Infos zu Süßkartoffeln (1)

Posted by Herbert - Februar 12th, 2009

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Ich verwende gerne auch Lebensmittel, die nicht so bekannt und gebräuchlich sind, wie z.B. die Süßkartoffel, der ich sogar ein kleines Kochbüchlein gewidmet habe. Hier einige Infos dazu

Die Süßkartoffel ist ein Wurzelgemüse und gehört zu der botanischen Familie der Windengewächse, der Name leitet sich daraus ab, dass sich die Pflanzen krautartig am Boden winden. Sie kommt ursprünglich wohl aus Mittel- und Südamerika, angebaut wird sie heute in fast allen wärmeren Ländern der Tropen, Subtropen und gemäßigten Zonen der Erde, China produziert mit 100 Millionen t jährlich etwa 1/3 der Weltproduktion.

Batate, wie die Süßkartoffel auch genannt wird, sind ausdauernde Pflanzen. Der oberirdische Teil der Pflanze kriecht buschig am Boden dahin, unterirdisch bildet die Pflanze spindelförmige, fleischige Wurzelstöcke, die sich kartoffelartig verdicken. Süßkartoffeln sind aber botanisch nicht mit den Kartoffeln verwandt, auch zu Topinambur, mit dem die Süßkartoffel mitunter verwechselt wird, besteht keine Verwandtschaft.

Die Knollen gibt es in verschiedenen Formen auf dem Markt: Länglich, rundlich, walzen- oder spindelförmig. Die Knolle besitzt meist ein spitz zulaufendes Ende und kann bis zu 30 cm lang werden und bringen mitunter ein Gewicht von etwa 1 Kilogramm auf die Waage, manchmal auch mehr. Die Farbe der Schale variiert von purpurrot über bräunlich oder gelblich bis weißlich. Das Fruchtfleisch der Süßkartoffel ist leicht mehlig und variiert von rot und bräunlich bis gelblich und weißlich-hell. Rotfleischige Bataten gelten sowohl hinsichtlich des im Aromas als auch der Kocheigenschaften als die besten.

Der in der Batate enthaltene Zucker verleiht den ihr eigenen leicht süßlichen Geschmack, mitunter verspürt man auch eine leicht scharfe Note. Die Süßkartoffel gehört zu dem Gemüse, deren Geschmack man nie mehr vergisst.

Neben dem Zucker enthält sie vor allem Stärke. Der Zucker- und Stärkegehalt schwanken je nach klimatischen Verhältnissen und Anbaustandort erheblich. So ist der Zuckergehalt von Bataten aus tropischen Anbauländern wesentlich höher als ihr Stärkeanteil.

Sanddorn

Posted by Herbert - Dezember 1st, 2008

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Die Rüganer nennen den Sanddorn ihre Antwort auf die Kiwi, denn er hat einen hohen Vitamin C-Gehalt, so enthält 1 kg Sanddorn ca. 5 g Vitamin C.

Sanddorn enthält zusätzlich Flavobe bzw. Flavoniode, die die Wirkung von Vitamin C unterstützen.

Auch Carotinoide und Vitamin B12 und weitere Vitamine der B-Reihe sind in nennenswerten Mengen vorhanden.

Sanddorn wird eingesetzt zur Stärkung des Immunsystems, der Kreislaufförderung und zur Appetitanregung.

Und Sanddorn lässt sich in der Nahrung sehr vielfältig einsetzen, allerdings lässt sich Sanddornsaft eigentlich pur kaum genießen, denn er ist sehr, sehr herb, aber an einem kalten Tag auf Rügen ist ein heißer mit Honig gesüßter Sanddornsaft ein echter Genuss.

Was man sonst noch alles damit anfangen kann, das können Sie hier im Laufe der Zeit nachlesen, bei einigen Rezepten habe ich ihn auch hier schon verwendet.

Was ist denn Grünkern überhaupt?

Posted by Herbert - Oktober 11th, 2008

Nachdem ich in einem der letzten Rezepte Grünkern verwendet habe, bin ich doch etwas unsicher, ob jeder weiß, was Grünkern überhaupt ist.Grünkern ist eigentlich das gleiche wie Dinkel, wird allerdings bereits geerntet, bevor das Korn richtig ausgebildet ist.

Die noch weichen und saftigen Körner werden daher noch gedarrt, früher auf durchlöcherten Eisenpfannen, heute natürlich auf automatischen Trocknungsanlagen.

Dadurch werden die Getreidekörner hart und grünlich, aber vor allem erhalten sie ihr nussiges Aroma, das vor allem auch von Einsteigern in die Vollwerternährung geschätzt wird, da es eben schon einen gewissen Eigengeschmack mitbringt.

Logischerweise wird Grünkern meist bei pikanten Gerichten verwendet, allerdings gibt es auch dem einen oder anderen Dessert seinen besonderen Reiz

Ingwer – fast überall zu verwenden

Posted by Herbert - September 6th, 2008

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Als Fan der indischen Küche verwende ich sehr häufig Ingwer, natürlich fast immer frischen, den ich reibe oder klein schneide, wobei ich letzteres vorziehe.

Ingwer wird in Ländern wie Indien, Indonesien, China, Japan, Australien, Südamerika und Nigeria angebaut. Das Gewürz ist aber auch bei uns schon seit Jahrhunderten bekannt.

Der leicht scharfe, würzige, frische Ingwergeschmack verleiht den Gerichten ein unverwechselbares Aroma.

Grundsätzlich sollte Ingwer immer fest und glatt aussehen. Keinesfalls ist getrockneter Ingwer oder Ingwerpulver, die ein anderes Aroma haben, ein gleichwertiger Ersatz für frisch geernteten und eingelegten Ingwer

Ingwer wird auch gerne für Marmeladen und Getränke verwandt oder auch in Sirup eingelegte Stücke, ebenso für Getränke.

An kalten Tagen, aber eigentlich auch an heißen Tagen geht fast nichts über einen mit Ingwer (und anderem) gewürzten Tee.

Ingwer werden auch manche heilende Wirkungen zugeschrieben und ist appetitanregend.

Keinesfalls ist getrockneter Ingwer oder Ingwerpulver, die ein anderes Aroma haben, ein gleichwertiger Ersatz für frisch geernteten und eingelegten Ingwer

Essbare Blüten

Posted by Herbert - Mai 22nd, 2008

Blüten erfreuen in erster Linie unser Auge, aber manche Blüten sind auch auf dem Teller ein Augenschmaus und nicht nur das.

Sie sind auch essbar, dies gilt z.B. für die großen, gelben Zucchiniblüten, wie Sie hier nachlesen können.

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