Oppenweiler – Backnang

Posted by herbert - Juli 1st, 2011

Wege in Karten sind mitunter Glückssache

Wir stellen unser Auto am Bahnhof ab und sind nach wenigen Schritten im naturnah gestalteten Schlosspark und beim achteckigen Wasserschloss von 1782, das heute der Gemeinde als Rathaus dient. Hier machen wir Rast, ehe wir das Schloss weiträumig umrunden. Dabei kommen wir an einem sehr kleinen Pfauengehege vorbei, das eigentlich den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt.

An der heute evangelischen Jakobuskirche vorbei, die deshalb natürlich geschlossen ist, gehen wir durch ein Wohngebiet nach Südwesten. Die Kirche wurde erstmals 1353 erwähnt und wurde Ende des 16. Jahrhundert evangelisch.

Bei dem in Privatbesitz befindliche Katharinenschloss müssen wir leider wieder einen Umweg machen, denn auf den Karten waren Wege eingezeichnet, die innerhalb der Schlossmauer verlaufen und somit von uns nicht begangen werden konnten.

Wir durchqueren den nächsten Ort und nach einer kurzen Strecke auf der Straße nach Backnang erreichen wir den Wald und können hier auf einem schönen Naturpfad in Richtung Backnang wandern. Über den Fußweg Zeller Weg kommen wir dann sehr schnell in die Innenstadt, allerdings machen wir kurz Pause, um den am Morgen frisch gebackenen Kuchen und mitgenommenen Kuchen zu verzehren.

Wir durchqueren die Innenstadt ohne zu Fotografieren, um den nächsten Zug zu erreichen, denn sonst müssten wir eineinhalb Stunden warten, sodass wir wieder spät heimkommen würden.

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Unterschätzt (1)

Posted by herbert - Februar 12th, 2011

An einem solchen Wintertag ohne Schnee und ohne Sonne, alles nur trüb, da muss man sich überwinden, die Stube zu verlassen, vor allem, wenn im Fernsehen auch noch Wintersport läuft. Aber an einem solchen Tag macht es auch Spass (zwischen den nicht so interessanten Wintersportmomenten) mal in seinen Unterlagen zu blättern und zu schauen, wie war es denn im Sommer oder Herbst beim Wandern.

27.9. Rothenburg – Schrozberg

Manchmal tue ich mich schwer, eine passende Überschrift zu finden, heute fällt es mir schwer, die beste zu finden. Denn „so etwas habe ich noch nie gesehen“, was sich nicht auf die unbestreitbaren Schönheiten der Stadt bezog „schau mal, ein Buggy für Hunde“ wären durchaus angemessene Überschriften gewesen, was die vielen Japaner zu Dellas Fahrzeug meinten, entzieht sich dann doch meiner Kenntnis.

Ingrid hat lange überlegt, wo sie den Trevis abstellen soll oder mit anderen Worten, wie weit wir heute wandern wollen und sollen, nachdem schon die gestrige Etappe etwas länger als derzeit bei uns üblich war. Wir stellen den Wagen in Schrozberg ab und schon auf der Fahrt noch Rothenburg ist sie nicht mehr sicher, dass das eine gute Idee war.

Da wir Rothenburg erst vor einem guten Jahr ausführlich besichtigt hatten, waren wir uns einig, wir gehen vom Bahnhof direkt zur Jakobskirche, machen dort ein paar Aufnahmen und verlassen dann die Stadt auf kürzestem Wege.

Aber bei strahlend blauem Himmel kann eine Fotografin kaum einige Schritte tun, ehe sie ein zwingend zu fotografierendes Motiv sieht. Deshalb dauert die Durchquerung der Stadt auch viel länger als erwartet, wir haben dies deutlich unterschätzt.

Von der Jakobskirche lohnt es sich eigentlich kein Bild zu machen, denn die ist eingerüstet. Da es Eintritt kostet und wir wenig Zeit haben, verzichten wir auf eine Besichtigung der Kirche und wollen dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

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