Die Bedeutung der Hülsenfrüchte…(2)

Posted by herbert - April 11th, 2013

Die Hülsenfrüchte gehörten früher zu den Grundnahrungsmitteln, denn sie wuchsen überall, kosteten nicht viel und machten satt, allerdings galten und gelten sie z.T. heute noch als Arme-Leute- Essen, durch die Vollwertküche haben sie wieder an Bedeutung gewonnen.

Mit Hülsenfrüchten werden die reifen Samen der Leguminosen bezeichnet, die botanisch zur Familie der Schmetterlingsblütler zählen. Mit mehr als 18 000 Arten sind die Leguminosen die drittgrößte Familie der Blütenpflanzen.

Im eigentlichen Sinne werden nur die getrockneten Samen als Hülsenfrüche bezeichnet, frische junge Erbsen und Bohnen als Schoten-Gemüse. In diesem Buch finden Sie aber sowohl Rezepte für frische und getrocknete Bohnen und Erbsen. Von einigen Hülsenfrüchten, insbesondere von Sojabohnen und Kichererbsen gibt es auch Mehl, das vielfach ähnlich wie Getreidemehl und vor allem in Kombination mit diesen eingesetzt werden kann.

Rohe Hülsenfrüchte sollten von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht verzehrt werden, die enthaltenen unbekömmlichen Stoffe werden durch 15 min kochen abgebaut, ein Teil davon wird auch beim Keimen abgebaut, daher reicht bei Keimlingen ein kurzes Blanchieren vor dem Verzehr aus.

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Die Bedeutung der Hülsenfrüchte in der vegetarischen Vollwertküche (1)

Posted by herbert - April 9th, 2013

bohnen 1 hpHeute möchte ich mal einige Infos aus meinem meistverkauften Kochbuch des Jahres 2012 in meinem Blog weitergeben und zu einem späteren Zeitpunkt auch das eine oder andere Rezept vorstellen:

Bei den Hülsenfrüchten handelt es sich um besonders wertvolle Lebensmittel, die insbesondere im Winter, wenn es wenig Frisches gibt, geradezu ideal sind. Sie sind wertvolle Eiweißlieferanten, so enthalten z.B. 100 g

Sojabohnen                                                   43,4 g

Linsen                                                            23,5 g

Erbsen (gelb, geschält)                                23,0 g

Weiße Bohnen                                               21,3 g

Kichererbsen                                                 19,8 g Eiweiß

Sie sind daher mehr als nur ein Ersatz für Wurst und Fleisch. Dabei sind sie überwiegend fettarm, von etwas mehr als 1 g bei Linsen, Erbsen und Bohnen über 3 g bei Kichererbsen bis zu 18 g Sojabohnen, auch hier pro 100 g. Sie enthalten viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen (vor allem in den roten Hülsenfrüchten wie rote Linsen oder Feuerbohnen) und insbesondere auch Vitamin B1, teilweise auch B2 und B6, des weiteren enthalten sie auch Stärke.

Vor allem in der Kombination mit Getreide stellen sie eine optimale Versorgung des Körpers sicher, sie stärken Herz und Muskeln und schützen vor Erkältungskrankheiten.

Viele Hülsenfrüchte, wie z.B. die Mungbohne, eignen sich sehr gut zum Keimen und werden dadurch noch wertvoller, so erhöht sich z.B. der Gehalt von Vitamin B12 innerhalb von 3-4 Tagen bei der Mungbohne um das 2 1/2fache und bei Linsen fast um das 4fache. Gerade in der vegetarischen Ernährung ist dies von erheblicher Bedeutung. Wichtig bei den Keimlingen und Sprossen sind auch die als Katalysatoren wirkenden Enzymen, die nirgendwo sonst in so konzentrierter Form vorkommen.

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Nicht gerade berauschend,

Posted by herbert - März 20th, 2013

nein ich spreche diesmal nicht vom Brenztopfmärktle, sondern von den Verkaufszahlen meiner Vollwertbücher im letzten Jahr. So wurde im letzten Jahr weniger verkauft als in den Vorjahren und ich habe mir natürlich überlegt, woran das liegen kann.

Ein Grund ist sicher, dass ich im pala-verlag kein neues Buch herausgebracht habe, zum andern scheinen bei einigen Titeln eine Grenze erreicht zu sein, bei denen die Nachfrage langsam geringer wird.

Diese Grenze sehe ich derzeit bei 10.000 verkauften Exemplaren und diese haben im letzten und vorletzten Jahr die Titel „Kochen und backen mit Pfiff – ohne tierisches Eiweiß“ und „Schnelle Vollwertküche mit Pfiff“  überschritten.

Sie sind damit noch nicht die meistverkauften meiner Bücher, das ist immer noch mit mehr als 15.000 Exemplare die 1. Auflage des Weihnachtsbackbuchs, auch die überarbeitete Auflage hat schon deutlich über 2.000 Käufer gefunden. Gefolgt von beiden Vorgänger des eiweißfreien Koch- und Backbuchs, die beide rund 11.000 Käufer gefunden haben. Wenn man die 3 Bücher zusammenzählt, kommt doch eine ganz erkleckliche Käuferzahl zusammen,

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Schwäbisch für meine Kochbuchleser (2)

Posted by herbert - Februar 26th, 2013

Wenn Sie die folgende Begriffe verinnerlicht haben, dann gibt es in meinem schwäbischen Kochbuch keine Rätsel mehr

Kratzete – zerrissenes Omelett oder Kartoffelomelett, verwandt mit dem Schmarren

Kraut –  Kohl

Knöpfle –  Knödel oder Klöße in unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Zutaten

Küchle  – süßes oder pikant gebratenes Gebäckstück

Maultaschen –  gefüllter Nudelteig (wenn das ein Schwabe hören würde)

Nackert – nackt

Nonnenfürzle – etwas anrüchiger Name für Gebäck

Ofenschlupfer –  süße Spezialität aus altbackenen Wecken und Äpfeln

Pfitzauf – Gebäck, das in einer besonderen Form gebacken wird

Rädle –  in Scheiben geschnittenes Gemüse oder Kartoffeln

Riebele.  geriebener Teig, der entweder in Wasser oder Öl gegart wird

Spätzle – schwäbische Nudelspezialität, aber sagen Sie nie in Gegenwart eines Schwaben zu Spätzle »Nudeln«

Spatzen –  siehe Spätzle

Träuble – Johannisbeeren

Wecka – Wecken Brötchen, Semmeln

Weckmehl  – Semmelbrösel

Zwetschga  – Zwetschgen, Pflaumen

 

 

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Schwäbisch für meine Kochbuchleser (1)

Posted by herbert - Februar 24th, 2013

Übersetzungen ins Hochdeutsche für Nichtschwaben, Schwaben sollten dies vorsichtshalber nicht lesen.
Blaukraut – Rotkohl
Bladdz –  dünner Blechkuchen, unterschiedlich belegt
Brezel – kunstvoll geflochtenes Backwerk, entweder pikant als Laugenbretzel , wir lieben sie aufgeschnitten und mit Butter bestrichen oder süß als Palmbretzel, die es meist nur vor Ostern gibt
Broggela – Erbsen
Bubaspitzle – ein etwas anstößiger Name für eine Delikatesse, sie heißen auch bei uns manchmal Schupfnudeln
Eierhaber – dickerer Eierkuchen
Fasnet – Fasching / Karneval
Flädle – dünne Pfann- oder Eierkuchen
gelbe Rüben – Möhren, Karotten
geschmälzt –  in Butter angebraten
gröschdet – geröstet, angebraten, meistens in Ei
Gsälz – Marmelade oder Konfitüre
Hägemark – Hagebuttenmarmelade oder -mus
Holder – Holunder
Hutzeln – im Ganzen getrocknete Birnen
Kranzes – Hefezopf

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Mein Kürbisbuch im Schwabenradio

Posted by herbert - September 21st, 2012

Gerade komme ich von einem Interview mit der Moderatorin des Schwabenradios zurück und bin gespannt, wann das Interview heute zwischen 16-17 gesendet wird.

Nachtrag

Das Interview kam um 16.40 im Schwabenradio und es wurde auch nichts geschnitten, zumindest soweit ich es beurteilen kann. U.a. wurden die Süßspeisen aus Kürbis angesprochen, die praktische Spiralbindung und der Umfang des Buchs mit den vielen Anregungen und weitergehenden Tipps.

Es hat wieder Spass gemacht.

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Neues Kochbuch in Sicht

Posted by herbert - September 15th, 2012

Nachdem ich mir immer wieder Gedanken über mein nächstes Kochbuch gemacht habe, viele Ideen geprüft, einige sofort verworfen habe, andere näher geprüft habe und auch schon ein oder zwei Themen anfangs bearbeitet habe, ist nun die Entscheidung gefallen.

Es gibt ein neues Vollwertkochbuch.

Ich habe schon die Hälfte der benötigten Rezepte ausprobiert und entsprechend aufgeschrieben, sodass ich hoffe, das Buch noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt zu bringen. Das ist ein durchaus anspruchsvolles Ziel, aber ein solches sollte man sich immer stellen.

Das Thema möchten Sie wissen, aber darüber möchte ich noch nichts sagen, aber hier im Blog werde ich es als erstes vorstellen. Versprochen.

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Es wird Herbst

Posted by herbert - September 2nd, 2012

und es gibt wieder einheimische Kürbisse. Dies merke ich nicht zuletzt auch am Anziehen des Verkaufs meines Kürbiskochbuchs, das im Frühjahr und im Frühsommer kaum nachgefragt wurde.

Das Buch können Sie natürlich im Buchhandel oder auch bei Amazon bestellen, aber am schnellsten und vor allem ohne Versandkosten geht es in meinem wabe-online-shop.

Wenn Sie also Kürbis nach meinen Rezepten genießen wollen, dann kaufen Sie mein Buch baldmöglichst hier.

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Die größte Beere der Welt (1)

Posted by herbert - August 19th, 2012

 So beginnt mein Kürbiskochbuch, allerdings ohne dieses Foto, obwohl es natürlich zu Kapitelbeginn immer ein Farbfoto gibt:

Die größte Beere der Welt ist, botanisch gesehen, der Kürbis und gehört damit, wie auch Orangen, Bananen, Tomaten, Johannis- oder Stachelbeeren zu den Beerenfrüchten. Kürbisse gibt es in den verschiedensten Sorten, zu denen auch die Zucchini zählen, die aber in diesem Buch nicht Thema sind und nur vereinzelt verwendet werden. Das Gewicht eines Kürbisses variiert je nach Sorte von knapp 1 kg bis weit über 100 kg.

Die Kürbisse kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie zu den ältesten Kulturpflanzen gehören. So vermutet man, dass die Indios sie bereits vor 5000 Jahren zusammen mit Mais und Bohnen angebaut haben.

Vor der Entdeckung Amerikas war bei uns nur der Flaschenkürbis bekannt, der ausgehöhlt gerne als Kalebasse, also als Trinkgefäß, verwendet wurde, wie wir es von Jakobusdarstellungen her kennen. Später kamen dann auch die anderen Kürbissorten zu uns.

Die mehr als 800 angebauten Kürbisarten lassen sich für den Verbraucher grob in zwei Arten einteilen, in Speise- und in Zierkürbisse, wobei aber auch viele Speisekürbisse sehr dekorativ sind.

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Vorläufige Verkaufszahlen 2011

Posted by herbert - Januar 20th, 2012

Heute habe ich die vorläufigen Verkaufszahlen meiner Kochbücher erhalten, insgesamt wurden mehr als 3500 Bücher verkauft, am besten liefen wieder meine Longseller „Schnelle Vollwertküche mit Pfiff“ und „Bohnen, Erbsen, Linsen & Co-vollwertige Rezepte mit Hülsenfrüchten“

Auch mit den Verkäufen von meinem Pilzbuch, das ja erst im Frühjahr 2011 auf den Markt kam, bin ich nicht unzufrieden.

Jetzt hoffe ich mal, dass meine neues Kürbisbuch sich dem positiven Trend anschließt.

Bohnen, Erbsen, Linsen & Co. – Vollwertige Rezepte mit Hülsenfrüchten

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