Indisches Kartoffelcurry

Posted by herbert - Oktober 15th, 2016

Cover KürbisbuchHier ein Rezept aus meinem Kürbiskochbuch:

Vor vielen Jahren habe ich bei einem indischen Koch einen Kochkurs mitgemacht und seitdem koche ich gerne indisch inspiriert.

1 Zwiebel fein würfeln, 10‑15 g Ingwer in dünne Streifen schneiden, beides mit 1‑2 getrockneten Chilischoten und einigen Koriandersamen in etwas

Erdnussöl anbraten.

400 g Kartoffeln und 200 g Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden, die Süßkartoffelwürfel dürfen auch größer sein.

Mit 500 ml Wasser zu den Ingwerzwiebeln geben. 2 Kardamomkapseln zugeben und mit Paprika, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen. Aufkochen und gut 10 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit 100 g roten Rettich, 250 g Hokkaidokürbis, 100 g Kohlrabi würfeln und zu den Kartoffeln geben, nochmals 5 min köcheln lassen.

Dann 100 g Lauch in Streifen schneiden und kurz mitkochen. Mit Kräutersalz, schwarzem Pfeffer abschmecken. Kardamomkapseln herausnehmen und servieren.

Tipps:

Dazu passt mit Nelken gewürzter Basmati-Naturreis und mild gewürzten Joghurt, den Sie noch mit geriebener Gurke verfeinern können.

Veganer nehmen pürierten Tofu.

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Pakora Muffins

Posted by herbert - Januar 18th, 2016

Wieder mal ist die indische Küche die Grundlage für ein interessantes veganes Rezept.

1 rote Zwiebel in feine Streifen schneiden.

1 kleine gekochte Kartoffel schälen und klein würfeln.

250 g Kichererbsenmehl und 75 g Reismehl mischen, mit Marsala, Paprika, Kurkuma, Pfeffer, Ingwer und Kräutersalz würzen.

100 g Sellerie und 50 g Möhren fein reiben, zum Mehl geben und gut durchmischen.

350 ml Gemüsebrühe, 2 EL Olivenöl und Saft 1/2 Zitrone über die Mehlmischung geben und gut durchkneten, klein gehackte Kräuter wie Basilikum und Schnittlauch zufügen, ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugeben.

Muffinformen leicht einfetten, die Mehlmischung einfüllen und etwas festdrücken, bei 180 Grad ca. 30 min backen, aus dem Ofen nehmen, einige min abkühlen lassen, aus der Form lösen und servieren.

 

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Eigenwillige Speisekarte

Posted by herbert - Juli 18th, 2011

Letzthin war ich in einem indischen Restaurant und ich traute meinen Augen kaum, als ich las: „Kicherebsen und Maultaschen, gefüllt mit Kartoffeln“.

Ich kenne Maultaschen aus der schwäbischen Küche,Varianten aus der italienischen und der russischen Küche, aber ich hatte noch in keinen indischen Lokal Maultaschen auf der Speisekarten gelesen und ich war schon in sehr vielen.

Neugierig geworden, entschied ich mich für dieses Gericht und war gespannt, ob dies nur eine nicht ganz glückliche Formulierung für deutsche Gäste war oder ob es tatsächlich Maultaschen geben würde.

Es gab natürlich keine Maultaschen, sondern Kartoffeln in Kichererbsenteig, der fritiert war. Also doch alles original indisch und so lecker, wie ich es erhofft hatte.

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Kartoffel-Bohnen-Curry

Posted by herbert - August 14th, 2010

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Indische Eintöpfe werden meist als Curry bezeichnet und mit oder

zu Reis oder Fladen serviert, hier eine besonders nahrhafte Variante.

1 Zwiebel fein würfeln und mit 1 TL geriebenem Ingwer sowie 1 klein geschnittenen

Knoblauchzehe in 2 – 3 EL Butter anbraten.

½ TL Zwiebelsamen, einige Korianderkörner und 1 getrocknete Chilischote kurz mitbraten, dann

1 l Gemüsebrühe zugießen.

500 g Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden oder klein würfeln und 500 g grüne Bohnen gegebenenfalls abfädeln und in 3 cm lange Stücke brechen.

Kartoffeln und

Bohnen in die Gemüsebrühe geben, alles aufkochen und gut 25 Minuten köcheln lassen.

250 g Rettich nicht zu klein würfeln und die letzten 10 Minuten mitkochen

lassen.

Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer kräftig würzen.

Vom Herd nehmen und mit Reis servieren.

Tipp: Wenn Ihnen die Chilischote zu scharf zum Essen ist, sollten Sie diese nach Möglichkeit vor dem Servieren entfernen.

Tipp: Wenn Ihnen das Curry zu flüssig ist, rühren Sie noch ein bis zwei Esslöffel Maismehl oder Dinkelgrieß unter.

Wenn es Ihnen zu scharf ist, können Sie Joghurt dazu servieren oder zwei bis drei Esslöffel Joghurt in das Curry einrühren.

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Eier-Curry

Posted by herbert - Mai 16th, 2010

Wieder mal habe ich in meinen Rezepten aus der indischen Küche gestöbert und bin damit fündig geworden:

8 Eier in 10 min hartkochen, schälen und längs mehrmals dünn einschneiden, mit einer Mischung aus Salz und Kurkuma einreiben. (Vorsicht Kurkuma färbt überall ab) und in heißem Öl anbraten. Beiseite stellen.

3-4 kleine Kartoffeln gut bürsten, halbieren und mit den Schnittflächen in heißem Fett gut anbraten. Beiseite stellen

Aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Chili, Paprika, Ingwer und 1 EL Wasser eine Paste anrühren und etwas quellen lassen.

1 Chilischote, ½ TL Zwiebelsamen, ½ TL Korianderkörner in heißem Fett anbraten, 1 in Scheiben geschnittene Zwiebel und 10 g fein geschnittenen Ingwer sowie 1 durchgepresste Knoblauchzehe zugeben, 2-3 min braten, dann die Gewürzpaste einrühren und kurz mitbraten.

250-500 ml Gemüsebrühe zugießen, aufkochen und dann die Kartoffelhälften zugeben. Alles gut 20-25 min köcheln lassen. Die letzten 3 min die Eier mit erhitzen.

Mit einer Mischung aus Kardamom, Piment und Zimt bestreuen uns servieren

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Spinat indisch mit überbackenem Süßkartoffelpüree

Posted by herbert - April 22nd, 2010

Nachdem der Spinat beim letzten Besuch beim Inder nicht so toll war, ich habe ja darüber berichtet, musste ich mich natürlich vergewissern, dass es auch viel, viel besser schmecken kann.

1 Süßkartoffel (300g) in Salzwasser je nach Dicke 30-35 min köcheln lassen, die letzten 25 min noch 2 Kartoffeln (200g) mitkochen. Abschrecken, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. 50 g Butter und 50 ml Sahne dazugeben, mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss und Majoran würzen. Etwas erkalten lassen, dann 1 Ei, 50 g kleingeschnittenen Gorgonzola und 50 g gemahlene Haselnüsse unterrühren.

Auflaufform einfetten, die Masse hineingeben, glattstreichen, einige Butterflöckchen darübergeben und bei 200 Grad ca. 20 min backen, nach 10 min 50 g in dünne Scheiben geschnittenen Gorgonzola belegen.

1 kleine Zwiebel fein würfeln, 5 g Ingwer fein schneiden, alles in 2 EL Erdnussöl anbraten, dann noch 1 getrocknete Chilischote, zwei kleine Stücke Zimtrinde, einige Koriander- und Zwiebelkörner dazu geben, alles einige min braten.

500 g Spinat waschen, Blattstiele entfernen und zu feucht vom Waschen zu den Zwiebeln geben, alles aufkochen und solange dünsten, bis der Spinat in sich zusammenfällt, ggf. 50 ml Gemüsebrühe zugeben, mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.

Beides zusammen servieren.

Hat ganz toll geschmeckt.

Weitere Süßkartoffelrezepte finden Sie hier

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Indisch essen in Schwäbisch Hall

Posted by herbert - April 19th, 2010

war gestern Abend nach unserer ersten (kleinen) Wanderung doch mehr als nur eine gelinde Enttäuschung, eine der wenigen die ich als Fan der indischen Küche bei meinen unzähligen entsprechenden Restaurantbesuchen gemacht habe.

Nun gut, dass die Bedienung uns zuerst an einen Katzentisch verfrachten wollte, ehe sie uns dann doch noch nette Tische zeigte, was solls. Doch als die Bedienung merkte, dass wir nicht geneigt waren, das nicht ganz billige Buffet zu ordern und dann versuchte, uns mit dem Hinweis, dass a la carte Essen aber sehr lange dauern würde, doch noch zu der teuren Variante zu überreden, hätte ich meine Drohung, dann gehen wir eben woanders hin, wahrmachen sollen.

Doch die Bedienung ruderte zurück und wollte sich erkundigen, wie lange es wirklich dauern würde. Die Antwort erhielten wir von ihrem Chef (oder Vorgesetzten) und die war eindeutig, natürlich würden unsere Gerichte sofort zubereitet und tatsächlich hielt sich die Zubereitungszeit im durchaus üblichen Rahmen.

Dann das Essen, der Reis war ganz gut, mit Nüssen und kleingeschnittenen Gemüse angereichert. Ich hatte Saag (also Spinat) mit indischem Käse bestelllt und bekam eine pürierte, grüne Masse, bei der der Koch wohl das Würzen vergessen hatte und frage mich noch immer, wie der Koch es außerdem geschafft hat, den Spinat so zu pürieren, dass die Blattstängel erhalten geblieben sind, was auch nicht unbedingt zum (nicht vorhandenen) Genuss beitrug und Spinat indisch kann einfach ein Traum sein.

Beim Gericht meiner Frau war wenigstens ansatzweise etwas von Gewürzen zu schmecken, aber auch nicht mehr. Das Angebot der Bedienung uns Salz und Pfeffer zu bringen, nachdem wir ihr unsere wenig positiven Eindrücke geschildert haben, hätte die Gerichte auch nicht mehr retten können.

Als dann der Chef zum Abkassieren kam und wir ihm unsere Meinung zu dem Essen kundtaten, nahm dieser dies ganz stoisch auf, kein Wort des Bedauerns, kein Wort der Entschuldigung, kein Wort der Erklärung. Dass es dann kein Trinkgeld gab, ist, glaube ich, verständlich und dass dies gleichzeitig unser letzter Besuch in dem Etablissemant war, ebenso.

Toll fand ich, als ich dann außen die Werbung „Spice-Route-Restaurant“ las, denn genau von Würzen konnte ja keine Rede sein.

Ob die Gerichte immer so schmecken oder ob der Koch nur einen besonders schlechten Tag hatte, weiß ich natürlich nicht.

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Schwäbisch-indische Begegnung

Posted by herbert - September 30th, 2008

Gestern habe ich diese Begegnung in meiner Küche inszeniert.

Ein indischer Linsencurry mit Kürbis und dazu schwäbische Dinkelspätzle, ein echter Hochgenuss. Die Dinkelspätzle natürlich aus frisch gemahlenem Getreide und gehobelt, da mir der Zeitaufwand fürs Schaben – das dauert bei mir immer noch etwas lange – zu hoch war, nachdem wir den ganzen Tag gewandert waren.

Als Linsen habe ich halbierte gelbe indische Linsen und rote Linsen verwendet, dazu gewürfelten Hokkaidokürbis, gewürzt habe ich in erster Linie mit Chili und Ingwer, na ja Kräutersalz, Pfeffer und Gemüsebrühe war auch dabei.

Da ich die Chilischote in den Linsen ließ, trieb es mir doch etwas die Tränen in die Augen, als ich diese mitaß. Doch etwas Naturjoghurt bei den nächsten Bissen milderte die Schärfe.

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Ingwer – fast überall zu verwenden

Posted by herbert - September 6th, 2008

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Als Fan der indischen Küche verwende ich sehr häufig Ingwer, natürlich fast immer frischen, den ich reibe oder klein schneide, wobei ich letzteres vorziehe.

Ingwer wird in Ländern wie Indien, Indonesien, China, Japan, Australien, Südamerika und Nigeria angebaut. Das Gewürz ist aber auch bei uns schon seit Jahrhunderten bekannt.

Der leicht scharfe, würzige, frische Ingwergeschmack verleiht den Gerichten ein unverwechselbares Aroma.

Grundsätzlich sollte Ingwer immer fest und glatt aussehen. Keinesfalls ist getrockneter Ingwer oder Ingwerpulver, die ein anderes Aroma haben, ein gleichwertiger Ersatz für frisch geernteten und eingelegten Ingwer

Ingwer wird auch gerne für Marmeladen und Getränke verwandt oder auch in Sirup eingelegte Stücke, ebenso für Getränke.

An kalten Tagen, aber eigentlich auch an heißen Tagen geht fast nichts über einen mit Ingwer (und anderem) gewürzten Tee.

Ingwer werden auch manche heilende Wirkungen zugeschrieben und ist appetitanregend.

Keinesfalls ist getrockneter Ingwer oder Ingwerpulver, die ein anderes Aroma haben, ein gleichwertiger Ersatz für frisch geernteten und eingelegten Ingwer

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Indisch Essen

Posted by herbert - August 7th, 2008

Eigentlich gehe ich ziemlich selten ins Restaurant zu essen, denn wo findet man als Vegatarier und Vollwertler schon entsprechende Lokale und selbst wenn man auf den Vollwertaspekt verzichtet, ist das Angebot nicht gerade riesengroß, es sei denn man geht zum Italiener oder besser noch zum Inder.

Da ich ein Fan der indischen Küche bin, erkundige ich mich in fremden Städten natürlich als erstes, ob es ein indisches Restaurant gibt und wenn ja, dann führt mich mein Weg baldmöglichst dorthin. Ein Weg, der sich eigentlich fast immer lohnt, ich erinnere mich nur an ein oder zwei Lokale bei denen ich nicht ganz zufrieden war.

Seit einiger Zeit habe ich geschäftlich fast jede Woche in Pforzheim zu tun und dort gibt es ein indisches Lokal, aber bisher hat es mir zeitlich nie gereicht, denn wenn ich am Montag in der Stadt bin, hat das Lokal Ruhetag und mittwochs dauert die Besprechung meist zu lange, um noch den Mittagstisch genießen zu können und ist viel zu früh für das Abendessen beendet.

Daher habe ich gestern gleich die Gelegenheit genutzt, mal wieder richtig indisch zu schlemmen.

PS: Da fällt mir ein, so sehr viele indische Gerichte habe ich in dem Blog noch nicht vorgestellt, aber das werde ich ganz bestimmt nachholen

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