Leinöl schmeckt einfach

Posted by herbert - Juli 27th, 2014

Wenn man gutes Leinöl kauft und innerhalb einer angemessenen Frist verbraucht, dann gibt es kaum ein Öl, das besser zu Salaten passt, als dieses Öl. Auf der Heimatfahrt von unserer letzten Fernwanderung habe ich einige Kilometer Umweg in Kauf genommen, um Leinöl in einer uns bekannten Ölmühle in Straupitz zu kaufen. Seither verwende ich in allen Salaten dieses hochwertige, wenn auch nicht ganz billige Öl und die Salate schmecken noch besser also sonst, nicht nur der Kartoffelsalat.

Interessant ist für mich auch die in einer Studie nachgewiesene Blutdrucksenkende Wirkung, vielleicht kann ich im Laufe der Zeit dann meine entsprechenden Medikamente etwas reduzieren.

Natürlich habe ich auch Leinkuchenmehl mitgenommen und dies gestern in meinen Resteverwertungsküchle verwendet. Die weiteren Zutaten waren mit Ingwer gewürzter Reis und ein Auberginenpüree, beides vom Vortag, dazu ein Eigelb, das ich von meinem kurz zuvor gebackenen Träubleskuchen noch übrig hatte.

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Leinkuchenküchle

Posted by herbert - Juli 15th, 2012

Bevor meine Vorräte aus dem Spreewald ganz zu Ende gehen, habe ich mit diesen Küchle nochmals zugeschlagen.

Ich wollte mir wieder mal einen pikanten Aufstrich machen und habe daher Linsen und Reis weich gekocht, mit angebratenen Zwiebeln und grob geraspelten Zucchini gekocht. Gewürzt habe ich mit körniger Gemüsebrühe, Kräutersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Ingwer, Muskat und gehackter Petersilie. Dann die Hälfte der Menge mit zerlaufener Butter püriert und in ein Schraubglas gefüllt. Schmeckt wieder sehr lecker, wie ich heute Morgen schon feststellen durfte.

Den Rest so ca. 150 g habe ich mit gut 100 g Leinküchenmehl, 1 Ei und 50 g Semmelbrösel gemischt, einige min ruhen lassen, nochmals nachgewürzt. Dann kleine Bällchen geformt, in der Pfanne mit heißem Öl etwas plattgedrückt und bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten 5 min gebraten.

Dazu gab es Kartoffelsalat mit Stangenbohnen, frischen Champignons und den noch vorhandenen Cocktailtomaten, natürlich mit einer Marinade auf Leinöl-Basis.

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Zutaten aus dem Spreewald

Posted by herbert - Juli 5th, 2012

Kaum zurück aus der Lausitz und dem Spreewald verwende ich natürlich die mitgebrachten Spezialitäten zu kochen.

Der Kartoffelsalat wird mit Leinöl angemacht und erhält als Zutat Scheiben von Spreewälder Gewürzgurken.

Dazu gibt es Reisküchle der besonderen Art.

100 g Reis und 50 g rote Linsen in 400 ml Gemüsebrühe30 min  einweichen, dann aufkochen und in weiteren 30 m weichkochen, bis das Wasser aufgesogen ist, ggf. muss noch etwas nachgeschüttet werden, etwas abkühlen lassen

100 g gelbe Zuchini grob raspeln, 1 kleine rote Zwiebel fein hacken, beides mit 50 g Leinkuchenmehl zum Linsenreis geben, dann 1 Ei einrühren.

Mit Kräutersalz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Curra und kleingehackter Petersilie würzen.

In einer Pfanne Erdnussöl erhitzen, kleine knapp 2 cm hohe Küchle formen und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 4-5 min anbraten. 

Wenn die Masse zu feucht ist, noch etwa Maismehl oder Weizengrieß zugeben.

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Tomaten-Apfel-Salat

Posted by herbert - Juni 27th, 2012

Eigentlich wollte ich ja wieder mal meinen Lieblingsssalat Tomaten mit Bananen machen, aber ein Apfel sollte dringend verbraucht werden und mein Leinkuchenmehl muss auch noch aufgebraucht werden und beides hat mich zu folgendem Salat inspiriert.

2 EL Apfelessig mit 20 ml Gemüsebrühe und 4 EL Sonnenblumenöl verrühren, dann 2 TL Leinkuchenmehl einrühren.

2 – 3 Tomaten vierteln oder achteln, 250 g Gurke in feine Scheiben schneiden, 1 Apfel klein würfeln, durchmischen, die Marinade darübergießen und nochmals durchmischen, nicht zu lange ziehen lassen und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Wer will, kann auch noch kleingewürfelte Zwiebel zugeben oder 100 g scharfen Rettich.

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Erdbeermelonenaufstrich

Posted by herbert - Juni 18th, 2012

Wie Sie wissen, experimentiere ich besonders gerne mit Aufstrichen. Bei der folgenden Version möchte ich vorausschicken, dass ich hier eine Zutat verwende, die Sie nur sehr schwer bekommen können und daher diese Rezept nicht unbedingt nachkochen können.

Als wir, wie schon erzählt, in einer Spreewälder Ölmühle Leinöl gekauft haben, habe ich auch Leinkuchenmehl mitgenommen, also den gemahlenen Rest, der übrig bleibt, wenn man die geschrotete Leinsaat auspresst und das in diesem Fall noch knapp 10 % Leinöl enthält und natürlich auch viele wertvolle weitere Bestandteile enthält.

Ich habe das Mehl vor einigen Tagen in mein Müsli gegeben und dabei festgestellt, dass das Leinkuchenmehl sofort viel Flüssigkeit aufgesogen hat. Diese Eigenschaft habe ich mir bei dem Aufstrich zunutze gemacht.

100 g Erdbeeren mit der Gabel zerdrücken, 200 g Melone grob reiben oder sehr fein schneiden.

1 EL Honig erhitzen, das Obst dazugeben und einige min köcheln lassen, dann 3-4 TL Leinkuchenmehl darüberstreuen und gut einrühren, nochmals aufkochen und in ein Schraubglas füllen und erkalten lassen.

Schmeckt lecker und interessant.

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