Urlaub leider schon wieder vorbei

Posted by herbert - Juni 9th, 2010

aber dafür habe ich wieder mehr Zeit fürs Posten.

In unserem Wanderurlaub, der leider auch mehrere Regentage hatte, wo Wandern nicht möglich war, dafür hatten wir genügend Zeit für Museumsbesuche, hatte ich zwar immer einen mobilen Internetzugang. Aber leider fand ich  nur wenig Zeit zum Schreiben im Blog, denn ich musste ja u.a. meine Wanderberichte schreiben und die vielen digitalen Fotos beschriften und katalogisieren, damit ich Ihnen hier darüber etwas erzählen kann.

Das Kochen im Urlaub ist in Ferienwohnungen gar nicht so einfach, denn die Möglichkeiten sind bei 2 Herdplatten und ohne Backofen doch ziemlich eingeschränkt und daher freue ich misch schon darauf, in meiner Küche ab heute wieder so richtig ausgiebig kochen zu können und wieder Rezepte für mein neues Kochbuch ausprobieren zu können und ich bin schon auf dem Sprung zum Markt, um Gemüse und Obst einkaufen zu können.

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Rundwanderung Schleierfälle

Posted by herbert - Dezember 11th, 2009

Eigentlich sollte es heute bei uns Winter werden, aber es ist nur unangenehm nass und kalt, das richtige Wetter, um in den eigenen Bilder und Aufzeichnungen unserer Wanderungen zu schwelgen. 

Da wir aus verschiedenen Gründen erst spät entscheiden konnten, dass wir die nächsten Tage einen Kurzurlaub antreten können, muss Ingrid am Morgen noch versuchen, eine Ferienwohnung zu buchen. Das erweist sich als gar nicht so einfach, denn mehrere Wohnungen, die im Internet als frei gemeldet sind, sind zwischenzeitlich belegt.

Endlich wird sie in Bad Bayersoien fündig, aber das Ganze hat doch sehr viel Zeit gekostet und so können wir erst gegen Mittag starten.

Obwohl auf der Autobahn viel Verkehr herrscht, kommen wir ganz gut durch. Als wir an vorgebuchten Quartier ankommen, passiert das, was so oft passiert, Ingrid gefällt die Wohnung nicht, um genau zu sein, die Wohnung an sich ist nicht so schlecht, aber die Lage. Der Balkon und das Zimmer gehen nach Westen, das wäre ja an sich sehr gut, aber genau im Westen liegt die Dorfstraße und nur wenige Meter weiter die Umgehungsstrasse.

Obwohl wir keine Alternative wissen, nehmen wir die Wohnung nicht. Ingrid hofft, dass in der Ludwigstrasse auf der anderen Seite der Umgehungsstraße eine der vielen Ferienwohnungen frei ist und direkt an der Brücke über diese Straße ist noch eine frei, aber ob die ruhig ist? Wir fahren durch das kleine Wohngebiet, sehen aber kein weiteres Freischild. Ingrid schaut dann in einem Schaukasten und auch wenn nichts darauf hindeutet, dass eine Wohnung frei ist, fragt sie nach und tatsächlich wurde heute eine frei. Dass noch nicht geputzt ist, stört uns nicht, da wir ja noch eine Wanderung machen wollen.

Schon nach wenigen Schritten sind wir aus den Häusern heraus und nach einem kleinen Hügel geht es zunächst langsam abwärts zum Wald. Dann steil über Treppen hinunter in die Ammerschlucht, das wäre nichts für Dellas Buggy gewesen.

Bei der Soier Mühle überqueren wir die Ammer und rechts sehen wir einen Wasserfall, dann geht es steil hoch und auf halber Höhe folgen wir dem Weg zu den Schleierfälle. Dieser ist ziemlich anstrengend, denn es geht auf und ab und immer ist es steil. Als wir mal unten sind, nimmt Della ein Bad in der Ammer.

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Schließlich kommen wir zu den interessanten Schleierfällen. Ein Blick auf die Karte und ein zweiter auf die Uhr zeigen, dass es wohl zu spät wird, falls wir noch nach Kammerl und zur Scheibum gehen wollen.

So entscheiden wir uns auf die Hochfläche hochzusteigen und über Kraut zur Soiermühle zurückzugehen und von dort auf dem gleichen Weg zurück in unser Quartier, wo wir uns von der Besitzerin mit etwas Brot aushelfen lassen, damit wir abends nicht mehr wegmüssen.

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7. Etappe: Plothen – Langenwolschendorf

Posted by herbert - August 17th, 2008

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Wenn es schief geht,

dann geht es richtig schief oder sollte man besser sagen, es gibt Tage, da wäre man besser im Bett geblieben und heute ist so ein Tag. Dabei hatte alles so gut angefangen, das Packen und Putzen ging rasch von der Hand und so starteten wir nach dem Bezahlen noch vor 10 Uhr.

Doch schon vor Schleiz geht es an. Zwar gibt es ein Hinweisschild, dass auf der Strecke nach Zeulenroda eine Ortsdurchfahrt gesperrt ist, aber keine aktuellen Umleitungsschilder. Ich hoffe, dass es vielleicht eine örtliche Umleitung oder zumindest eine nicht so weiträumige wie auf einer Übersichtstafel gesehen, gibt. Das erste ist leider nicht der Fall, aber es gibt eine Strecke mit kleinem Umweg, doch leider ist auch auf dieser Strecke eine Ortsdurchfahrt gesperrt und so müssen wir einen weiteren, diesmal ziemlich großen Umweg fahren.

So kommen wir deutlich später, als erhofft, in unseren neuen Ferienquartier an. Doch schon als wir den Flur und die Küche sehen und erkennen, dass es sich um keine abgeschlossene Wohnung handelt, ist klar, da bleiben wir nicht. Da eine Alternative nur 3 km entfernt, fragen wir dort nach. Wir sagen hier ab und fahren zu der zweiten Wohnung. Sie scheint etwas düster zu sein, doch sonst macht sie auf den ersten Blick einen besseren Eindruck, doch leider täuscht dieser nicht selten, so auch hier. Da wir noch weiterwandern wollen, entscheiden wir uns halbherzig für die Wohnung und müssen auch gleich für drei Nächte bezahlen.

Wir fahren nach Plothen, d.h. wir wollen, aber auf halbem Wege stelle ich fest, dass Dellas Leine in ihrem Körbchen liegt und das ist in der Ferienwohnung und die Ersatzleine leider ebenfalls. So müssen wir nochmals zurückfahren. Daher können wir erst gegen 12.45 in Plothen am Parkplatz starten. Es ist sehr heiß und am Anfang gibt es kaum Schatten. Dann sind wir im Wald, aber leider stimmen Karte und Natur wieder mal nicht überein und so gehen wir etwas in die Irre und überqueren die Autobahn an anderer Stelle als geplant.

Wir kommen daher auf etwas weiterem Weg am Katzentümpel vorbei, kurz müssen wir auf einer stark befahrene Landstraße gehen. Vor 2 Stunden war Radiowetterbericht nur von Sonne und Wolken die Rede, doch vor uns ist eine schwarze Wand und es donnert. Wir warten am Rande der Straße im Wald ab, wohin sich das Gewitter verzieht und es zieht leicht südlich an uns vorbei.

Wir gehen weiter und es fallen einige wenige Regentropfen. Als wir entlang der B2 gehen müssen, ist dort weniger Verkehr als auf der Landesstraße vorher. Wir erreichen den nächsten Ort und immer gehen wir genau an der Grenze, wo der Himmel sich in blau und grau teilt. Die kleine Dorfwirtschaft ist geöffnet und Ingrid wagt es einen Toast zu bestellen, doch leider ist sie vom Ergebnis so wenig überzeugt, dass sie fast alles in eine Plastikdose packt: Was sie damit will, weiss sie wohl selber nicht.

Während wir essen, tröpfelt es mehrmals, was dem im Hofe watschelnden Gänserich aber nicht ausmacht.

Als wir gehen, beginnt es wieder zu tröpfeln, aber bevor ich mich entscheiden kann, den ganz unten im Rucksack Schirm herauszuholen, ist der Regen schon wieder vorbei. Da die kleine Ortsverbindungsstraße ziemlich stark befahren ist, packen wir Della in den Rucksack. Nochmall machen wir kurz Pause und dann geht es langsam aber stetig bergauf- Es dauert ewig bis wir den Ortsrand erreichen und noch viel länger, so scheint es mir, bis wir in der Ortsmitte die Ferienwohnung erreichen.

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