Nach dem Ende zurück (2)

Posted by herbert - November 17th, 2010

Jetzt treffen wir wieder auf den Jakobusweg und folgen diesem durch eine kleine Ortschaft zu einem schönen Naturpfad, wo wir eine Blindschleiche und interessante Pilze finden.

Als wir den Wald verlassen, sehen wir rechts die Ruine einer Kapelle in Turmform. Nach einem Blick auf die Karte entscheidet sich Ingrid, dass sie erst später zum Turm gehen wird, wenn der Wanderweg näher daran vorbeiführt. Was sie dabei übersieht ist, dass es steil nach unten geht und sie dann wieder hochsteigen muss.

Das macht sie auch, einen beschwerlichen und für den Buggy glücklicherweise unpassierbaren Weg, sodass ich auf einer Bank warte und mich in Wanderkarte und Wanderführer vertiefe. Dann läutet das Handy und Ingrid teilt mir mit, dass sie einem Art Stationenweg folgen will und wir treffen uns nach einem weiteren Telefonat bei der Kirche von Lehrberg.

Nach dem Ort verlassen wir wieder den Jakobusweg, denn wir denken schon voraus, denn wir müssen nächstes Mal in Zailach starten, um mit dem Bus zurückfahren zu können und die dadurch ausfallende Wanderwegstrecke scheint keine Besonderheiten zu haben. Auf den letzten Metern kommt die Sonne langsam empor und als der Taxifahrer ankommt, obwohl die Dame in der Zentrale zunächst Schwierigkeiten hatte, unseren Standort richtig einzuordnen, scheint die Sonne vom blauen Himmel, doch Richtung Ansbach ist immer noch Hochnebel, der sich aber verzieht, als wir am Schlossplatz aussteigen.

Innenhof Residenz Ansbach

Die Außenfassade der Residenz ist natürlich immer noch eingerüstet, aber im Innenhof kann ich die Bilder wiederholen, die ich letzthin versehentlich in der Kamera gelöscht habe, bevor ich sie auf dem PC gespeichert haben. Ingrid nutzt die Gelegenheit, noch kurz vor 18 Uhr ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen und durch die Reste der alten Stadtmauer kommen wir zu einer modernen Fußgängerbrücke, die ein großes Einkaufszentrum mit der Altstadt verbindet und durch überwiegend ruhige Straßen erreichen wir dann unser Auto am Stadtrand.

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Nach dem Ende zurück (1)

Posted by herbert - November 4th, 2010

19.9 Ansbach – Zailach

Wir starten am Ortsrand von Ansbach und lassen zunächst das Stück von der Altstadt bis hierher aus, wobei mir der Sinn dieses Vorschlags nicht so recht einleuchtet, außer dass das Parken im Innenstadtbereich nicht ganz billig ist, doch es sollte sich noch aus einem weiteren Grund als vorteilhaft herausstellen.

Zunächst hat die Wettervorhersage Recht, es herrscht Hochnebel, doch wenn er weiter Recht haben sollte, dann müsste dieser sich bald lichten und die Sonne zum Vorschein kommen, doch darauf warten wir lange, sehr lange vergebens. Nach wenigen Schritten auf einem befestigten Weg gehen wir einem Lehrpfad folgend zum Wald und können auf einem Naturpfad weiterwandern.

17 spinnwebe

Die Wanderung ist ziemlich zeitraubend, denn vor allem die großen Informationstafeln haben es Ingrid angetan und so bleiben wir länger als es günstig ist auf diesem Weg, kommen dabei an einem seltenen Mispelbaum vorbei  und suchen dann etwas mühsam einen Weg zurück zum ausgeschilderten Wanderweg. Doch es führt kein Weg durch den Wald nach Osten, als wir dann doch einen findet, endet er nach kurzer Zeit und wir müssen uns durch den Wald zum Waldrand schlagen, gehen hinüber zur Ranganklinik und gehen auf der Straße, die aber wenig befahren ist, nach Strüth.

Wir durchqueren den Ort mit seinen hübsch hergerichteten 3-Seithöfen und machen am Waldrand auf einer Bank, die geschützt unter Bäumen steht, Pause, denn der Himmel ist nicht heller geworden, sondern dunkler und es nieselt sogar immer wieder leicht. Wir folgen dem Wanderweg, der in einem sehr weiten Bogen fast wieder auf die Straße zurück führt und Ingrid vergrößert ihn noch durch den Besuch eines Teichs. Nun bin ich immer dafür Straßen zu vermeiden, aber nach einigen hundert Meter Straße einen Bogen von 500 m Länge zu schlagen, nur um 100 m Straße zu vermeiden, erscheint mir nicht unbedingt sinnvoll.

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