Etikettenschwindel

Posted by herbert - Oktober 26th, 2015

Irgendwie haben wir die letzten Male nicht so ganz Glück, wenn wir mal zum Essen gehen. Gestern besuchten wir eine gehobene Dorfwirtschaft, so sehen sich die Betreiber wohl selbst und wir waren angenehm überrascht, einige vegetarische Gerichte zu finden. Ich bestellte sehr neugierig, was das wohl sein sollte Gemüsechutney mit Ssafranreis und hatte die Vorstellung von etwas indisch angehauchten Geschmack. Das Essen kam, das Gemüsechutney entpuppte sich als leckeres meditarrens Ratatouille. Nicht unbedingt, was ich wollte.

Als ich der Bedienung den guten Rat gab, das Gericht richtig zu benennen, erklärte sie mir stolz, das sei schon richtig, denn Chutney bedeute schließlich gut eingekochtes Gemüse, was mich etwas verwunderte. Mein anschließendes googlen bestätigte meine Meinung, Chutney kann zwar auch aus gekochtem Gemüse bestehen, hat aber meist püreeartige Substanz und ist indisch gewürzt. Jetzt überlege ich gerade, ob ich der Küche eine Lehrstunde erteilen will.

Nachdem der Salat meiner Frau schmeckte, wie nach einer fertig gekauften Soße schmeckt und hauptsächlich aus Weisskohl bestand, obwohl angeblich alles frisch zubereitet wird und die Polenta ziemlich weich, um nicht zu sagen etwas matschig war, müssen wir wohl wieder ein Lokal von unserer nicht sehr langen Liste streichen.

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Zwetschgen-Chutney

Posted by herbert - September 9th, 2013

Wenn man zu viel Zwetschgen im Garten oder zu viel eingekauft hat, sucht man oft nach einer entsprechenden Verwendung.

Ich mache dann gern ein Zwetschgen-Chutney. Doch wozu kann man das verwenden?

Natürlich zu Küchle und Bratlingen oder als Dip, doch ich würze damit gerne auch ein Käse-Vollkornbrot oder bestreiche ein mit Bananenscheiben belegtes Vollkornbrot.

Hier das schnelle Rezept:

1  Zwiebel grob würfeln, 5-10 g Ingwer klein schneiden, beides mit Koriander, Kurkuma und 1 getrockneten Chilischote in 2 EL Olivenöl anbraten.

150-200 g Zwetschgen entkernen und in große Stücke schneiden, mit 1 EL Honig zu den Zwiebeln geben. Alles aufkochen und einige min köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Mit Kräutersalz, Paprika und Pfeffer kräftig würzen.

Alles pürieren, dabei dürfen durchaus noch kleine Stückchen Zwetschge oder kleine Zwiebelstückchen noch vorhanden sein.

In ein Schraubglas füllen und erkalten lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren.

Wer es nicht vegan will, kann statt Olivenöl auch Butter verwenden.

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Apfel-Chutney

Posted by herbert - Januar 21st, 2012

Weiter geht es mit den Rezepten meines Dreikönigsmenüs:

1 rote Zwiebel grob würfeln, 10 g Ingwer in kleine Stücke schneiden, beides  und mit 1 Chilischote in 2 EL Sonnenblumenöl kurz anbraten.

1 nicht zu süßen Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden, mit 50 ml Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben, aufkochen und gut 5 min köcheln lassen,  mit Kräutersalz, Pfeffer, edelsüßem Paprika, indischem rotenMarsala und Macis kräftig würzen. Alles pürieren, in ein Schraubglas füllen und erkalten lassen.

Tipps

Wem das Chutney zu flüssig ist, kann noch ganz wenig Pfeilwurzelmehl oder gemahlene Nüsse einrühren.

Wer will, kann noch 1/2 Tl Honig oder Sirup (Veganer) einrühren

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Melonenchutney

Posted by herbert - September 8th, 2011

Wénn man für einen 2-Personenhaushalt eine Melone kauft, dies gilt auch bei den kleineren, dann fragt man sich immer, wie schaffe ich die Menge in relativ kurzer Zeit zu verarbeiten.

Da bietet sich für mich immer mal wieder die Variante Chutney an, hierfür eignen sich auch noch etwas festere Melonen.

1 rote Zwiebel grob würfeln, 10 g Ingwer kleinschneiden und mit 1-2 getrockneten Chilischote  in 1 EL Erdnussöl anbraten.

200 g Honigmelone ohne Schale und Kerne kleinschneiden und mit 1-2 EL Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben, alles aufkochen und 5 min köcheln lassen.

Mit Kräutersalz, Pfeffer, Basilikum, Kreuzkümmel, Zimt, Macis kräftig würzen.

Alles pürieren, wenn die Mischung zu flüssig ist, noch 1-2  Messerspitzen Johannisbrotkernmehl einrühren, kurz aufkochen, vom Herd nehmen und in ein Schraubglas füllen.

Erkalten lassen.

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Zwetschgen-Chutney

Posted by herbert - August 25th, 2010

Scharf und süß, eine leckere Abwandlung eines indischen Rezepts

1 Zwiebel grob würfeln,

5 g Ingwer fein hacken.

Beides mit einer getrockneten Chilischote, Koriander, 1 Kardamomkapsel und 2 Nelken in 2 EL Öl kurz anbraten.

100 g Zwetschen entkernen und kleinschneiden und zu den Zwiebel geben, evtl. noch 50 ml Gemüsebrühe zugeben, damit nichts anbäckt.

Gut 5 min dünsten, die Kardamomkapsel und die Nelken herausnehmen, wer es nicht zu scharf liebt, kann auch noch die Chilischote herausfischen.

Alles pürieren, nochmals aufkochen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika und Kurkuma würzen, in ein Schraubglas füllen und abkühlen lassen.

Tipp

Wem die Masse zu flüssig ist, kann mit Dinkelgrieß oder Pfeilwurzelmehl eindicken.

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Stachelbeeren en masse

Posted by herbert - Juli 14th, 2008

Zuerst werden sie nicht reif, dann sind es fast zuviele Beeren. Jeden Tag einen Kuchen backen, das ist für zwei Personen zuviel.

Einfrieren ist sicher eine Alternative.

Ich habe heute mal einen Stachelbeer-Melonen-Aufstrich gemacht, einzige weitere Zutaten etwas Honig und Pfeilwurzelmehl zum Eindicken.

Außerdem noch ein Stachelbeer-Chutney. Eine kleingeschnittene Zwiebel. Ingwer und eine kleine Chilischote in etwas Butter anbraten, dazu 1/2 Tl Honig, dann die Stachelbeeren zugeben, alles einige Minuten köcheln lassen, mit Kräutersalz, Majoran, Pfeffer, edelsüßem Paprika, Kurkuma abschmecken und das Ganze pürieren. Schmeckt zu Bratlingen oder auch aufs Käsebrot.

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