Fadenzieher im Brot

Posted by herbert - August 7th, 2013

Es ist schon ärgerlich, wenn man fürs Wochenende Brot aufkauft und dann feststellen muss, dass es ungenießbar ist, weil der Fadenzieher im Brot ist. Es handelt sich hierbei um eine Brotkrankheit durch Bakterien, genauer gesagt durch deren hitzeresistenten Sporen, die beim Abkühlen des gebackenen Brots bei 30-40 Grad keimen.

Das Brot wird dadurch ungenießbar, die Krume wird zunächst klebrig und entwickelt einen gärigen, unangenehmen Geruch. Das Brot sollte sofort entsorgt werden und der Aufbewahrungsort mit einer Essiglösung sorgfältig gesäubert werden.

Diese fast vergessene Brotkrankheit tritt in letzter Zeit durch die Verwendung von weniger Pestiziden und Insektiziden beim Anbau oder beim kompletten Verzicht darauf, wie bei Biogetreide wieder häufiger auf, bei Sauerteigbroten allerdings weniger oder gar nicht. Denn der Sauerteig tötet die Bakterien ab und unterdrückt die Auskeimung der Keime und Sporen.

Ich war auf jeden Fall heilfroh, dass ich noch ein etwas länger haltbares Vollkornbrot in der Speisekammer hatte, denn sonst hätte ich bei der Hitze auch noch Brot backen dürfen.

 

 

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Zucchini-Brotauflauf

Posted by herbert - August 6th, 2013

Eigentlich wollte ich aus den fast gleichen Zutaten etwas ganz anderes herstellen, doch leider klappte dies nicht und so habe ich mich für diese einfache, aber sehr leckere Variante entschieden.

200 g altbackenes Vollkornbrot oder Brötchen kleinschneiden, in 250 ml Milch einweichen, nachdem sich das Brot vollgesogen hat, immer wieder mal zusammenpressen, ggf. noch etwas Milch hinzugießen, später 1-2 Eier zufügen. Mit Kräutersalz, Paprika, Ingwer würzen. 100 g gemahlene Haselnüsse unterrühren. Wenn die Masse zu fest ist, noch etwas Flüssigkeit zugeben, ist sie noch zu flüssig, noch Haselnüsse oder Maismehl zugeben. Zuletzt 50 g geriebenen Käse einrühren.

600 g Zucchini in gut 5 mm dicke Scheiben schneiden und in Gemüsebrühe ca. 5 min dünsten, herausnehmen und abtropfen lassen.

Eine kleinere Auflaufform einfetten, 1/2 der Zucchinscheiben einlegen, mit Muskat und Paprika würzen, darauf die Hälfte der Brotmasse verteilen, darüber wieder Zucchini, diese mit Kräutersalz und Pfeffer würzen, wieder Brotmasse darüber verteilen.

Im Backofen bei 180 Grad ca. 20 min backen, in der Zwischenzeit 100 g Emmentaler in Scheiben schneiden, den Auflauf damit belegen und weitere 15-20 min backen, bei ausgeschaltetem Ofen einige min nachbacken,

Herausnehmen und servieren.

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Testen

Posted by herbert - Oktober 1st, 2011

Wenn wir mal Essen gehen, was wir eigentlich zu Hause nur selten machen, und auf der Karte steht ein mir unbekanntes interessantes vegetarisches Gericht, dann wähle ich dies.

Bei unserem letzten Bayernbesuch vor einiger Zeit habe ich in einem Berggasthof einen Vollwertbrotzeitteller gefunden und war natürlich neugierig, was alles dazugehört.

Hier das Ergebnis:

2 Sorten Vollkornbrot, Butter, Käse, angemachter Quark, Gurken- und  Tomatenscheiben, dazu mit Käse überbackene Zucchinischeiben und gebratenes Pilze. Eine gute Idee, wie ich finde.

Da die Bedienung mir zunächst ein falsches Gericht gebracht hatte, konnte ich als Geste des guten Willens und für die längere Wartezeit noch einen Beilagensalat verzehren, denn sonst wäre es doch etwas wenig gewesen.

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Linsen-Bratlinge

Posted by herbert - März 17th, 2011

Es ist toll, wie sich so manches fügt. Gestern höre ich während ich Auto fahre im Radio ein nicht-vegetarisches Frikadellenrezept und ich denke, da könntest du doch eine vegetarisch-optimierte Fassung kreiieren.

Zu dem Rezept brauche ich Brot oder Brötchen, altbacken am besten und vorgestern haben wir bei einem uns bisher (glücklicherweise) unbekannten, angeblichen Biobäcker ein Vollkornbrot gekauft, das innen noch so feucht war, dass ich nicht sicher war, ob es wirklich ganz durchgebacken war und daher frisch kaum genießbar war. Also habe ich das Brot in dicke Scheiben geschnitten und 20 min im Backofen gebacken bzw. getrocknet.

Dann brauchte ich mal wieder einen pikanten Aufstrich und ich wollte für das Rezept Linsen verwenden, also habe ich mehr Linsen gekocht und einen Teil für die Bratlinge und den anderen Teil für den Aufstrich verwendet.

Hier das Rezept nur für die Bratlinge

200 g altbackenes Vollkornbrot oder -brötchen in dünne Scheiben schneiden und diese in mehrere Teile zerbrechen und in ein enges Gefäß geben. Mit 200 ml Milch übergießen, einige min warten, dann zusammenpressen und nochmals soviel Milch zugeben, dass das Brot gerade bedeckt ist, einige Stunden quellen lassen.

100 g Linsen in 250 ml Gemüsebrühe einweichen, eine Stunde quellen lassen, dann je 50 g kleingeschnittene Möhren und Lauch zugeben ebenso wie etwas kleingeschnittenen Ingwer, aufkochen, mit Majoran und Oregano würzen und gut 30 min köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit aufgesaugt ist.

Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen, alles pürieren.

Die Brötchenmasse auspressen und dann mit den Linsen und 1-2 Eiern mischen, mit viel  Muskat, Kräutersalz, Paprika, Pfeffer und Nelken kräftig  würzen. Je 50 g gemahlene Haselnüsse und Dinkelgrieß einrühren, nochmals 30 min quellen lassen.

In einer Pfanne Erdnussöl erhitzen und mit dem Löffel kleine, knapp 2 cm dicke Bratlinge formen und auf jeder Seite gut 7 min bei mittlerer Hitze braten und zu Kartoffelsalat servieren.

Wer will, kann die Bratlinge auch noch mit Käse belegen und kurz grillen.

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Dunkles Walnussbrot

Posted by herbert - November 5th, 2010

Als wir kürzlich auf Rügen waren, habe ich wieder einmal bei einem „normalen“ Bäcker ein Vollkornbrot gekauft und es dann fast nicht geschafft, auch das ganze Brot zu essen, zumal auch meine Frau sich nicht gerade darum gerissen hat. Das Brot war feucht und wenn man es mit einem Messer durchgeschnitten hat, klebte das ganze Messer. Daher ist es gut, wenn man auch mal selbst sein Brot backen, vielleicht nach folgendem Rezept:

250 ml warmes Wasser mit 1 El Sauerteiggranulat, ½ Tl Trockenhefe und 1 Tl Honig gut durchmischen und an einem warmen Ort 15 min ruhen lassen.

Dann 175 g Roggen,125 g Weizen fein mahlen, mit 1 El Olivenöl, 1 Tl Salz,1 Prise Fenchel dazugeben und mindestens 15 – 20 min mit der Maschine kneten.

40-50 g Walnusskerne grob zerbrechen, in den Teig geben und einige Minuten mitkneten lassen, damit sie sich gut im Teig verteilen.

Dann zugedeckt an einem warmen Ort mindestens gut 60 min gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten und langen, schmalen Laib formen, mit feuchten Händen glatt streichen.

Oben einige Male mit einem scharfen Messer einschneiden, zugedeckt an einem warmen Ort 15-20 min ruhen lassen.

Dann in den Backofen geben und 50-60 min backen, zunächst bei 225 0, nach 20-25 in auf 180 0 herunterschalten.

Aus dem Ofen nehmen und ganz abkühlen lassen..

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Angemachter Camenbert

Posted by herbert - März 11th, 2009

Am liebsten verwende ich dazu den Rüganer Bäderjungen, allerdings kaufe ich den Käse fast nur, wenn wir auf Rügen sind. Aber es eignet sich natürlich auch jeder andere Camenbert.

200 g Camembert fein zerdrücken, mit 40 g Butter, 100 g Frischkäse und 2 El Sahne leicht schaumig rühren, mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika, ½ Tl Sojasauce und einige Spritzer Tobascosauce  kräftig würzen.

1 kleine Zwiebel fein reiben oder sehr fein würfeln und mit frisch gehackter Zitronenmelisse, Schnittlauch vermischen, etwas durchziehen lassen und servieren.

Dazu schmeckt am besten frisches Vollkornbrot oder -brötchen und Salat

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Kartoffelbrot

Posted by herbert - Februar 26th, 2009

 350 g gekochte Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken.

350 g Weizen fein mahlen, zu den Kartoffeln geben.

125 ml Milch auf ca. 35-40 0 erhitzen, 1 P. Trockenhefe einrühren und einige Minuten quellen lassen.

Dann mit 3 EL Olivenöl, 1 TL Honig und 2 TL Salz zu der Kartoffelweizenmischung geben und alles ca. 15 min zu einen glatten Teig kneten.

An einem warmen Ort zugedeckt 45-60 min gehen lassen.

Längliches Brot formen und bei 220 0 ca. 10 min backen, dann auf 200 0 herunterschalten und weitere 50 min backen, die letzten min. ggf. abdecken.

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Vegane Kichererbsenpaste

Posted by herbert - Februar 5th, 2009

 Natürlich habe ich vom gestrigen Kichererbsenrezept etwas mehr gemacht und den Rest zu einem Aufstrich verarbeitet.

250 g Blumenkohl-Kichererbsen-Curry nochmals aufkochen, mit wenig Flüssigkeit pürieren.

1 TL Tomatenmark einrühren.

1 TL Pfeilwurzelmehl in 1 EL heißes Wasser auflösen und in die heiße Paste einrühren, auf der ausgeschalteten Herdplatte einige min quellen lassen und dann in ein Schraubglas füllen.

Tipps

Ein frisches Vollkornbrot mit der Paste bestreichen und dann Kresse bestreut servieren, einfach ein Hochgenuss.

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Wirsing-Kürbis-Auflauf

Posted by herbert - Dezember 12th, 2008

 150 g trockenes Vollkornbrot zerbrechen oder klein schneiden. 150 ml Milch mit 1 Ei und 1 TL Gemüsebrühe verrühren, über das Vollkornbrot gießen. Wenn das Brot nicht ganz bedeckt ist, noch etwas Milch dazugeben. Einige Stunden stehen lassen, gelegentlich mit einem Kartoffelstampfer das Brot zerdrücken.

200 g Wirsingblätter in dünne Streifen schneiden, in Gemüsebrühe aufkochen, 1 TL Majoran zugeben, 10 min köcheln lassen.

150 g Kürbis grob raspeln, nach 5 min dazugeben. 50 g Lauch in dünne Streifen schneiden und noch 1 oder 2 min mitköcheln lassen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Curry und Paprika kräftig würzen.

Das eingeweichte Vollkornbrot und 100 g Frischkäse zum Gemüse geben und alles gut durchmischen.

Eine Auflaufform einfetten, die Gemüse-Brotmischung hineingeben und mit 80 g in dünne Scheiben geschnittenen Havartikäse belegen.

Bei 180 0 ca. 30-35 min backen, einige min bei ausgeschaltenen Ofen im Ofen nachbacken lassen. Herausnehmen und servieren.

Tipps

Wer den Auflauf fester möchte, kann noch 2-3 EL Vollkornsemmelbrösel und 1 Ei einrühren.

Statt Wirsing kann man auch Weisskohl nehmen und statt Kürbis Möhren.

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Gefülltes Brot

Posted by herbert - Oktober 15th, 2008

 100 g Kichererbsen ca. 12 Stunden einweichen, das Wasser wegschütten, die Kichererbsen abspülen, dann mit frischem Wasser in 90 -120 min weichkochen.

Mit 80 g Butter pürieren und mit Kräutersalz, Pfeffer, Chili und Majoran kräftig würzen, evt. 1 EL Zitronensaft unterrühren.

150 g Blumenkohl in kleine Röschen teilen, im Gemüsesieb ca. 10 – 15 min dünsten.

200 g Weizen und 50 g Roggen fein mahlen, mit 1 Päckchen Backpulver, 20 g Butter, 1 Ei, 2 EL Sonnenblumenöl und 1-2 EL Milch gut kneten, bis ein elastischer Teig entsteht.

Als Viereck ausrollen. Mit der Kichererbsenpaste bestreichen und mit den Blumenkohlröschen sowie 100 g gewürfelten Mozzarella belegen.

Den Teig aufrollen und in eine Hufeisenform biegen und ca. 20 min bei 200 0 backen.

Mit der restlichen Kichererbsenpaste und al dente gekochtem Gemüse servieren.

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