3. Etappe Gfell – Schleizer Dreieck

Posted by herbert - Juli 12th, 2008

93-grunmuhle-hp.jpgMarkierungs- und weglos

Direkt in der Ortsmitte Gfell stellen wir unser Auto ab und verlassen beim Freibad den Ort. Zunächst noch zwischen Feldern, geht es bald in den schattingen Wald. Es geht nicht immer gerade aus und manchmal macht der Weg erhebliche Windungen und er verläuft auch wieder anders als in der Karte dargestellt.

So kommen wir noch an einem gefluteten Marmorbruch vorbei und erreichen die Leiterteiche, die in erster Linie dem Tourismus dienen und auch dafür angelegt wurden. Da wir den Tannaer Marmor in der Kirche sehen wollen, gehen wir in die Ortsmitte von Tanna, aber wie ich eigentlich schon befürchtet hatte, ist die evangelische Kirche geschlossen.
Hinter Tanna gibt es kaum Schatten und die Sonne brennt richtig, doch irgendwann erreichen wir den meist schattigen Wald. Doch wenig später ist auf einmal die Markierung verschwunden und nach kurzem enden alle Wege, die von der letzten Markierung abgehen. Wir probieren nacheinander drei Wege aus, beim dritten bleiben wir, zumal nach einiger Zeit ziemlich unmotiviert wieder ein Zeichen auftaucht.

Bald ist der Weg zu Ende, aber irgendwie kommen wir an den Waldrand und können ein Bächlein auf einer Brücke überqueren. Jetzt sehen wir auch wieder eine Markierung, da wir dem vorgeschlagenen Zickzackkurs nicht folgen wollen, wenden wir uns nach links zur schön renovierten Grünmühle, allerdings ist der dahinter liegende Weg nach kurzem bestenfalls zu erahnen. Trotzdem treffen wir irgendwann wieder auf den Saale-Orlaweg, um ihn sofort wieder zu verlassen und ihn auf kürzere Strecke erneut zu erreichen. Wir erreichen Heinrichsruh und sehen die erste Bushaltestelle, doch wir haben genügend Zeit die nächste zu erreichen. Also wandern wir weiter, doch leider ist dort eine Baustelle und eine Ersatzhaltestelle ist nicht zu erkennen.

Daher gehe ich zu der vorher gesehenen Haltestelle, während Ingrid mit Della im Restaurant warten. Leicht verspätet kommt der Bus und ist trotzdem fast pünktlich in Gefell.

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2. Etappe Hirschberg-Gfell (1)

Posted by herbert - Juni 25th, 2008

49-hangesteg-kopie.jpgTrüb

Trüb ist es, als wir aufwachen. Trüb ist es als wir aufstehen und trüb ist es nach dem Frühstück. Trüb ist es immer noch, als wir uns dann gegen Mittag entscheiden, trotzdem zu Wandern.

Wenn trüb noch zu steigern ist, dann trifft dies auf das Wetter bei unserer Fahrt nach Hirschberg zu, wo es Ingrid besser weiß, wie wir dorthin kommen und letztlich sogar besser als die Wegweiser. Besser bedeutet in dem Fall, längere Strecke und viel längere Fahrtzeit.

Im Plusmarkt in Hirschberg kaufen wir noch Brötchen, denn ich habe gestern doch zu wenig eingekauft. Dann stellen wir das Auto beim Kulturhaus ab, gehen zur Saale und folgen dieser, zum Teil auch über dieser auf einem Hängesteig. Nach der längsten Bank der Welt – zumindest war sie dies vor 10 Jahren – verlassen wir die Saale und steigen bergauf. Ein schöner Weg, naturbelassen und teilweise mit Gras bedeckt. Schön, nur nicht ausgerechnet heute, nachdem es gestern stark geregnet hat und keine Sonne scheint, um die Gräser zu trocknen. Hinter Venska wird es noch grasiger und nässer, als wir in ein Saale-Seitental absteigen. Jetzt ist es auf einem Betonweg etwas günstiger zu gehen. Wenig später merken wir, dass dies der Weg entlang der innerdeutschen Grenze war.

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