Das Weihnachtsgeschenk für Naturliebhaber und Tierfreunde

Posted by herbert - Dezember 9th, 2013

Ideal für Natur- und Tierfreunde oder auch Menschen, die im Winter gerne mit offenen Augen spazierengehen

della im zauberwald hpDella im Zauberwald

Die Bilder sind die gleichen wie in Rätselhafte Begegnungen im Zauberwald, allerdings beschreibt die Cairn-Terrierhündin  Della mit manchem Augenzwinkern die Begegnungen, die sie und wir im ostälblerischen Zauberwald rings um Zang hatten.

Sie berichtet von Begegnungen mit Engeln und Hexen, mit Bären und Ameisen, mit Schildkröten und Fledermäusen und vielen anderen.

Das Buch hat die ISBN 978-3-937187-17-4 und kostet € 7,90

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Murrhardt-Oppenweiler (2)

Posted by herbert - Juni 17th, 2011

Als wir dann einen Wanderweg aus dem Tal sehen, überlegen wir, ob wir dem nicht folgen sollen. Ingrid geht noch etwas weiter, um evtl. zu schauen, wie weit es noch zum hinteren Wasserfall ist, aber der ist dann doch weder zu sehen noch zu hören. Wir machen Pause und steigen dann sehr steil aus dem engen Tal empor, es ist mit dem Buggy anstrengend, aber die meiste Zeit kann ich ihn hinter mir herziehen. Dann erreichen wir einen gekiesten Waldweg, dem wir nach Süden folgen, Della ist glücklich, dass sie endlich wieder Buggyfahren kann. Auf einer Straße erreichen wir die Gaststätte am Wasserfall, der aber laut Hinweisschildern doch noch einen Kilometer entfernt ist.

Da aus der Karte zu vermuten ist, dass der Georg-Fahrbach-Weg, auf den wir hier treffen, evtl. ins schwierig zu begehende Tal führt, entscheiden wir uns für die sichere, aber auch längere Variante über den Hörschhof. Doch beim nächsten Hof gehen wir wieder Risiko und kommen auf dem unbeschilderten Naturpfad genau dorthin, wo Ingrid es erwartet hat und wieder darf Della etwas laufen, langsam wird es ihr wohl etwas viel.

Wenig später sind wir dann auf dem Georg-Fahrbach-Weg des schwäbischen Albvereins, den wir vor undenklichen Zeiten auch mal erwandert haben. Wir fragen uns, ob hier die Waldarbeiten etwas gegen Wanderer haben, denn es wurden Brombeersträucher gerodet und alle Zweige und Äste genau auf dem Wanderweg liegengelassen, es war kaum zum Durchkommen.

Dann wird der Weg wieder schlechter, auf frisch gekiestem Weg macht es niemand Spaß, doch bald können wir auf einem Naturweg weiterwandern, allerdings steht uns noch ein längeren Abstieg bevor. Als wir einen Waldweg kreuzen, sind wir kurz irritiert, denn wir erwarten hier einen markierten Wanderweg, der uns nach Oppenweiler bringen soll. Doch da wir keine Zeichen sehen, bleiben wir auf dem markierten Wanderweg, der uns jetzt sehr steil hinabführt, zum Schluss in einem Hohlweg, der mehrere Zentimeter dick mit trockenem Laub belegt ist und gerade mit dem Buggy sind im Laub versteckte Steine und Äste durchaus gefährlich. Aber irgendwie schaffen wir es doch.

Schloss Oppenweiler

Jetzt treffen wir auch auf den markierten Wanderweg und erreichen rechtzeitig in Oppenweiler den Zug, der allerdings aus welchen Gründen auch immer, in Sulzbach fahrplanmäßig eine Viertelstunde Halt macht. Da es schon spät ist, hoffen wir mit dem Taxi zu unserem Auto zu kommen.

Doch da kein Taxi am Bahnhof steht und wir nicht anrufen und dann warten wollen, gehen wir die knapp 2 km zu Fuß zum Auto und nachdem es den ganzen Tag warm, teilweise sehr warm war, ist es auf dem letzten Teil der Strecke empfindlich kalt.

Da wir Hunger haben, entscheiden wir uns in Murrhardt eine Pizza zu essen. Wir finden auch gleich eine Pizzeria und sehen dort eine größere Gesellschaft sitzen. Das hätte uns stutzig machen müssen, denn da hier noch nicht alle ihr Essen hatten, dauerte es sehr lange, bis wir endlich etwas zu Essen bekamen.

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Nachmittagswanderung und Stadtbesichtigung

Posted by herbert - August 30th, 2010

30.05 Mittweida – Dreiwerden, Stadtbesichtigung

Ausnahmsweise waren sich wetteronline und das Radio fast einig, heute soll es überwiegend bedeckt sein und häufig regnen, also wollten wir heute einen Besichtigungs- und Ruhetag einlegen.

Doch das Wetter wird immer besser und so entscheiden wir uns, zumindest die Stadtbesichtigung in Mittweida zu machen, doch die Sonne und der blaue Himmel wird immer mehr. Dies wollen wir nutzen und den ersten Teil der Strecke nach Frankenberg in Angriff nehmen. Durch den Stadtpark wandernd, erreichen wir oberhalb der Zschopau einen Aussichtspunkt, dann geht es wieder ins Tal. Wir begegnen dem ersten von mehreren großen Hunden, doch der biegt mit seinem Herrchen vorher ab, bei den späteren packen wir Della immer in den Buggy und verstellen ihr die Sicht mittels meines Anoraks.

Wir kommen an einer Gedenktafel vorbei, wo sich im 2. Weltkrieg die US-Army und die rote Armee getroffen haben. Zunächst geht es auf einem schmalen Waldweg, wo wir auf eine Katze treffen, die uns einige Zeit folgt. Dann wird der Weg breiter, leider aber auch sehr schmierig und rutschig.

Meist ist es sonnig, doch es fallen auch einige Regentropfen

Schließlich überqueren wir den Fluss und sehen oberhalb am Berg eine Erzbahn, an der aber derzeit gearbeitet wird. Am Ausgang des Besucherbergwerks steigen wir nach Schönborn empor und gehen zum Parkplatz und Eingang, danach im weiten Bogen ins Dorf und auf der Straße an den Ortsrand von Dreiwerden und zur Bushaltestelle. Wir können froh sein, dass wir heute zu früh ankommen, denn der Bus hat keine Verspätung sondern im Gegenteil, er kommt 6 min zu früh und fährt auch sofort weiter.

Rathaus Mittweida ©walker

Rathaus Mittweida ©walker

Über Mittweida hängen dunkle Wolken, als wir für unser Auto ein schattiges Plätzchen suchen, denn Della soll im Auto bleiben. Die Wolken ziehen weiter und als wir einige Schritte gegangen sind, beginnt es zu schütten. Wir nutzen den kurzen Schauer, um in einer Bäckerei was Süßes zum Essen zu kaufen.

Mittweida hat einen sehr schönen Marktplatz und auch das Pfarrhäuser-Museum macht mit seinem Garten einen schönen Eindruck, es gibt auch weitere schöne Häuser. Dann fahren wir zurück.

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Buching – Hohenschwangau

Posted by herbert - April 13th, 2010

Bald ist wieder Wanderzeit und ich habe Ihnen die letzten Etappen unserer Wanderung entlang der Romantischen Straße vorgestellt, das will ich nunmehr nachholen.

Kühe

So, 23.8.09

Den Tag könnte man auch überschreiben mit Vergesslichkeit oder Lesen sollte man können. Doch der Reihe nach. Gestern gegen Abend ist die Entscheidung gefallen, wir fahren drei Tage zum Wandern, eine Wohnung für zwei Übernachtungen hat Ingrid auch gefunden.

Auf der Fahrt frage ich mich, habe ich eigentlich die für Della abgekochten Kartoffeln mitgenommen und ich bin fast sicher, die liegen noch zu Hause. In Gedanken gehe ich noch durch, ob ich alles dabeihabe, da fällt mir ein, ich habe eine neue Wanderhose angezogen und meine Radfahrerhandschuhe, die ich für den Buggy gegen die Sonne brauche, waren in der Oberschenkeltasche der alten und ich habe sie nicht verpackt. Ingrid erklärte mir auf mein Frage, sie hätte die Handschuhe in den Garderobenschublade gelegt, wo sie jetzt immer noch ruhen. Als wir in der Wohnung ankommen und die Kühltasche ausgeräumt habe, stelle ich fest, dass die belegten Brote, die wir zum Wandern mitnehmen wollten, wohl noch im Kühlschrank zu Hause liegen.

Aber den Kopf habe ich doch dabei, obwohl ich fast daran zweifle, als der Busfahrer Ingrid in Hohenschwangau erklärt, er fahre nicht nach Bayerniederhofen. Mit Hilfe eines kleinen Jungen klären wir dann, was wir machen und so steigen wir in Buching aus. Warum haben wir uns geirrt, wir haben einfach vermutet, dass der Bus immer die gleiche Strecke fährt und mit der Vermutung lagen wir falsch.

Aber so kommen wir an einer Künstler-Werkstätte vorbei und können die über einen Bach montierten modernen Plastiken bewundern, wir kommen dann ans Ortsende von Bayerniederhofen und wenden uns nach dem Sportplatz nach Süden und haben den sehr frischen böigen Wind im Rücken.

Am windstillen Waldrand machen wir Pause und bald erreichen wir Weidelandschaft, das Heben des Buggy über den Weidezaun tut meinen Schmerzen in der Rippengegend nicht gerade gut, doch wenig später beim 2. Zaun wird es etwas schwierig. Denn 10-20 Kühe stehen direkt hinter dem Durchgang und sind weder durch gutes Zureden noch durch Dellas Bellen dazu zu bewegen, den Weg frei zu machen.

Wir überlegen, was wir tun können, aber den Kühen einen Klapps oder auch mehr geben, das trauen wir uns nicht. Da sehe ich auf der anderen Seite zwei Radfahrer näher kommen und hoffe, dass die Kühe jetzt ausweichen. Doch die bleiben zunächst stur, der ältere Radfahrer scheint sich auszukennen und er klatscht einigen Kühen auf den Rücken und so machen sie den Weg langsam frei. Er hilft mir auch noch den Buggy über das verschlossene Tor zu heben. Ich umkurve mit dem Buggy die Kühe, eine folgt mir ganz neugierig mit Blick auf das ihr unbekannte Gerät.

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Doch Ingrid hat es schwerer, sie trägt Della und die will nicht getragen werden. Dann setzen wir sie in den Buggy und ich eile schnell davon, einige Kühe haben Ingrid zu ihrer Leitkuh erwählt und folgen ihr auf Schritt und Tritt, was Ingrid nicht gerade toll findet. Endlich bleiben die Kühe zurück und bald haben wir das nächste Gatter erreicht und wir sind zunächst auf einer Straße, die direkt an einem kleinen See vorbeiführt.

Später ist der asphaltierte Weg für Autos gesperrt, doch dafür gibt es einen fast nicht endenwollenden Strom von Radfahrer in beiden Richtungen. Wir gestatten uns einen kurzen Blick auf den Forggensee und nutzen die erste Gelegenheit, die Radfahrrennpiste zu verlassen. Der Weg ist holprig, aber wir sind ungestört und haben auch noch einen schönen Ausblick auf den Bannwaldsee.

Wir überqueren die stark befahrene Bundesstraße und gehen direkt neben einem Flussbett, fast ohne Wasser, meist im Schatten nach Norden. Dann machen wir eine kurze Pause und sehen den landenden Drachenfliegern zu, die vom Tegelberg herunterfliegen. 

Noch eine halbe Stunde und wir kommen direkt zum Parkplatz mit unserem Auto.

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Adventliche Vollkorn-Windbeutel

Posted by herbert - November 30th, 2009

Hier das Rezept für meine Windbeutel

3-4 getrocknete Datteln, 3-4 getr. Aprikosen, 1-2 getrocknete Feigen kleinschneiden und mit 2 EL Rosinen in einen schmalen Topf geben und soviel Orangensaft zugeben, dass die Trockenfrüchte gerade bedeckt sind, einige Stunden quellen lassen.

150 g Dinkel fein mahlen.

250 ml Wasser und 70 g Butter erhitzen, den Dinkel auf einmal dazugeben und gut umühren, wenn Sie merken, dass sich am Boden etwas Teig absetzt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Nach und nach 3-4 Eier einarbeiten, aber vom ersten Ei darf nichts mehr erkennbar sein, wenn Sie das 2. einrühren usw.

Zum Schluss noch 1/2 Tl Backpulver unterrühren.

Den Ofen auf 225 Grad vorheizen.

Mit einem Teelöffel nicht zu große Häufchen auf ein gefettetes Blech geben, in den heißen Ofen geben und ca. 20-25 min backen, nach 15 min schalte ich immer auf 200 Grad zurück.

Herausnehmen und die Hälfte sofort aufschneiden und auskühlen lassen. Wenn Sie alle Windbeutel füllen wollen, müssen Sie die Mengen für die Füllung verdoppeln.

Die eingeweichten Trockenfrüchte pürieren, falls erforderlich, ganz wenig Saft noch zugeben.

80 ml Sahne sehr steifschlagen und mit dem Trockenfrüchtepüree sowie 2-3 EL Naturjoghurt vermischen und die Windbeutel damit füllen.

Wer es sehr süß mag, kann noch 1 EL Honig oder mit Honig gesüßtem Sanddornsaft zugeben.

PS: Warum mache ich immer die doppelte Menge an Windbeutel, ganz einfach. Es ist die absolute Leibspeise von Della unserer Cairnterrierhündin.

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Rottenbuch – Bad Baiersoien (1)

Posted by herbert - November 3rd, 2009

Das Auto steht am falschen Ort

Wie kann das sein, fragt man sich hier unwillkürlich. Ingrid hatte viel zu bedenken bei der Planung der nächsten Etappen, wie kommt man vom Ziel an den Start, wie schaffen wir, es die Etappen nicht zu lange werden zu lassen, wie kann man möglichst viel mit dem Buggy unternehmen und wie können wir die verschiedenen Orte, die wir sehen wollen, miteinander verbingen usw. Dann hatte sie die scheinbar richtige Idee. Wir wandern von Rottenburg nach Saulgrub und von Saulgrub über die Ammer zur Wieskirche.

Da am Samstag nur morgens eine Busverbindung von Saulgrub nach Rottenbuch besteht, fahren wir zuerst an den Endpunkt. Da für das erste Ferienwochenende in Baden-Württemberg und Bayern starker Reiseverkehr vorausgesagt ist, starten wir verhältnismäßig früh und kommen sehr gut durch, sodass wir noch eine halbe Stunde auf den Bus warten müssen, der dann einige Minuten zu spät kommt und dann behauptet der Fahrer noch steif und fest, dass es an der Erpfenhäuser Brücke keinen Anschluss nach Rottenbuch geben würde, entgegen der Aussage im Internet und dem Busfahrplan. Da durch eine Baustelle die Verspätung anwächst, überlege ich schon, was wir machen können, falls der Bus tatsächlich nicht fährt oder schon weg ist.

Aber dann wartet der Bus doch noch auf uns und wir kommen nach Rottenbuch. Hier machen wir noch einige Fotos in der Klosterkirche, da heute durch den Sonnenschein die Lichtverhältnisse geringfügig besser sind als letztes Mal.

Dann folgen wir dem Prälatenweg hinab zur Ammer, kurz folgen wir dem Fluss und nach dem Durchqueren eines Klinikparks überqueren wir die Ammer und der folgende Anstieg scheint einfach kein Ende zu nehmen, er wechselt nur zwischen steil und sehr steil. Bei den wenigen Abzweigen ist natürlich kein Zeichen vorhanden, erst ganz spät findet wir eines fast im verborgenen. Es ist anstrengend auch wenn Della tapfer bergauf läuft und der Buggy somit etwas leichter ist.

Hier im Wald ist es noch angenehm, aber zwischen den Wiesen knallt die Sonne ganz schön. Endlich haben wir in Schönberg die Bergspitze erreicht und es geht sofort wieder abwärts.

In Schatten zweier Kreuzbäume mit Blick auf die Alpen machen wir Mittagspause, ehe wir den weiteren Abstieg in Angriff nehmen. Dann müssen wir die Toren von einigen Weidenflächen öffnen und schließen, um weiter zu kommen.

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Dann kommen wir an einen Punkt, an dem wir uns entscheiden müssen, rechts oder links. Ich bin natürlich für rechts, denn das wäre der kürzere Weg nach Bad Bayersoien und vor allem nach links müssen wir mitten durch eine Kuhherde und ich weiss nicht wie diese auf unser orangesilbernen Buggy und das evtl. Gebell von Della reagieren.

Aber natürlich gehen wir nach links und werden von den Kühen aufmerksam beäugt und genauso natürlich, fängt Della plötzlich an zu bellen, sodass die nächststehende Kuh einen Satz zur Seite macht. Glücklicherweise von uns weg.

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Schongau – Rottenbuch (1)

Posted by herbert - Oktober 5th, 2009

Weg der Gegensätze

Idyllische Landschaft und Fabrikgelände, steile, schattige An- und Abstiege und flache sonnenbeschiene Strecken, Asphaltstraßen und fast unwegsame Naturpfade, einfache Dorfkirchen und ein Rokokojuwel, das alles finden wir auf dieser nicht sehr langen Etappe.

Wir stellen unser Auto am Bahnhof ab, da wir die Absicht haben, mit Bus und Bahn vom Endpunkt zurückzukehren und verlassen die Stadt ohne nochmals die Altstadt zu besuchen.

Wir überqueren den Lech und durchqueren das große Betriebsgelände der Papierfabrik, dann geht es auf einem Teersträßchen steil aufwärts und nach einem etwas flacheren Stück zwischen Weiden, verlassen wir den Wanderweg romantische Straße, um nach einem weiteren steilen Anstieg auf Naturpfad die tolle Aussicht vom Kalvarienberg auf die Lechstaustufen, das Werksgelände und die Silhouette von Schongau zu genießen.

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Kurz versuchen wir einen Abstieg nach Peiting zu finden, aber Weidezäune verhindern dies und so folgen wir dem ausgeschilderten Weg hinunter.

Wie schon beim Anstieg wird auch hier deutlich darauf hingewiesen, dass zum Schutz der Wege sowohl das Reiten als das Fahrradfahren untersagt sind.

Doch scheinbar sind manche (viele) Mountainbiker des Lesens nicht mächtig, vielleicht sollte man eine Leseprüfung beim Erwerb eines solchen Rades zur Pflicht machen oder besser noch, alle Räder mit einem Nummernschild versehen, dass solche Naturrowdys nicht in der Anonymität ihr Unwesen treiben können und zur Rechenschaft gezogen werden können.

Als ein solcher diesen verbotenen Weg herunterrast, gibt Della meine Meinung durch ihr wütendes Bellen deutlich kund.

Ich sitze da gerade mit Della auf einer Bank, während Ingrid noch einen Stationenweg bis zur Spitze macht, als sie zurückkommt, machen wir Pause, ehe wir dem Stationenweg zu einer Nachbildung der Lourdes-Grotte und dann in die Ortsmitte von Peiting folgen. Wir verlassen das Städtchen nach Süden und jetzt brennt auf dem Sträßchen ohne jeglichen Schatten die Sonne gnadenlos und ich schwitze mit dem zusätzlichen Gewicht von Della im Rucksack besonders, denn diese macht es sich seit der Grotte darin bequem.

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Zwischenlandung nach Jungfernflug

Posted by herbert - Mai 30th, 2009

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Als ich heute Nachmittag heimkam, fand ich auf unseren Gartenweg dieses kleine Amselbaby, das wohl seinen ersten Flugversuch absolviert hatte und jetzt ängstlich nach den Eltern schaute und sich von den Anstrengungen und Aufregungen erholen musste.

Zuerst lag er ganz ermattet da, dann nach einigen Minuten marschierte er vorsichtig auf dem Weg auf und ab.

Da ich Bedenken hatte, ob Della ihn nicht erschrecken würde, ging ich nicht in den Garten, um dort zu arbeiten, denn da will mein Hund immer dabei sein. Eine erfreuliche Nebenerscheinung, denn Gartenarbeit ist nicht gerade mein liebstes Hobby, eher das Gegenteil und so hatte ich eine gute Ausrede.

Immer wieder schaute ich nach dem Vögelchen, denn wenn der Hund nicht im Garten ist, kommt öfters Nachbars Katze.

Nach einer halben Stunde war der dann weggeflogen, leider habe ich seinen Start nicht miterlebt.

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Wanderstrecke Langweid-Gersthofen

Posted by herbert - April 21st, 2009

Irgendwie klappt es dieses Jahr noch nicht so recht mit dem Start in die neue Wandersaison, zuerst konnte wir wegen Della nicht wandern und dieses Wochenende wollten wir nochmals die herrlichen Frühlingsboten bei uns genießen, wenn man auch feststellen muss, dass sich ihre Zeit zu Ende neigt. Das gibt mir noch die Gelegenheit, unsere letzte Wanderung vom November 2008 vorzustellen.

Da unser letzter Endpunkt am Sonntag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen ist, starten wir am Bahnhof in Langweid und wollen versuchen, die fehlenden 2 km bei der nächsten Etappe nachzuholen.

Dieses Mal haben wir uns völlig vom vorgesehenen Wanderweg gelöst.

Der Weg vom Bahnhof zum Lech ist öde und die Realität hat die Karten wieder mal längst überholt, aber obwohl Della an ihrem 14. Geburtstag müde hinterhertrottelt, kommen wir über den Lechkanal und überqueren auch noch den Lech, ehe wir dann auf dem Uferweg nordwärts wandern.

Das Lech-Flussbett ist bis zu 100 m breit, doch überwiegend besteht es aus Kies und das weniger Wasser mäandert innerhalb des Betts. Zunächst ist der Weg noch stark befestigt, doch dann wird es angenehmer und zeitweise ist der Weg fast romantisch und sehr naturnah.

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An einer Stelle steigen wir ins Flussbett hinunter, Della badet und holt Stöckchen heraus und wir machen eine kurze Essenspause. Dann geht es am Fluss aufwärts weiter, nachdem bisher überwiegend die Sonne geschienen hat, kommen jetzt dunklere Wolken. Ob die Wettervorhersage mit dem möglichen Regen etwa doch recht haben sollte?

Dann folgt ein Naturlehrpfad auf schmalem Weg, die Freude wird nur getrübt durch die verschiedenen Hunde, die uns innerhalb kurzer Zeit begegnen. Einmal weichen wir in Richtung Flussbett aus und können dann wenige Schritte wieder auf einem Naturpfad gehen, während der Wanderweg jetzt befestigt ist.

Dann müssen wir hochsteigen, denn auf der nächsten Brücke müssen wir den Lech überqueren, um nach Gersthofen zu gelangen, denn Augsburg erscheint mir als zu weit.

Als Ingrid in der Stadtmitte auf die Uhr und ihre Karte schaut, stellt sie fest, dass wir es mit Della bis zum nächsten Zug nicht schaffen, auch nicht wenn ich sie auf den Arm nehme. Also gehe ich alleine zum Bahnhof und schaffe es ganz gut. Ich hole das Auto und dann Ingrid und Della in Gesthofen ab.

Etwas ärgerlich, die ganze Hektik war umsonst, denn während ich zum Bahnhof eile, stellt Ingrid fest, dass von der Stadtmitte alle 30 min ein Bus nach Langweid fährt.

Auf der Rückfahrt schauen wir noch auf einem Kunsthandwerkermarkt in Gundelfingen vorbei und kommen mit einigen Päckchen beladen wieder heraus.

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Windbeutel mit Bärlauchquark

Posted by herbert - April 7th, 2009

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Gestern habe ich Dellas Lieblingsspeise, Vollkorn-Windbeutel gebacken, allerdings war sie nach ihrer Op noch nicht so begierig darauf wie sonst, aber immerhin hat sie einige Bissen zu sich genommen.

Die für uns bestimmten größeren Windbeutel habe ich sofort nach dem Backen aufgeschnitten und dann die Hälften nach dem Erkalten gefüllt.

Allerdings rätsel ich die ganze Zeit, was ich dieses Mal anders gemacht habe als sonst, denn meine Frau war der Meinung, so gut hätten die immer guten Windbeutel noch nie geschmeckt. Aber ich habe eigentlich alles so wie immer gemacht. Aber Lob aus kritischem Mund freut einen immer, auch wenn man nicht weiss, woran an liegt.

Das Rezept für Windbeutel finden Sie hier im Blog, der Bärlauchquark geht ganz einfach

5-6 Bärlauchbläter mit 2-3 EL Sahne pürieren, in 200 g Quark einrühren, evtl. noch 2-3 El Sahne oder Milch zufügen.

20 g Pastinake fein reiben und mit 1 TL Sojasoße, Kräutersalz, Pfeffer, Paprika, Majoran einarbeiten.

2-3 Bärlauchblätter in ganz dünne Streifen schneiden und unterziehen. Fertig.

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