Das Weihnachtsgeschenk für Naturliebhaber und Tierfreunde

Posted by herbert - Dezember 9th, 2013

Ideal für Natur- und Tierfreunde oder auch Menschen, die im Winter gerne mit offenen Augen spazierengehen

della im zauberwald hpDella im Zauberwald

Die Bilder sind die gleichen wie in Rätselhafte Begegnungen im Zauberwald, allerdings beschreibt die Cairn-Terrierhündin  Della mit manchem Augenzwinkern die Begegnungen, die sie und wir im ostälblerischen Zauberwald rings um Zang hatten.

Sie berichtet von Begegnungen mit Engeln und Hexen, mit Bären und Ameisen, mit Schildkröten und Fledermäusen und vielen anderen.

Das Buch hat die ISBN 978-3-937187-17-4 und kostet € 7,90

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2. neues Buch aus meinem Verlag

Posted by herbert - Dezember 19th, 2012

Gestern habe ich das Rätselbuch vorgestellt, heute die Variante für diejenigen, die nicht so gerne rätseln, sondern nur Freude an den interessanten Aufnahmen haben wollen.

Für diejenigen hat unsere Cairnterrier-Hündin Della mir begleitende Texte diktiert, in denen das jeweilige Tier vorgestellt wird.

Der Umfang und der Preis ist derselbe, 44 Seiten, 80 Bilder und kostet € 7,90. Bisher nur bei mir bzw. in meinem Verlagsshop erhältlich.

Titel:

Della im Zauberwald

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Murrhardt-Oppenweiler (2)

Posted by herbert - Juni 17th, 2011

Als wir dann einen Wanderweg aus dem Tal sehen, überlegen wir, ob wir dem nicht folgen sollen. Ingrid geht noch etwas weiter, um evtl. zu schauen, wie weit es noch zum hinteren Wasserfall ist, aber der ist dann doch weder zu sehen noch zu hören. Wir machen Pause und steigen dann sehr steil aus dem engen Tal empor, es ist mit dem Buggy anstrengend, aber die meiste Zeit kann ich ihn hinter mir herziehen. Dann erreichen wir einen gekiesten Waldweg, dem wir nach Süden folgen, Della ist glücklich, dass sie endlich wieder Buggyfahren kann. Auf einer Straße erreichen wir die Gaststätte am Wasserfall, der aber laut Hinweisschildern doch noch einen Kilometer entfernt ist.

Da aus der Karte zu vermuten ist, dass der Georg-Fahrbach-Weg, auf den wir hier treffen, evtl. ins schwierig zu begehende Tal führt, entscheiden wir uns für die sichere, aber auch längere Variante über den Hörschhof. Doch beim nächsten Hof gehen wir wieder Risiko und kommen auf dem unbeschilderten Naturpfad genau dorthin, wo Ingrid es erwartet hat und wieder darf Della etwas laufen, langsam wird es ihr wohl etwas viel.

Wenig später sind wir dann auf dem Georg-Fahrbach-Weg des schwäbischen Albvereins, den wir vor undenklichen Zeiten auch mal erwandert haben. Wir fragen uns, ob hier die Waldarbeiten etwas gegen Wanderer haben, denn es wurden Brombeersträucher gerodet und alle Zweige und Äste genau auf dem Wanderweg liegengelassen, es war kaum zum Durchkommen.

Dann wird der Weg wieder schlechter, auf frisch gekiestem Weg macht es niemand Spaß, doch bald können wir auf einem Naturweg weiterwandern, allerdings steht uns noch ein längeren Abstieg bevor. Als wir einen Waldweg kreuzen, sind wir kurz irritiert, denn wir erwarten hier einen markierten Wanderweg, der uns nach Oppenweiler bringen soll. Doch da wir keine Zeichen sehen, bleiben wir auf dem markierten Wanderweg, der uns jetzt sehr steil hinabführt, zum Schluss in einem Hohlweg, der mehrere Zentimeter dick mit trockenem Laub belegt ist und gerade mit dem Buggy sind im Laub versteckte Steine und Äste durchaus gefährlich. Aber irgendwie schaffen wir es doch.

Schloss Oppenweiler

Jetzt treffen wir auch auf den markierten Wanderweg und erreichen rechtzeitig in Oppenweiler den Zug, der allerdings aus welchen Gründen auch immer, in Sulzbach fahrplanmäßig eine Viertelstunde Halt macht. Da es schon spät ist, hoffen wir mit dem Taxi zu unserem Auto zu kommen.

Doch da kein Taxi am Bahnhof steht und wir nicht anrufen und dann warten wollen, gehen wir die knapp 2 km zu Fuß zum Auto und nachdem es den ganzen Tag warm, teilweise sehr warm war, ist es auf dem letzten Teil der Strecke empfindlich kalt.

Da wir Hunger haben, entscheiden wir uns in Murrhardt eine Pizza zu essen. Wir finden auch gleich eine Pizzeria und sehen dort eine größere Gesellschaft sitzen. Das hätte uns stutzig machen müssen, denn da hier noch nicht alle ihr Essen hatten, dauerte es sehr lange, bis wir endlich etwas zu Essen bekamen.

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Unterschätzt (1)

Posted by herbert - Februar 12th, 2011

An einem solchen Wintertag ohne Schnee und ohne Sonne, alles nur trüb, da muss man sich überwinden, die Stube zu verlassen, vor allem, wenn im Fernsehen auch noch Wintersport läuft. Aber an einem solchen Tag macht es auch Spass (zwischen den nicht so interessanten Wintersportmomenten) mal in seinen Unterlagen zu blättern und zu schauen, wie war es denn im Sommer oder Herbst beim Wandern.

27.9. Rothenburg – Schrozberg

Manchmal tue ich mich schwer, eine passende Überschrift zu finden, heute fällt es mir schwer, die beste zu finden. Denn „so etwas habe ich noch nie gesehen“, was sich nicht auf die unbestreitbaren Schönheiten der Stadt bezog „schau mal, ein Buggy für Hunde“ wären durchaus angemessene Überschriften gewesen, was die vielen Japaner zu Dellas Fahrzeug meinten, entzieht sich dann doch meiner Kenntnis.

Ingrid hat lange überlegt, wo sie den Trevis abstellen soll oder mit anderen Worten, wie weit wir heute wandern wollen und sollen, nachdem schon die gestrige Etappe etwas länger als derzeit bei uns üblich war. Wir stellen den Wagen in Schrozberg ab und schon auf der Fahrt noch Rothenburg ist sie nicht mehr sicher, dass das eine gute Idee war.

Da wir Rothenburg erst vor einem guten Jahr ausführlich besichtigt hatten, waren wir uns einig, wir gehen vom Bahnhof direkt zur Jakobskirche, machen dort ein paar Aufnahmen und verlassen dann die Stadt auf kürzestem Wege.

Aber bei strahlend blauem Himmel kann eine Fotografin kaum einige Schritte tun, ehe sie ein zwingend zu fotografierendes Motiv sieht. Deshalb dauert die Durchquerung der Stadt auch viel länger als erwartet, wir haben dies deutlich unterschätzt.

Von der Jakobskirche lohnt es sich eigentlich kein Bild zu machen, denn die ist eingerüstet. Da es Eintritt kostet und wir wenig Zeit haben, verzichten wir auf eine Besichtigung der Kirche und wollen dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

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Nachmittagswanderung und Stadtbesichtigung

Posted by herbert - August 30th, 2010

30.05 Mittweida – Dreiwerden, Stadtbesichtigung

Ausnahmsweise waren sich wetteronline und das Radio fast einig, heute soll es überwiegend bedeckt sein und häufig regnen, also wollten wir heute einen Besichtigungs- und Ruhetag einlegen.

Doch das Wetter wird immer besser und so entscheiden wir uns, zumindest die Stadtbesichtigung in Mittweida zu machen, doch die Sonne und der blaue Himmel wird immer mehr. Dies wollen wir nutzen und den ersten Teil der Strecke nach Frankenberg in Angriff nehmen. Durch den Stadtpark wandernd, erreichen wir oberhalb der Zschopau einen Aussichtspunkt, dann geht es wieder ins Tal. Wir begegnen dem ersten von mehreren großen Hunden, doch der biegt mit seinem Herrchen vorher ab, bei den späteren packen wir Della immer in den Buggy und verstellen ihr die Sicht mittels meines Anoraks.

Wir kommen an einer Gedenktafel vorbei, wo sich im 2. Weltkrieg die US-Army und die rote Armee getroffen haben. Zunächst geht es auf einem schmalen Waldweg, wo wir auf eine Katze treffen, die uns einige Zeit folgt. Dann wird der Weg breiter, leider aber auch sehr schmierig und rutschig.

Meist ist es sonnig, doch es fallen auch einige Regentropfen

Schließlich überqueren wir den Fluss und sehen oberhalb am Berg eine Erzbahn, an der aber derzeit gearbeitet wird. Am Ausgang des Besucherbergwerks steigen wir nach Schönborn empor und gehen zum Parkplatz und Eingang, danach im weiten Bogen ins Dorf und auf der Straße an den Ortsrand von Dreiwerden und zur Bushaltestelle. Wir können froh sein, dass wir heute zu früh ankommen, denn der Bus hat keine Verspätung sondern im Gegenteil, er kommt 6 min zu früh und fährt auch sofort weiter.

Rathaus Mittweida ©walker

Rathaus Mittweida ©walker

Über Mittweida hängen dunkle Wolken, als wir für unser Auto ein schattiges Plätzchen suchen, denn Della soll im Auto bleiben. Die Wolken ziehen weiter und als wir einige Schritte gegangen sind, beginnt es zu schütten. Wir nutzen den kurzen Schauer, um in einer Bäckerei was Süßes zum Essen zu kaufen.

Mittweida hat einen sehr schönen Marktplatz und auch das Pfarrhäuser-Museum macht mit seinem Garten einen schönen Eindruck, es gibt auch weitere schöne Häuser. Dann fahren wir zurück.

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Buching – Hohenschwangau

Posted by herbert - April 13th, 2010

Bald ist wieder Wanderzeit und ich habe Ihnen die letzten Etappen unserer Wanderung entlang der Romantischen Straße vorgestellt, das will ich nunmehr nachholen.

Kühe

So, 23.8.09

Den Tag könnte man auch überschreiben mit Vergesslichkeit oder Lesen sollte man können. Doch der Reihe nach. Gestern gegen Abend ist die Entscheidung gefallen, wir fahren drei Tage zum Wandern, eine Wohnung für zwei Übernachtungen hat Ingrid auch gefunden.

Auf der Fahrt frage ich mich, habe ich eigentlich die für Della abgekochten Kartoffeln mitgenommen und ich bin fast sicher, die liegen noch zu Hause. In Gedanken gehe ich noch durch, ob ich alles dabeihabe, da fällt mir ein, ich habe eine neue Wanderhose angezogen und meine Radfahrerhandschuhe, die ich für den Buggy gegen die Sonne brauche, waren in der Oberschenkeltasche der alten und ich habe sie nicht verpackt. Ingrid erklärte mir auf mein Frage, sie hätte die Handschuhe in den Garderobenschublade gelegt, wo sie jetzt immer noch ruhen. Als wir in der Wohnung ankommen und die Kühltasche ausgeräumt habe, stelle ich fest, dass die belegten Brote, die wir zum Wandern mitnehmen wollten, wohl noch im Kühlschrank zu Hause liegen.

Aber den Kopf habe ich doch dabei, obwohl ich fast daran zweifle, als der Busfahrer Ingrid in Hohenschwangau erklärt, er fahre nicht nach Bayerniederhofen. Mit Hilfe eines kleinen Jungen klären wir dann, was wir machen und so steigen wir in Buching aus. Warum haben wir uns geirrt, wir haben einfach vermutet, dass der Bus immer die gleiche Strecke fährt und mit der Vermutung lagen wir falsch.

Aber so kommen wir an einer Künstler-Werkstätte vorbei und können die über einen Bach montierten modernen Plastiken bewundern, wir kommen dann ans Ortsende von Bayerniederhofen und wenden uns nach dem Sportplatz nach Süden und haben den sehr frischen böigen Wind im Rücken.

Am windstillen Waldrand machen wir Pause und bald erreichen wir Weidelandschaft, das Heben des Buggy über den Weidezaun tut meinen Schmerzen in der Rippengegend nicht gerade gut, doch wenig später beim 2. Zaun wird es etwas schwierig. Denn 10-20 Kühe stehen direkt hinter dem Durchgang und sind weder durch gutes Zureden noch durch Dellas Bellen dazu zu bewegen, den Weg frei zu machen.

Wir überlegen, was wir tun können, aber den Kühen einen Klapps oder auch mehr geben, das trauen wir uns nicht. Da sehe ich auf der anderen Seite zwei Radfahrer näher kommen und hoffe, dass die Kühe jetzt ausweichen. Doch die bleiben zunächst stur, der ältere Radfahrer scheint sich auszukennen und er klatscht einigen Kühen auf den Rücken und so machen sie den Weg langsam frei. Er hilft mir auch noch den Buggy über das verschlossene Tor zu heben. Ich umkurve mit dem Buggy die Kühe, eine folgt mir ganz neugierig mit Blick auf das ihr unbekannte Gerät.

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Doch Ingrid hat es schwerer, sie trägt Della und die will nicht getragen werden. Dann setzen wir sie in den Buggy und ich eile schnell davon, einige Kühe haben Ingrid zu ihrer Leitkuh erwählt und folgen ihr auf Schritt und Tritt, was Ingrid nicht gerade toll findet. Endlich bleiben die Kühe zurück und bald haben wir das nächste Gatter erreicht und wir sind zunächst auf einer Straße, die direkt an einem kleinen See vorbeiführt.

Später ist der asphaltierte Weg für Autos gesperrt, doch dafür gibt es einen fast nicht endenwollenden Strom von Radfahrer in beiden Richtungen. Wir gestatten uns einen kurzen Blick auf den Forggensee und nutzen die erste Gelegenheit, die Radfahrrennpiste zu verlassen. Der Weg ist holprig, aber wir sind ungestört und haben auch noch einen schönen Ausblick auf den Bannwaldsee.

Wir überqueren die stark befahrene Bundesstraße und gehen direkt neben einem Flussbett, fast ohne Wasser, meist im Schatten nach Norden. Dann machen wir eine kurze Pause und sehen den landenden Drachenfliegern zu, die vom Tegelberg herunterfliegen. 

Noch eine halbe Stunde und wir kommen direkt zum Parkplatz mit unserem Auto.

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Rundwanderung Schleierfälle

Posted by herbert - Dezember 11th, 2009

Eigentlich sollte es heute bei uns Winter werden, aber es ist nur unangenehm nass und kalt, das richtige Wetter, um in den eigenen Bilder und Aufzeichnungen unserer Wanderungen zu schwelgen. 

Da wir aus verschiedenen Gründen erst spät entscheiden konnten, dass wir die nächsten Tage einen Kurzurlaub antreten können, muss Ingrid am Morgen noch versuchen, eine Ferienwohnung zu buchen. Das erweist sich als gar nicht so einfach, denn mehrere Wohnungen, die im Internet als frei gemeldet sind, sind zwischenzeitlich belegt.

Endlich wird sie in Bad Bayersoien fündig, aber das Ganze hat doch sehr viel Zeit gekostet und so können wir erst gegen Mittag starten.

Obwohl auf der Autobahn viel Verkehr herrscht, kommen wir ganz gut durch. Als wir an vorgebuchten Quartier ankommen, passiert das, was so oft passiert, Ingrid gefällt die Wohnung nicht, um genau zu sein, die Wohnung an sich ist nicht so schlecht, aber die Lage. Der Balkon und das Zimmer gehen nach Westen, das wäre ja an sich sehr gut, aber genau im Westen liegt die Dorfstraße und nur wenige Meter weiter die Umgehungsstrasse.

Obwohl wir keine Alternative wissen, nehmen wir die Wohnung nicht. Ingrid hofft, dass in der Ludwigstrasse auf der anderen Seite der Umgehungsstraße eine der vielen Ferienwohnungen frei ist und direkt an der Brücke über diese Straße ist noch eine frei, aber ob die ruhig ist? Wir fahren durch das kleine Wohngebiet, sehen aber kein weiteres Freischild. Ingrid schaut dann in einem Schaukasten und auch wenn nichts darauf hindeutet, dass eine Wohnung frei ist, fragt sie nach und tatsächlich wurde heute eine frei. Dass noch nicht geputzt ist, stört uns nicht, da wir ja noch eine Wanderung machen wollen.

Schon nach wenigen Schritten sind wir aus den Häusern heraus und nach einem kleinen Hügel geht es zunächst langsam abwärts zum Wald. Dann steil über Treppen hinunter in die Ammerschlucht, das wäre nichts für Dellas Buggy gewesen.

Bei der Soier Mühle überqueren wir die Ammer und rechts sehen wir einen Wasserfall, dann geht es steil hoch und auf halber Höhe folgen wir dem Weg zu den Schleierfälle. Dieser ist ziemlich anstrengend, denn es geht auf und ab und immer ist es steil. Als wir mal unten sind, nimmt Della ein Bad in der Ammer.

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Schließlich kommen wir zu den interessanten Schleierfällen. Ein Blick auf die Karte und ein zweiter auf die Uhr zeigen, dass es wohl zu spät wird, falls wir noch nach Kammerl und zur Scheibum gehen wollen.

So entscheiden wir uns auf die Hochfläche hochzusteigen und über Kraut zur Soiermühle zurückzugehen und von dort auf dem gleichen Weg zurück in unser Quartier, wo wir uns von der Besitzerin mit etwas Brot aushelfen lassen, damit wir abends nicht mehr wegmüssen.

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Adventliche Vollkorn-Windbeutel

Posted by herbert - November 30th, 2009

Hier das Rezept für meine Windbeutel

3-4 getrocknete Datteln, 3-4 getr. Aprikosen, 1-2 getrocknete Feigen kleinschneiden und mit 2 EL Rosinen in einen schmalen Topf geben und soviel Orangensaft zugeben, dass die Trockenfrüchte gerade bedeckt sind, einige Stunden quellen lassen.

150 g Dinkel fein mahlen.

250 ml Wasser und 70 g Butter erhitzen, den Dinkel auf einmal dazugeben und gut umühren, wenn Sie merken, dass sich am Boden etwas Teig absetzt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Nach und nach 3-4 Eier einarbeiten, aber vom ersten Ei darf nichts mehr erkennbar sein, wenn Sie das 2. einrühren usw.

Zum Schluss noch 1/2 Tl Backpulver unterrühren.

Den Ofen auf 225 Grad vorheizen.

Mit einem Teelöffel nicht zu große Häufchen auf ein gefettetes Blech geben, in den heißen Ofen geben und ca. 20-25 min backen, nach 15 min schalte ich immer auf 200 Grad zurück.

Herausnehmen und die Hälfte sofort aufschneiden und auskühlen lassen. Wenn Sie alle Windbeutel füllen wollen, müssen Sie die Mengen für die Füllung verdoppeln.

Die eingeweichten Trockenfrüchte pürieren, falls erforderlich, ganz wenig Saft noch zugeben.

80 ml Sahne sehr steifschlagen und mit dem Trockenfrüchtepüree sowie 2-3 EL Naturjoghurt vermischen und die Windbeutel damit füllen.

Wer es sehr süß mag, kann noch 1 EL Honig oder mit Honig gesüßtem Sanddornsaft zugeben.

PS: Warum mache ich immer die doppelte Menge an Windbeutel, ganz einfach. Es ist die absolute Leibspeise von Della unserer Cairnterrierhündin.

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Schongau – Rottenbuch (1)

Posted by herbert - Oktober 5th, 2009

Weg der Gegensätze

Idyllische Landschaft und Fabrikgelände, steile, schattige An- und Abstiege und flache sonnenbeschiene Strecken, Asphaltstraßen und fast unwegsame Naturpfade, einfache Dorfkirchen und ein Rokokojuwel, das alles finden wir auf dieser nicht sehr langen Etappe.

Wir stellen unser Auto am Bahnhof ab, da wir die Absicht haben, mit Bus und Bahn vom Endpunkt zurückzukehren und verlassen die Stadt ohne nochmals die Altstadt zu besuchen.

Wir überqueren den Lech und durchqueren das große Betriebsgelände der Papierfabrik, dann geht es auf einem Teersträßchen steil aufwärts und nach einem etwas flacheren Stück zwischen Weiden, verlassen wir den Wanderweg romantische Straße, um nach einem weiteren steilen Anstieg auf Naturpfad die tolle Aussicht vom Kalvarienberg auf die Lechstaustufen, das Werksgelände und die Silhouette von Schongau zu genießen.

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Kurz versuchen wir einen Abstieg nach Peiting zu finden, aber Weidezäune verhindern dies und so folgen wir dem ausgeschilderten Weg hinunter.

Wie schon beim Anstieg wird auch hier deutlich darauf hingewiesen, dass zum Schutz der Wege sowohl das Reiten als das Fahrradfahren untersagt sind.

Doch scheinbar sind manche (viele) Mountainbiker des Lesens nicht mächtig, vielleicht sollte man eine Leseprüfung beim Erwerb eines solchen Rades zur Pflicht machen oder besser noch, alle Räder mit einem Nummernschild versehen, dass solche Naturrowdys nicht in der Anonymität ihr Unwesen treiben können und zur Rechenschaft gezogen werden können.

Als ein solcher diesen verbotenen Weg herunterrast, gibt Della meine Meinung durch ihr wütendes Bellen deutlich kund.

Ich sitze da gerade mit Della auf einer Bank, während Ingrid noch einen Stationenweg bis zur Spitze macht, als sie zurückkommt, machen wir Pause, ehe wir dem Stationenweg zu einer Nachbildung der Lourdes-Grotte und dann in die Ortsmitte von Peiting folgen. Wir verlassen das Städtchen nach Süden und jetzt brennt auf dem Sträßchen ohne jeglichen Schatten die Sonne gnadenlos und ich schwitze mit dem zusätzlichen Gewicht von Della im Rucksack besonders, denn diese macht es sich seit der Grotte darin bequem.

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Zwischenlandung nach Jungfernflug

Posted by herbert - Mai 30th, 2009

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Als ich heute Nachmittag heimkam, fand ich auf unseren Gartenweg dieses kleine Amselbaby, das wohl seinen ersten Flugversuch absolviert hatte und jetzt ängstlich nach den Eltern schaute und sich von den Anstrengungen und Aufregungen erholen musste.

Zuerst lag er ganz ermattet da, dann nach einigen Minuten marschierte er vorsichtig auf dem Weg auf und ab.

Da ich Bedenken hatte, ob Della ihn nicht erschrecken würde, ging ich nicht in den Garten, um dort zu arbeiten, denn da will mein Hund immer dabei sein. Eine erfreuliche Nebenerscheinung, denn Gartenarbeit ist nicht gerade mein liebstes Hobby, eher das Gegenteil und so hatte ich eine gute Ausrede.

Immer wieder schaute ich nach dem Vögelchen, denn wenn der Hund nicht im Garten ist, kommt öfters Nachbars Katze.

Nach einer halben Stunde war der dann weggeflogen, leider habe ich seinen Start nicht miterlebt.

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