Ein unerklärliches Phänomen

Posted by herbert - Oktober 29th, 2010

Es ist eigentlich unerklärlich, aber (leider) Realität. Menschen, die normalerweise fließend lesen können und alle Pictogramme richtig interpretieren können, verlieren sehr häufig diese Fähigkeiten, sobald sie im Sattel eines Fahrrades sitzen.

©walker

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Wie wäre es sonst erklärlich, dass wir dieser Tage auf einem ausgewiesen Pfad der Muße, der Fußgänger vorbehalten ist und bei dem Radfahrer an einer schmalen Pforte darauf hingewiesen werden, sie sollen den etwas weiteren, breiten Weg benutzen, innerhalb weniger Minuten 4 Radfahrern begegnet sind.

Aber dies ist kein Einzelfall, und es gibt keine landestypischen Unterschiede, ob auf dem schwäbischen Albrandweg oder in Naturschutzparks auf Rügen.

Eigentlich sind diese Menschen doch zu bedauern, ich hoffe in deren Interesse nur, dass sie diese Fähigkeiten wieder zurückgewinnen, wenn Sie den Fahrradsattel verlassen. Aber sicher kann man da wohl nicht sein.

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Wanderstrecke Karlshof – Harburg

Posted by herbert - März 23rd, 2009

Gerade habe ich mal nachgeschaut, wie weit ich unsere Wanderung auf dem Wanderweg Romantische Straße bereits hier vorgestellt habe und festgestellt, dass wir im letzten Jahr doch noch einige Etappen mehr gewandert sind, als im Blog veröffentlicht wurden. Bevor nun die neue Wandersaison beginnt – bei uns ist allerdings für die nächsten Tage noch Schnee vorhergesagt, hier ein Bericht über unsere Wanderung am 14.9.08

Ich glaube, die Wettervorhersage wird trotz allem technischen Fortschrift immer ungenauer, statt genauer. Am Samstagabend gegen 23 Uhr schauen wir nochmals im Internet nach dem Wetter, das sich gegenüber dem frühen Abend verändert hat, es wird für den Morgen neben Sonne und Wolken auch Regen vorhergesagt.

Das nimmt Ingrid zum Anlass, den Wecker später zu stellen, doch als ich am Morgen nachschaue, ist am für den Vormittag schönes Wetter vorhergesagt, am Nachmittag eher trüb und am Abend dann Regen und diese Vorhersage stimmt leider.

Doch bevor wir starten können, will Ingrid noch am Tag des offenen Denkmals den alten Kleinbahnhof in Dischingen ansehen, den wir erst nach einer Irrfahrt finden.

Auch auf der Fahrt nach Harburg muss Ingrid öfter halten, um sich zu orientieren. Eigentlich bin ich etwas überrascht über unser Ziel, denn Ingrid hatte immer Bedenken gehabt, ob die Wanderung nicht zu weit wäre und nun können wir erst um 13 Uhr mit der Wanderung beginnen.

Zunächst ist es noch wechselnd bewölkt und es scheint sogar teilweise die Sonne, allerdings bläst aus Nordost ein kalter Wind und wir gehen nach Osten.

Als wir auf einer windstillen Waldlichtung Pause machen, ist es sogar angenehm warm. Doch kaum haben wir den Rastplatz verlassen, verschwindet die Sonne hinter den Wolken und kommt nur noch ein oder zweimal ganz kurz zum Vorschein.

Bald grüßt aus der Ferne der Kirchturm von Kloster Mönchsdeggingen, das wir wenig später erreichen und die Kirche besichtigen.

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In der Hoffnung, dass sich die Sonne doch noch einmal für länger sehen lässt, folgen wir nicht dem Albrandweg durch den Wald, sondern gehen übers freie Feld.

Doch die Sonne kommt nicht mehr durch die Wolken, dafür gibt es viele Teilstrecken, die dem böigen Wind ausgesetzt sind, der das Wandern nicht unbedingt angenehmer macht. Außerdem müssen wir ein ganzes Stück auf der Straße wandern, allerdings ist nicht viel Verkehr.

Kurz vor Harburg können wir nach einem ersten Blick auf die Burg auf schönem Grasweg zu Parkplatz unterhalb der Burg und zu unserem Auto absteigen und wundern uns, wie rasch wir heute ans Ziel gekommen sind.

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