Wanderstrecke Feuchtwangen-Dinkelsbühl

Posted by herbert - September 11th, 2008

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Wir – heute sind auch Marion und Jörg dabei – parken unser Auto am Rande der Altstadt von Feuchtwangen und machen einen kurzen Rundgang durch das schöne Städtchen, ehe wir es  vorbei an der Walkmühle verlassen und kommen zu einer wenig befahrenen Ortsverbindungsstraße, die wir für die nächsten Kilometer leider benützen müssen.

Auf einer Wiese sehen wir 5 Graureiher, allerdings sind sie zum Fotografieren etwas weit entfernt. Es wird langsam sehr sonnig und warm, so sind wir froh im Wald weiterwandern zu können. Auf einer idyllisch und ganz ruhig gelegenen Bank machen wir Rast, ehe es dann überwiegend sonnengeschützt weitergeht.

Nun gilt es noch einige Baumhindernisse zu überwinden, genauer gesagt zu unterwinden bzw. zu umgehen, denn einige Bäume sind dem gestrigen Unwetter zum Opfer gefallen und blockieren den Weg.

Die letzte Strecke bis Dinkelsbühl verläuft dann sehr sonnig, ehe dann die modernen Wegelagerer über uns hereinbrechen. Wir wollen nur die Stadt durchqueren, um zur Museumsbahn zu gelangen, die uns zu unserem Ausgangspunkt Feuchtwangen zurückbringen soll.

Da heute der Kinderzechenfestzug stattfindet, müssten wir Eintritt bezahlen, was wir nicht wollen, dafür können wir am nächsten kleineren Tor in die Altstadt und können so den Großteil des Festzuges kostenlos sehen.

Auf die Museumsbahn müssen wir dann 30 min warten, sie ist genauso unpünktlich wie oft ihre große Schwester DB, aber es macht immer wieder Spaß so nostalgisch zu reisen.

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Moderne Wegelagerer?

Posted by herbert - Juli 27th, 2008

Eigentlich ist unsere heutige Wanderetappe, die wir mit zwei lieben Verwandten gemacht haben, noch gar nicht an der Reihe, aber zwei Dinge sind uns heute nicht so angenehm aufgefallen, sodass ich die obige Überschrift gewählt habe.

Wir kommen auf unserer Wanderung nach Dinkelsbühl und wollen die Stadt durchqueren, um zur Museumbahn zu gelangen, die uns zu unserem Ausgangspunkt Feuchtwangen zurückbringen soll.

Doch als wir ein Tor passieren wollen, halten uns zwei mittelalterlich gekleidete Männer mit Hellebarden auf und verlangen Wegzoll in Höhe von 4 €, weil heute der Festumzug der Kinderzeche stattfindet. Da wir nur eine knappe Stunde Zeit haben, erscheinen uns 32 DM doch etwas happig, aber uns wird beschieden, man würde mit uns nicht diskutieren, entweder würden wir zahlen oder wir müssten draußen bleiben.

Wir entscheiden uns für letzteres und sehen am nächsten Tor, wie sich die viele Teilnehmer des Festzugs aufstellen und beim nächsten kleineren Tor gibt es keine Zöllner, die uns den Weg verwehren und so sehen wir den Großteil des Festzuges, ohne dies geplant zu haben.

Dann gehen wir zum Bahnhof, wo nur noch die Museumsbahn hin und wieder verkehrt und tragen es mit Fassung, dass auch die Museumsbahn die gleichen Marotten zeigt wie ihre große Schwester DB, sie hat eine nicht unerhebliche Verspätung von 30 min.

Als wir dann endlich fahren, wollen wir beim Schaffner die Fahrkarten kaufen und ich bin baß erstaunt, als er 2€ pro Person mehr verlangt als die Preistafel im Internet angibt. Wieder 16 DM umsonst ausgeben?

Doch dann gibt sich der Schaffner mit dem geringeren Preis zufrieden. Zuhause schaue ich gleich im Internet nach, ob ich nicht etwas Falsches behauptet habe und ich hatte Recht.

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