Schade, keine Sonne

Posted by herbert - Mai 6th, 2011

15.11. Schwäbisch Hall – Comburg und Stadtbesichtigung

Da etwas überraschend Sonne und Wolken vorhergesagt werden, hat Ingrid gestern Abend noch vorgeschlagen zu Wandern, genauer gesagt, Schwäbisch Hall anzuschauen und zur Comburg zu gehen.

Doch leider hat auch heute der Wetterbericht Unrecht, denn die Sonne zeigt sich nur einmal in Ansätzen, sonst ist es trüb und bewölkt, keine idealen Voraussetzungen, um in der malerischen Altstadt zu fotografieren. Wir stellen unser Auto unterhalb des Marktplatzes ab und entscheiden uns zuerst zur Comburg zu wandern. Wir gehen zum Kocher, überqueren diesen zweimal und wandern mit Blick auf die malerische Altstadt zum ehemaligen Gartenschaugelände, das wir durchqueren, ehe wir steil zur Limpurg emporsteigen, die wenigen Ruinenreste rechtfertigen den Aufstieg kaum, allerdings hat man einige schöne Ausblicke auf die Comburg.

Zuerst suchen wir einen Weg über Oberlimpurg, drehen dann wieder um und gehen den steilen Weg wieder ins Kochertal hinunter. Oberhalb des Kochers gehen wir auf einem alten Sträßchen nach Steinbach, dort folgen wir weiter dem Bäumlesweg der um die Comburg herumführt und wir stellen fest, dass es vielleicht doch schneller gewesen wäre, wenn wir nicht umgekehrt wären, hätten dann aber den hübschen Weg entlang des Kochers nicht erlebt. Wir schauen uns auf der Comburg etwas um, leider kann die Kirche nur mit einer Führung besichtigt werden und die finden in den Wintermonaten nur auf Voranmeldung statt.

Auf einem mit steinernen Figuren ausgestatteten Weg gehen wir in die Ortsmitte von Steinbach, um festzustellen, dass es keinen passenden Bus gibt, so gehen wir auf dem kürzesten Weg zum Auto zurück, wo wir etwas essen und Della zurücklassen, die an einer Stadtbesichtigung immer wenig Interesse zeigt. Leider wird das Wetter nicht besser, sondern es wird immer dunkler und schon bald reicht das Licht in den mitunter engen Gassen kaum noch zum fotografieren aus, sodass wir den Rundgang früher als erwartet beenden und den Rest der Altstadt beim nächsten Weiterwandern noch anschauen müssen.

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Unterschätzt (2)

Posted by herbert - Februar 13th, 2011

Über den Burggarten erreichen wir die erste Wegmarkierung, die uns durch einen Weinberg ins Tal geleitet. Entlang der Tauber kommen wir an einer Kapelle vorbei, gehen unter der steinernen Doppel-Viaduktbrücke hindurch und überqueren anschließend auf dieser den Fluss. Schon von hier unten hat man einen herrlichen Blick auf Silhouette der Altstadt.

Auf einem Waldpfad steigen wir zur Hohenloher Hochebene hinauf – Della darf endlich ihre eigenen Beine benutzen – und werden an der alten Sprungschanze mit einem atemberaubenden Blick auf Rothenburg belohnt. Da es heute genauso sonnig wie gestern ist, aber deutlich weniger windig, können wir hier auf einer Bank gut rasten.

Nach kurzer Zeit verlassen wir den Waldgürtel und es beginnt ein langes, sonniges Stück. Zuerst noch auf einem Schotterweg, bald aber auf der Straße bzw. asphaltierten Feldwegen geht es mit dem Buggy flott voran, Ingrid findet diese Strecke zu einen eintönig, wenn man mal von den Rückblicken nach Rothenburg absieht, die Stadtsilhouette hebt sich über Bäumen heraus, sodass man das tiefe Taubertal nicht einmal erahnen kann und zum anderen ist diese Strecke ziemlich ermüdend, auch wenn sie immer wieder auf dem Gras neben dem Weg läuft.

Dann fragen wir uns, sollen wir nach Funkstatt abbiegen, um dort aufzuhören und irgendwie zu unserem Auto zu kommen oder gehen wir weiter. Ingrid entschließt sich zum Weitergehen, kürzt allerdings etwas ab, während ich mit dem Buggy nicht übers Stoppelfeld kann. Es folgt eine lange, meist gerade Strecke durch den Wald, allerdings wird es langsam kühl und der Schotterweg ist auch nicht gerade ideal.

Wir fahren nach Rothenburg zurück, holen den PT und stellen den Trevis wieder an der Kirche in Neusitz ab, denn auch morgen wollen wir weiterwandern.

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