Meine lila Soße

Posted by herbert - Januar 22nd, 2014

Sie wissen, ich experimentiere gerne und meist klappt es auch, doch mitunter zeigen sich auch Schwächen, hier z.B. die Farbe. Natürlich war mir klar, dass die Farbe ein Problem sein könnte, aber der Versuch war es wert, denn geschmeckt hat die Soße zu Naturreis und Broccoligemüse sehr gut.

Hier das Rezept

1 gr0ße rote Zwiebel grob hacken, 5 g Ingwer fein hacken, beides in 1 EL Olivenöl kurz anbraten.

200 g Rotkohl kleinschneiden und mit 200 g Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben und 10 min dünsten.

Gegen Ende der Kochzeit 1 EL Himbeeressig einrühren und mit Kräutersalz, Pfeffer, Fenchel und Paprika kräftig würzen.

Pürieren.

Nochmals aufkochen und ggf. etwas Gemüsebrühe zugießen, vom Herd nehmen und 2 EL Schmand und 1 TL honiggesüßten Sanddorn einrühren, wer will kann auch noch etwas Senf oder noch etwas Essig zugeben.

Alles gut verrühren und zugeben.

Tipp: Statt Essig können Sie auch Zitronensaft nehmen, aber etwas Säuerliches sollten Sie unbedingt nehmen, da Sie sonst deutlich erkennen können , warum Rotkohl bei uns Schwaben Blaukraut heißt und glauben Sie mir, diese Farbe wirkt noch viel weniger appetitlich

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Blaukrautsalat

Posted by herbert - Oktober 5th, 2011

Sie kennen Blaukraut nicht, dann sind Sie kein Schwabe? Aber vielleicht kennen Sie Rotkohl.

Das ist dasselbe und wenn Sie diesen Salat zubereitet haben, entscheiden Sie selbst, welche Farbgebung richtig ist#


2 EL Apfelessig mit 1 – 2 EL Wasser, 1 TL Honig, Salz, Pfeffer und gemahlenen Nelken verrühren, dann 3 – 4 EL Sonnenblumenöl zugeben und alles gut durchmischen.

250 Blaukraut vom Strunk befreien und die dicken Blattansätze flach schneiden und fein hobeln oder schneiden.

Die Marinade über das Kraut gießen und durchmischen.

2 Äpfel ungeschält in dünne Scheiben schneiden, zum Kraut geben, nochmals kräftig durchmengen und eine Stunde ziehen lassen.

Tipp 1:Wer will, kann noch 50 g Rosinen zufügen.

Tipp 2: Sie können auch aus 125 ml saurer Sahne, Saft einer Zitrone, 1 kleinen fein gehackten Zwiebel, 3 EL Öl, fein gehackter Zitronenmelisse, Petersilie, Salz und Pfeffer eine weiße Marinade herstellen.

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Kulinarische Erinnerung an die Kindheit

Posted by herbert - Juli 31st, 2009

Nachdem ich gestern seit langer Zeit wieder einmal grüne Bohnen gekocht habe – das letzte Mal habe ích dies gemacht, als ich mit Hülsenfrüchtekochbuch geschrieben habe und das ist schon einige Jahre her – und sie mir überraschend gut geschmeckt haben, habe ich mich gefragt, wie stark ich von den Kindheitserinnerungen beim Essen geprägt bin. 

Da hat man schöne Erinnerungen, an Oma´s Hefezopf, von dem ich nie genug essen konnte und den niemand mehr so gut gebacken hat wie sie oder Mutter´s Träubleskuchen, der war absolute Spitze, auch wenn ich in beiden Fällen heute natürlich die vollwertigeren Varianten bevorzuge.

Aber es gibt auch weniger angenehme Erinnerungen, an – damals üblich und leider auch heute noch im Schwange – völlig zerkochte Möhren, an Erbsen, an gekochtes Weiß- und Blaukraut und zurückkehrend zu den Bohnen, auch diese verabscheute ich zutiefst. Doch was auf den Tisch kommt,wird gegessen, so meinten meine Eltern und  sobald ich erwachsen war, habe ich um diese Zutaten einen weiten Bogen gemacht, oftmals bis heute. Nur von dem gekochten, pürierten Spinat bin ich immer verschont geblieben, denn an den hatte mein Vater solch schlechte Erinnerungen, dass ihn meine Mutter nie servieren durfte.

Nun Möhren esse ich natürlich auch gekocht, aber nur al dente, Erbsen wie Bohnen fast nie, Blau- oder Rotkraut nur als Salat.

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