Eine freche Amsel

Posted by herbert - August 9th, 2015

Dass Amseln und andere Vögel aus meinen Beerensträuchern auffliegen, wenn ich aus dem Haus trete, daran habe ich mich schon gewöhnt und da ich genügend Beeren zum Backen und Einfrieren abbekommen habe, stört mich das wenig.

Allerdings habe ich mich immer wieder gewundert, warum unter unserem Apfelbaum so viele Äpfel am Boden liegen und ich habe das auf den mitunter starken Wind geschoben, doch da bin ich mir seit gestern nicht mehr so sicher.

Denn ich habe von der Veranda aus beobachtet, wie eine Amsel so lange am Apfelstiel herumgepickt hat, bis der Apfel zu Boden gefallen ist und dann hat sie sich gleich an den nächsten gemacht, wurde aber von irgendwas gestört. Am Abend machte ich beobachtete ich das gleiche Schauspiel, allerdings folgte sie in diesem Fall dem heruntergefallenen Apfel und begann in ihm zu picken, um ihren Hunger zu stillen.

Daher befürchte ich, dass ich nur noch wenige Äpfel werde ernten können.

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Vorüberlegungen

Posted by herbert - Januar 6th, 2013

Dieses Jahr etwas verspätet, gibt es unser Dreikönigsmenu leider erst am 8.1. Das bedeutet für den heutigen Tag viel Vorarbeit, denn wir müssen überlegen, was soll es geben bei der Kuchentafel und am Abend zum Essen.

Natürlich könnten wir einfach in meinen Büchern stöbern und würden sicher fündig werden. Ich könnte auch mal irgendwas machen, was ich noch nie gemacht habe und von dem ich auch noch nie gehört oder gelesen habe, dass jemand anderes es so oder ähnlich gemacht hat. Aber da besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass es vielleicht nicht so klappt wie gedacht oder dass es nicht so toll schmeckt wie erhofft.

Wahrscheinlich werden wir also den zeitaufwendigsten Weg gehen, nämlich in den verschiedenen Jahrgängen einer vegetarischen Zeitschrift, in Kochbüchern und im Internet nach Ideen suchen, naja, wir ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn die Arbeit macht meist meine Frau, denn ich würde mich im Zweifel immer für die risikoreiche Variante entscheiden.

Aber bis heute abend muss alles klar sein, denn spätestens morgen früh, muss der Einkaufszettel stehen. Doch vor dem Einkaufen muss ich noch eine Bestandsaufnahme in Küche und Speisekammer vornehmen, was ist schon da, z.B. Getreide, welche Gewürze und Kräuter sind noch vorhanden und sind diese auch noch alle in Ordnung. Wie sind es mit Backpulver, Hefe usw. aus.

Einkaufszettel, der ist natürlich mit dem PC geschrieben, denn so modern, diesen auf ein smartphone zu verewigen, bin ich dann doch nicht. 

Dann am Montag der Haupteinkaufstag, wieviele Geschäfte werde ich dazu heimsuchen müssen?

Was kann, was muss ich am Montag schon vorbereiten oder gar kochen und Backen. Ganz sicher mal die Klassiker wie Quarkstollen und Haselnusslebkuchen oder soll ich doch statt Haselnüsse mal Mandeln nehmen.

Immer diese Entscheidungen.

Dann, wenn alles klar zu sein scheint, beginnt der Spass, der manchmal auch in Stress ausarten kann, das Kochen und Backen am Dienstag, nachdem ich vielleicht noch die letzten frischen Zutaten gekauft habe.

Was es dann am Dienstag gegeben haben wird, das erzähle ich Ihnen dannn am Mittwoch.

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Wettbewerb

Posted by herbert - Juli 22nd, 2012

Derzeit trage ich mit den in meinem Garten ansäßigen Amseln einen Wettbewerb aus, wer die meisten roten Träuble kriegt. Bisher liege ich noch ganz leicht in Front, aber die Amseln sind nur knapp dahinter, wobei sie öfters sogar zu zweit am großen Strauch, wo die Beeren am reifsten sind, zugange sind.

Bevor sie mir aber die letzten Beeren klauen, habe ich nochmals einen Kuchen gebacken.

Die Kuchenform mit einem Vollkornmürbteig (den muss ich doch nicht jedesmal wiederholen?), ca. 2 cm hohen Rand formen, im Backofen bei 180 Grad ca. 8 min vorbacken.

5-600 g rote Johannisbeeren darüber verteilen, es dürfen ruhig auch einige schwarze darunter sein.

300 – 400 g Honigmelone ohne Schale würfeln und mit 150 g Honig aufkochen und einige min köcheln lassen, pürieren.

2 TL Johannisbrotkernmehl einrühren, kurz aufkochen und sofort, bevor die Masse zu dick wird, löffelweise über die Träuble gießen.

Bei 180 Grad noch 30 min backen, einige min im ausgeschalteten Ofen nachbacken

Vor dem Anschneiden muss der Kuchen völlig erkaltet sein, am besten erst am nächsten Tag.

Wenn man den Mürbteig ohne Ei und statt Butter entweder Margarine oder Öl und Wasser nimmt und den Honig durch Sirup ersetzt, ist es ein toller veganer Kuchen

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