Anregungen finden und Ausprobieren

Posted by herbert - Juli 27th, 2017

Derzeit habe ich vor allem Süßkartoffeln in meiner Speisekammer, denn derzeit bin ich am Ausprobieren neuer Rezepte für das vorgesehene, umfangreichere Süßkartoffelkochbuch.

Zuerst muss ich eine Idee haben, dann genau überlegen, wie das Rezept zu realisieren ist und dann muss ich alle Zutaten besorgen. Jetzt beginnt die Zubereitung und meist passen auch meine Vorstellung gut zur Realität, doch mitunter muss ich improvisieren.

Wenn das Gericht fertig ist, ist immer die Frage: Schmeckt es so lecker, dass ich das Gericht in mein Buch aufnehmen kann oder geht es überhaupt nicht, oder was muss ich ändern, damit es passt.

Glücklicherweise klappen die meisten Rezepte auf Anhieb, bisher ist noch keins endgültig durchgefallen, aber den heutigen Kuchen muss ich nochmals zubereiten, allerdings weiß ich, warum es nicht ganz so geklappt hat wie gehofft.

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Wer versteht das?

Posted by herbert - August 22nd, 2013

Seit langem habe ich mehr oder weniger die gleiche Zahl an Bloglesern, doch dann kommt plötzlich so ein Tag wie gestern, wo ohne ersichtlichen Grund auf einmal mehr als die doppelte Leserzahl meinen Blog aufruft und es gibt keinen für mich ersichtlichen Grund, kein besonderes Rezept, außer dass natürlich alle meine Rezepte was Besonderes sind, kein besonderes Schlagwort.

Natürlich freue ich mich über mehr Besucher, aber ich wüsste trotzdem gern den Grund.

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Ofenschlupfer

Posted by herbert - Januar 27th, 2013

Mit dem Link auf das bereits im Blog vorhandene Rezept für den Ofenschlupfer  möchte ich die Vorstellung meines diesjährigen Dreikönigsmenüs abschließen.

Da das Gericht als Dessert eines doch umfangreichen Menus serviert wurde, habe ich die angegebenen Mengen halbiert.

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Sonderschicht

Posted by herbert - Januar 8th, 2013

Wie ich schon erzählt habe, habe ich heute doch einiges zu kochen und zu backen.

Dann hat sich Ingrid die Apfeltorte, die ich gestern Abend gebacken habe, genauer angeschaut und festgestellt, dass sie sich die Torte ganz anders vorgestellt hat und nachdem sie das selbst ausgesuchte Rezept genauer angeschaut hat, war sie überaus skeptisch, wie die Torte wohl schmecken würde.

Also habe ich vorsichtshalber noch einen Apfelkuchen gebacken.

Übrigens, meine Variante der  Apfeltorte war überaus lecker und somit war die Sonderschicht gar nicht nötig gewesen.

Morgen gibt es die Speisekarte hier auf dem Blog und danach einige ausgewählte Rezepte.

Für Fotos hatte ich leider wieder mal keine Zeit.

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Schmeckt hervorragend, schmeckt überhaupt nicht

Posted by herbert - April 6th, 2012

Solchegegensätzlichen  Urteile kann man nur dann erfahren, wenn man immer wieder etwas Neues ausprobiert, vor allem natürlich, wenn man ungewohnte Zutaten miteinander kombiniert, die auf den ersten Blick nicht kombinierbar erscheinen. Aber nur wer den Mut hat, Neues zu wagen, kann auch besondere Geschmacksempfindungen erleben.

Das erste Mal ist mir ein solch gegensätzliches Urteil bei einem meiner Lieblingssalate, dem Tomaten-Bananen-Zwiebelsalat begegnet und ich habe diesen dann auch in einem Kochkurs vorgestellt oder bei Einladungen als Alternative serviert. Die Meinungen gingen extrem auseinander, wobei sich die Befürworter und Gegner so ungefähr die Waage gehalten haben.

Gestern habe ich wieder einen Salat ausprobiert, einen Kartoffelsalat der besonderen Art. Die Zutaten waren wie üblich Kartoffeln, Gurken, Radieschen und Chinakohl. Dazu Apfelessig, Sonnenblumenöl, Kräutersalz und Pfeffer in der Marinade.

Doch statt angebratener Zwiebel, die dann etwas in Gemüebrühe gedünstet werden und dann mit der Flüssigkeit die Marinade ergänzen, habe ich zwei andere Zutaten für die Marinade gewählt.

80 g rote Bete in dünne Scheiben schneiden, diese in 100 ml Gemüsebrühe in gut 5 min weichdünsten, mit 2 El saure Sahne verrühren und die den anderen Zutaten für die Marinade mischen und über die Kartoffeln und das Gemüse gießen. Alles gut durchmischen und einige min durchziehen lassen.

Der Salat besticht durch seine rote Farbe oder stößt damit schon optisch ab und den Geschmack kann man durchaus unterschiedlich bewerten, für mich hätte das Rezept das Zeug, ein Lieblingskartoffelsalat zu werden, ich befürchte jedoch, dass ich ihn zuhause nicht mehr auf den Tisch bringen darf, außer ich esse allein bzw. ich bereite noch einen anderen Salat vor.

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Aufs eigene Gefühl vertrauen,

Posted by herbert - Mai 10th, 2009

ist meist richtig.

Warum ich darauf komme?

Ganz einfach, ich habe vor einigen Tagen ein mich interessierendes Kuchenrezept gelesen und es mir ganz genau notiert. Heute habe ich nachgebacken, allerdings war ich durchaus skeptisch, als ich die Beschreibung der Füllung und des Gußes gelesen haben.

Kann dies überhaupt funktionieren, wie soll der Kuchen standhaft bleiben, habe ich mich gefragt und war schon versucht, vom beschriebenen Rezept abzuweichen.

Hätte ich es doch getan!

Der Kuchen, na ja eigentlich war es nach dem Aufschneiden kein Kuchen mehr, sondern eher ein gebackener Boden mit etwas Rand und einer sich auf dem Teller verteilenden Obstfüllung. Geschmacklich hervorragend, aber eben nicht für Gäste geeignet.

Nun werde ich in den nächsten Tagen den Kuchen nochmals backen, aber eben Füllung und Guß so abändern, dass das Resultat den Namen „Kuchen“ auch verdient“.

Jetzt frage ich mich, habe ich mich als Kochbuchautor jetzt blamiert und hätte ich besser auf diesen Post verzichtet.

Doch warum soll ich nicht zugeben, daß hin und wieder auch mal was nicht so gelingt, wie gewünscht.

Deshalb probiere ich ja jedes Rezept, das ich hier oder in meinem Büchern veröffentliche, vorher aus und optimiere es ggf. bis ich sicher bin, das klappt nicht nur bei mir, sondern auch bei Ihnen.

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