Speisepilze selbst ziehen

Posted by herbert - November 6th, 2011

Wer Pilzgerichte liebt, hat drei Möglichkeiten, an die Pilze zu kommen.

1. Er oder sie  geht auf den Wochenmarkt oder zum Gemüsehändler und kauft ein. Ganz einfach, ganz schnell, aber doch eher etwas langweilig.

2. Man geht in den Wald und sammelt Pilze, da bewegt man sich in der frischen Luft, aber man muss sich auskennen, damit man nicht die falschen (und vielleicht gefährlichen) Pilze heimbringt oder man findet nicht genügend.

3. Man zieht seine Pilze zu Hause selbst, das ist spannend und das macht Spass, wenn denn alles klappt. Damit alles klappt, benötigen Sie natürlich die richtigen Grundlagen und die finden Sie hier. Natürlich erfahren Sie auf dieser Seite auch alles, was Sie zur Pilzaufzucht wissen müssen.

Richtig braten mit einer Edelstahlpfanne

Posted by herbert - Oktober 3rd, 2011

Wer sich überlegt, eine Edelstahlpfanne zu kaufen oder wer in einer fremden Küche mal nur eine solche vorfindet, sollte wissen, wie man damit umgeht, denn hier sind einige Punkte zu beachten.

Zuerst die Pfanne 3-4 min auf 2/3 der STufen ohne Fett erhitzen.

Dann die Wassertropfentest machen: Mit den Fingern etwas kaltes Wasser in die Pfanne spritzen, wenn die Wassertropfen perlend in der Pfanne wandern, stimmt die Temperatur. Das Wasser auf der Pfanne reiben, z.B. mit einem Küchentuch, aber Vorsicht, die Pfanne ist heiß.

Jetzt Öl oder Fett zugeben, das Bratgut z.B. Bratlinge hineinsetzen und dann heißt es etwas Geduld zu haben. Denn auf dem Edelstahl klebt zunächst alles fest!!

Erst nach 2-3 min löst sich das Bratgut von der Pfanne und man kann es wenden. Wenn Sie nach dieser Zeit vorsichtig an den Rändern probieren, können Sie feststellen, wann der richtige Zeitpunkt zum Wenden gekommen ist.

Dann in gleicher Weise fortfahren.

Man soll in einer Edelstahlpfanne auch ohne Fett backen können, ich habe es allerdings noch nie probiert.

Ein weiterer Versuch

Posted by herbert - September 30th, 2011

Nachdem ich schon darüber berichtet habe, dass ich in dem Lokal gedünsteten Ruccola nicht besonders interessant fand, habe ich es ein zweites Mal probiert und den Ruccola als einen Teil des Pizzabelags mitgebacken.

Das Ergebnis war dasselbe, der typische Ruccolageschmack ist beim Erhitzen nahezu verflogen, also warum sollte man dann um Gotteswillen Ruccola erhitzen, ich werde es nicht mehr machen und die Blätter nur roh in den verschiedenen Salaten genießen.

Olivenöl mit eingelegtem Chili

Posted by herbert - Dezember 25th, 2009

Ich liebe es hin und wieder, wenn das Essen scharf gewürzt ist und so habe ich das Geschenk eines mit eingelegtem Chili verfeinerten Olivenöl gerne angenommen. Doch wie teuflich scharf das Öl ist, habe ich beim ersten Versuch festgestellt, obwohl ich mit Vorsicht herangegangen bin.

Ich habe die Marinade für einen Blattsalat hergestellt aus 1/2 EL dieses Olivenöls, 1 1/2 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Wasser und 1 EL Apfelessig und das war höllisch scharf.

Ein zweiter Versuch: für den Kartoffelsalat habe ich folgende Marinade verwendet. 2 EL Obstessig, 4 EL Gemüsebrühe mit angebratenen Zwiebeln, 1/2 Olivenöl scharf, 3 EL Sonnenblumenöl und dann den Kartoffelsalat 30 min durchziehen. Fast so scharf wie der 1. Versuch.

Mal sehen, ob ich das Öl verbrauchen kann, bevor es ranzig wird.

Böse Überraschung

Posted by herbert - Oktober 11th, 2009

Es gibt so unendlich viele Kürbissorten, das ist durchaus erfreulich und erfreulich ist auch, wenn man z.B. auf dem Wochenmarkt oder vor einem Bauernhof viele verschiedene Sorten findet.

87 esskürbisse Kopie

Weniger erfreulich ist, dass diese oft irgendwie zusammen auf einem Art Wühltisch liegen, aber die einzelnen Sorten nicht gekennzeichnet sind und wer hat schon beim Einkauf immer die Bilder der verschiedenen Sorten dabei. Aber es gibt ja auf dem Markt hilfreiche Verkäufer, da wollte ich also unbedingt einen Spaghettikürbis kaufen, beim ersten Stand mit vielen Kürbissorten sah ich mich bei der Frage nach einem Spaghettikürbis nur großen unwissenden Augen gegenüber.

Beim 2 Stand wurde mir dann einer gezeigt, nun er schien in seiner Form Ähnlichkeit mit dem Bild zu haben, an das ich mich zu erinnern glaubte. Ich kaufe den Kürbis also und trage ihn stolz nach Hause und freue mich auf das Ausprobieren eines neuen Rezepts.

Einige Tags später koche ich den Kürbis als Ganzes eine Stunde im Wasser und bereite in der Zwischenzeit die anderen Beilagen vor. Dann schneide ich den Kürbis auf und stelle fest, es ist gar kein faserige Spaghettikürbis, sondern eine “normale” Sorte.

Was tun? Meine Frau und ich hatten Hunger und so versuchte ich zu retten, was noch zu retten war und kam so zu einem neuen, leckeren Gericht. Dazu demnächst hier mehr.

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