig ist, da entdeckt Ingrid einige Orchideen, aber nur an einer Stelle und damit hat sich die Vielfalt.

Gut auf halber Strecke zu unserem Zwischenziel, der Göltzschtalbrücke, teilt sich der Weg in einen bequemen und einen, der Trittsicherheit verlangt. Obwohl Ingrid nicht gerade schwindelfrei ist, entscheidet sie sich, für den schwierigeren Weg und schließlich sind die Fels- und Steinstufen doch nicht besonders schwierig zu erklimmen, allerdings belohnt der Blick auf die größte Ziegelbrücke der Welt die Mühen.

Schließlich erreichen wir das imposante Brückenbauwerk etwas oberhalb des Tals und steigen hinunter, um zu fotografieren. Für eine Rast oder Einkehr reicht die Zeit nicht. Wir steigen wieder hoch und gehen auf einem schönen Hangweg, anfangs im Wald, dann auf einem Grasweg an der Hangkante nach Obermylau, dabei haben wir schöne Aussichten zu Ort und Burg Mylau und zurück zur Brücke.

In Obermylau haben wir einen kleinen Plausch mit einem Einheimischen, mit dem wir den weiteren Weg zum Bahnhof Reichenbach abstimmen. Jetzt ist es mit dem schönen Weg endgültig vorbei. Teils auf der Straße, teils auf dem Gehweg geht es vorbei an Plattenbauten in den oberen Bereich der Stadt und zum Bahnhof.

Jetzt folgt die zeitaufwendige Rückfahrt, denn da wir den Zug um 17.00 nicht geschafft haben, haben wir nachher eine längere Pause.

Wir fahren mit der Vogtlandbahn über die Göltzschtalbrücke nach Jocketa, steigen dort aus und gehen auf einem schönen Wanderweg einen knappen Kilometer ins Elstertal hinunter, um später am Bahnhof Bartmühle in den Zug nach Greiz einzusteigen.

Da wir noch eineinhalb Stunden warten müssen, kehren wir in der nahe gelegenen Gaststätte ein und essen dort zu Abend.

Schlagwörter: , , ,

Wanderstrecke Tauberbischofsheim-Bad Mergentheim

Posted by herbert - Mai 29th, 2008

64-orchideenblute-kopie.jpg7-blute-kopie.jpg

Für diese Strecke auf dem Wanderweg Romantische Straße benötigen wir wieder zwei Tage, denn zum einen dauert es doch so seine Zeit, bis wir uns in den idyllischen Städten Tauberbischofsheim und Lauda umgesehen habe, doch weit mehr Zeit in Anspruch nimmt das Betrachten und Fotografieren der vielen Orchideen, die wir auf dieser Wanderstrecke finden.

Als wir nach Tauberbischofsheim im Wald hochgestiegen sind, treffen wir auf eine Vielzahl von weißen Waldvögelein, allerdings müssen es unterschiedliche Arten sein, aber das müssen wir noch genauer ergründen.

Vor und hinter Sachsenflur finden wir zwei Orchideenwiesen mit hunderten Exemplaren.

Es war also eine Fortsetzung unserer hier schon vorgestellten Orchideenwanderung, die wir mit Verwandten nochmals wiederholt hatten.

Da immer mehr Wanderwege auf befestigten, oft sogar asphaltierten Wegen verlaufen, freuen wir uns ganz besonders über das Teilstück im Wald oberhalb von Sachsenflur bis kurz vor Mergentheim, denn hier gehen wir ganz bequem fast nur auf Naturpfaden.

Schlagwörter: , , ,

Pfingstwanderung

Posted by herbert - Mai 14th, 2008

119-orchidee-nah-kopie.jpg97-baum-und-raps-kopie.jpg54-bluhender-obstbaum-kopie.jpg 

Über Pfingsten waren wir wieder auf dem Wanderweg Romantische Straße unterwegs und zwar von Kist nach Tauberbischofsheim.

Traumhaftes Wanderwetter, wenn man mal von dem manchmal etwas sehr böigen Wind absieht, herrliche Rapsfelder wechselten sich mit blühenden Obstbäumen ab.

Allerdings verläuft der Wanderweg ziemlich lange auf dem gleichnamigen Radweg, was weder für Wanderer noch für Radfahrer besonders erfreulich ist und am allerwenigsten für unsere doch schon in die Jahre gekommene Cairn-Terrier-Hündin Della.

Daher haben wir ab Wenkheim eine eigene Route gesucht, was mit herrlichen Orchideen belohnt wurde. Dazu konnten wir noch einen Fuchs aus der Nähe beobachten und sogar fotografieren, verzichten mussten wir auf den Besuch einer Wallfahrtskapelle, was mir zumindest wenig Sorgen bereitete

Schlagwörter: , , ,

 

  • Archiv