Parasolpilz

Posted by herbert - Oktober 17th, 2013

Parasolpilz

Der Parasolpilz gilt als guter Speisepilz, von dem i.d.R. aber nur der Schirm verwendet wird. Dieses Exemplar mit fast 40 cm Durchmesser würde aber paniert oder gebraten wohl die meisten Pfannen überfordern und ich weiss auch nicht, ob ein so großes Exemplar überhaupt noch schmeckt, daher habe ich es in der Natur belassen

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Nicht gerade überzeugend

Posted by herbert - September 6th, 2013

sind die Ergebnisse von Ökotest bei Margarinen und Streichfetten, die ja für Veganer unverzichtbar sein dürften.

Unter den Bioprodukten gibt es nur 1 gut, 2 befriedigend und 1 ungenügend.

Bei den anderen Produkten gibt es kein gut, 10  befriedigend, 3 x ausreichend und ebenfalls 3 x mangelhaft.

Fast bei Nichtbioprodukten wurden Aromen und Vitamine zugesetzt.

Auch hier wird wie bei dem Balsamicotest deutlich, dass der Preis keinen Hinweis auf die Qualität zulässt.

So liegt die beste Margarine im obersten Preissegment, aber  die am schlechtesten bewertete ist am teuersten.

Bei den Nichtbioprodukten schneiden die Produkte der Supermärkte und Discounter nicht schlechter ab als die teureren Produkte aus dem Reformhaus. Auch hier sind einige der teureren Produkte bei den am schlechtesten bewerteten.

Ich habe dies natürlich mit Interesse zur Kenntnis genommen, aber da ich außer bei veganen Rezepten Butter verwende, betrifft mich der Test weniger, allerdings bedaure ich, dass ich das beste Produkt bei uns in der Gegend nicht kaufen kann, zumindest wüsste ich nicht wo.

 

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Teuer kann, muss aber nicht gut sein,

Posted by herbert - September 5th, 2013

und der Name eines Fernsehkochs bürgt nicht unbedingt für Qualität, dies beweisen einmal mehr die Untersuchungen von Ökotest. Im Septemberheft wurden dunkler Balsamicoessig getestet. Alle Bioprodukte wurden mit sehr gut bewertet, allerdings sind auch hier deutliche Preisunterschiede zu erkennen, so kostet der teuerste mehr als das 4-fache des günstigsten.

Bei Nichtbioprodukten ist die beste Note befriedigend, denn fast alle sind mit Zuckerkulör gefärbt, der teuerste in dieser Kategorie mit dem Namen eines Fernsehkochs versehen, erhielt nur die Note unbefriedigend.

Ein Blick ins Blatt lohnt sich also auf alle Fälle.

Ich hoffe nur, dass mein Favorit, der mit sehr gut bewertet ist, seine Qualität auch bei hellem Balsamicoessig bewahrt, denn eigentlich ziehe ich aus optischen Gründen den hellen vor.

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Mango – Frucht der Götter

Posted by herbert - März 7th, 2013

 

Wenn man nach Frucht der Götter im Internet sucht, dann kommt unter den ersten Nennungen die Mango noch nicht, auch wenn aid.de in einer ihren vielen Pressemitteilungen dies so schreibt.

Aber sei´s drum, eins ist sicher richtig, die Mango schmeckt einfach göttlich und daher verwende ich Sie vor allem im Winter, wenn es bei uns kein frisches Obst, sehen wir mal von Äpfel und Birnen ab, gibt.

Ausgezeichnet schmeckt die Mango z.B. in einer Quark- oder Mascarponecreme, vor allem, wenn ich diese in einem Tiramisu verwende.

Gehe ich indisch essen, dann genieße ich fast immer ein Mango-Lassi und wenn es dann noch ein Mango-Kulfi zum Nachtisch gibt, dann bin ich meist happy.

Wer mehr über die Frucht wissen will, wird hier fündig.

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Der Hokkaido-Kürbis

Posted by herbert - September 3rd, 2012

 Der Kürbis für alle Fälle – er wiegt 1‑3 kg und manchmal mehr – ist an seiner orangefarbenen und flachkugeligen Form leicht zu erkennen.

Er hat ein eher kleines Kerngehäuse, wirkt durch sein orangefarbenes Fruchtfleisch in allen Speisen sehr dekorativ und schmeckt ausgezeichnet.

Sein großer Vorteil beim Zubereiten: Er muss nicht geschält werden, da man die Schale mitessen kann.

Er ist fast überall erhältlich, ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt, beim Biobauern oder in Naturkostläden.

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Die größte Beere der Welt (2)

Posted by herbert - August 21st, 2012

Die Unterscheidung ergibt sich also weder aus der Größe noch aus der Form, sondern richtet sich nach dem Gehalt von Cucurbitacin, einem bitteren Geschmacksstoff, der auch das Kochen übersteht. Wenn Sie nicht sicher sind, probieren Sie ein kleines Stück rohes Fruchtfleisch. Schmeckt es bitter, ist diese Sorte ungenießbar.

Die Zierkürbisse werden gerne als Herbstdekoration verwendet und zu Halloween – eine ursprünglich irische Tradition, die über Amerika auch zu uns herüber geschwappt ist – werden aus den größeren Kürbissen gruselige Fratzen geschnitten.

Speisekürbis schmeckt lecker und ist ein gesunder, kalorienarmer Sattmacher, denn 100 g seines Fruchtfleisches haben nur 27 Kalorien, dafür enthält er viele Nährstoffe wie Betacarotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Aus dem Fruchtfleisch der Speisekürbisse lassen sich Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Chutneys und vieles andere mehr zaubern, wie Ihnen die nachfolgenden Rezepte aufzeigen werden. Auch die Kürbiskerne können geschält gegessen werden, z.B. geröstet als Snack, als essbare Dekoration bei Salaten oder gemahlen als Gebäckbestandteil. Gerne werden die Kürbiskerne von vielen Bäckern bei der Herstellung von Brötchen verwendet.

Besonders hochwertig ist das meist sehr dunkle Kürbiskernöl, das aus den Kernen des eigens dazu angebauten Ölkürbisses hergestellt wird. Es enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Wegen seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl schnell ranzig und sollte deshalb stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Im Keller oder an einem anderen kühlen, aber frostfreien Ort können Kürbisse mehrere Monate aufbewahrt und dann bei Bedarf verwendet werden. Angeschnitten ist der Kürbis aber nur wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

Rohen Kürbis sollte man nicht einfrieren, da er beim Auftauen zäh wird, allerdings können die verschiedenen Kürbisgerichte gut eingefroren werden, dies gilt auch für angedünstete Kürbiswürfel.

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Die größte Beere der Welt (1)

Posted by herbert - August 19th, 2012

 So beginnt mein Kürbiskochbuch, allerdings ohne dieses Foto, obwohl es natürlich zu Kapitelbeginn immer ein Farbfoto gibt:

Die größte Beere der Welt ist, botanisch gesehen, der Kürbis und gehört damit, wie auch Orangen, Bananen, Tomaten, Johannis- oder Stachelbeeren zu den Beerenfrüchten. Kürbisse gibt es in den verschiedensten Sorten, zu denen auch die Zucchini zählen, die aber in diesem Buch nicht Thema sind und nur vereinzelt verwendet werden. Das Gewicht eines Kürbisses variiert je nach Sorte von knapp 1 kg bis weit über 100 kg.

Die Kürbisse kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie zu den ältesten Kulturpflanzen gehören. So vermutet man, dass die Indios sie bereits vor 5000 Jahren zusammen mit Mais und Bohnen angebaut haben.

Vor der Entdeckung Amerikas war bei uns nur der Flaschenkürbis bekannt, der ausgehöhlt gerne als Kalebasse, also als Trinkgefäß, verwendet wurde, wie wir es von Jakobusdarstellungen her kennen. Später kamen dann auch die anderen Kürbissorten zu uns.

Die mehr als 800 angebauten Kürbisarten lassen sich für den Verbraucher grob in zwei Arten einteilen, in Speise- und in Zierkürbisse, wobei aber auch viele Speisekürbisse sehr dekorativ sind.

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Leinöl

Posted by herbert - Juni 12th, 2012

Bei unserem Spreewaldbesuch haben wir auch die einzige Dreifachwindmühle in Straupitz besucht und uns vom Ölmüller in die Geheimnisse des gesunden Leinöls einführen lassen.

Leinöl ist das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, mit dem man den mitunter zu beobachtenden Omega-3-Fettsäueren Mangel entgegenwirken lässt, daneben enthält das Öl weitere wertvolle Ernährungsbestandteile.

Kaltgepresstes Leinöl ist gold-gelb, warm gepresstes Öl gelblich braun und schmeckt leicht nussig. Allerdings muss Leinöl schnell verbraucht werden, mehr als 4 Wochen ist es frisch gepresst kaum haltbar und wird dann ranzig und schmeckt dann fischig.

Es muss im Kühlschrank bei 2-7 Grad aufbewahrt werden.

Typisch für den Spreewald sind Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl, bei Kartoffelsalat ist frisches Leinöl der absolute Hammer.

Auch die ausgepressten Leinsamen kam man noch als Leinkuchenmehl in der Küche verwenden.

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Ist Schokolade Gemüse und damit gesund?

Posted by herbert - Juni 2nd, 2012

vor einiger Zeit las ich in einem Restaurant folgende – für manche sicher einleuchtende – Erklärung.

Kakao wird aus der Kakaobohne hergestellt und Bohnen zählen zu den Gemüsen.

Gesüßt wird die Schokolade mit Zucker, der aus Rüben hergestellt wird. Auch Rüben zählen zum Gemüse.

Also sind die Hauptbestandteile der Schokoladen Gemüse und damit ist auch Schokolade Gemüse.

Eine völlig logische Herleitung oder überzeugt Sie das etwa nicht?

Ich habe sofort daran gedacht, als wir wenig später

Absolut vegetarische fische

 eine kleine Schokoladenfabrik besucht haben und habe – auch wenn das sicher nicht zur Vollwerternährung zählt, aber manchmal muss man alles nicht so streng sehen – eine sehr leckeren Nussnougataufstrich gekauft.

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Der Kohlrabi

Posted by herbert - Mai 9th, 2012

Gehört zur Familie der Kreuzblütler und gehört ganz entschieden zu meinen Lieblingen, besonders roh im Salat, aber natürlich auch als gekochtes Gemüse, dem die darin enthaltenen Senföle einen leicht süßlichen bis nussigen Geschmack verleiht.

Auch die feinen Herzblätter lassen sich in Salaten oder Suppen gut einsetzen. Wer es mag, ich eher weniger, kann auch die großen Kohlrabiblätter für Rouladen nutzen.

Vor der Verarbeitung muss der Kohlrabi, der verschieden gefärbt sein kann, von grünlich bis rötlich und dunkelviolett, geschält werden und die holzigen Stücke weggeschnitten werden.

Für den Salat hoble ich den Kohlrabi grob oder schneide ihn in kleine Würfel.

Er kann als Ganzes oder geschnitten gekocht werden, wobei er aber wie alle anderen Gemüse noch bißfest sein sollte.

Kaufen Sie frische Knollen, u.a. am kräftig grünen Laub zu erkennen sind, wobei die grünlichen, kleinen Exemplare besonders zart und bekömmlich sind. Ohne Blätter und in ein feuchtes Tuch eingewickelt, bleibt der Kohlrabi im Gemüsefach bis zu 2 Wochen frisch, aber ohne Verlust verzehren Sie ihn am besten sofort.

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