Olivenöl mit eingelegtem Chili

Posted by herbert - Dezember 25th, 2009

Ich liebe es hin und wieder, wenn das Essen scharf gewürzt ist und so habe ich das Geschenk eines mit eingelegtem Chili verfeinerten Olivenöl gerne angenommen. Doch wie teuflich scharf das Öl ist, habe ich beim ersten Versuch festgestellt, obwohl ich mit Vorsicht herangegangen bin.

Ich habe die Marinade für einen Blattsalat hergestellt aus 1/2 EL dieses Olivenöls, 1 1/2 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Wasser und 1 EL Apfelessig und das war höllisch scharf.

Ein zweiter Versuch: für den Kartoffelsalat habe ich folgende Marinade verwendet. 2 EL Obstessig, 4 EL Gemüsebrühe mit angebratenen Zwiebeln, 1/2 Olivenöl scharf, 3 EL Sonnenblumenöl und dann den Kartoffelsalat 30 min durchziehen. Fast so scharf wie der 1. Versuch.

Mal sehen, ob ich das Öl verbrauchen kann, bevor es ranzig wird.

Böse Überraschung

Posted by herbert - Oktober 11th, 2009

Es gibt so unendlich viele Kürbissorten, das ist durchaus erfreulich und erfreulich ist auch, wenn man z.B. auf dem Wochenmarkt oder vor einem Bauernhof viele verschiedene Sorten findet.

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Weniger erfreulich ist, dass diese oft irgendwie zusammen auf einem Art Wühltisch liegen, aber die einzelnen Sorten nicht gekennzeichnet sind und wer hat schon beim Einkauf immer die Bilder der verschiedenen Sorten dabei. Aber es gibt ja auf dem Markt hilfreiche Verkäufer, da wollte ich also unbedingt einen Spaghettikürbis kaufen, beim ersten Stand mit vielen Kürbissorten sah ich mich bei der Frage nach einem Spaghettikürbis nur großen unwissenden Augen gegenüber.

Beim 2 Stand wurde mir dann einer gezeigt, nun er schien in seiner Form Ähnlichkeit mit dem Bild zu haben, an das ich mich zu erinnern glaubte. Ich kaufe den Kürbis also und trage ihn stolz nach Hause und freue mich auf das Ausprobieren eines neuen Rezepts.

Einige Tags später koche ich den Kürbis als Ganzes eine Stunde im Wasser und bereite in der Zwischenzeit die anderen Beilagen vor. Dann schneide ich den Kürbis auf und stelle fest, es ist gar kein faserige Spaghettikürbis, sondern eine “normale” Sorte.

Was tun? Meine Frau und ich hatten Hunger und so versuchte ich zu retten, was noch zu retten war und kam so zu einem neuen, leckeren Gericht. Dazu demnächst hier mehr.

Sanddorn

Posted by herbert - Juni 13th, 2009

Die Rüganer nennen den Sanddorn wegen seines hohen Vitamin C -Gehalts ihre Antwort auf die Kiwi, dent 1 kg Sanddorn enthält ca. 5 g Vitamin C. Dessen Wirkung wird zusätzlich durch Flavobe bzw. Flavoniode unterstützt.

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In nennenswerter Menge sind auch noch Carotinoide, Vitamin B12 und weitere Vitamine der B-Reihe enthalten.

Sanddorn stärkt somit  das  Immunsystem, fördert den Kreislauf und ist appetitanregend..

 

Die Frucht, genauer gesagt, der Saft lässt sich in der Nahrung sehr vielfältig einsetzen, allerdings lässt sich er sich eigentlich pur kaum genießen, denn er ist sehr, sehr herb, aber mit Honig gesüßt, schmeckt er immer lecker.

 

Was man sonst noch alles damit anfangen kann, das werde ich Ihnen hier noch vorstellen bzw. habe ich Ihnen schon vorgestellt.

Carob – eine interessante Alternative

Posted by Herbert - März 12th, 2009

 Das geröstete Mehl aus den Schoten des immergrünen Johannisbrotbaumes, der im Mittelmeerraum heimisch ist und botanisch zu den Hülsenfrüchten zählt, heißt bei uns Carob.

Im Gegensatz zu Kakao muss Carob weniger Verarbeitungsschritte durchlaufen.

Es enthält kaum Fett, dafür aber die so wichtigen Ballaststoffe und einen hohen Anteil an natürlichem Süße, sodass gegenüber Kakao weniger Süßungsmittel bei den Rezepten benötigt wird  

Im Supermarkt findet man Carob kaum, selbst wenn dieser Bioware führt, allerdings gibt es Carob in Reformhäusern und Naturkostläden.

Ich setze Carob gerne anstatt Kakao ein, nur bei Trinkschokolade mache ich persönlich eine Ausnahme, denn zu gut erinnere mich an die unglücklichen Gesichter, als ich meinen Patenkindern vor vielen Jahren einen „Kakao” aus Carob zum Kuchen kredenzte und wie sie höflich sagten, das schmecke aber sehr, sehr gesund.

Besonders gut schmeckt mir z.B. ein Carob-Nuss-Aufstrich, den meine Frau meist ohne Brot darunter isst.

Infos zu Süßkartoffeln (2)

Posted by Herbert - Februar 13th, 2009

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Der in der Süßkartoffel enthaltene Zucker verleiht den ihr eigenen, leicht süßlichen Geschmack, mitunter verspürt man auch eine leicht scharfe Note.

Die Süßkartoffel gehört zu dem Gemüse, deren Geschmack man nie mehr vergisst.

Neben dem Zucker enthält sie vor allem Stärke.

Der Zucker- und Stärkegehalt schwankt je nach klimatischen Verhältnissen und Anbaustandort erheblich. So ist der Zuckergehalt von Bataten aus tropischen Anbauländern wesentlich höher als ihr Stärkeanteil.

Die Knollen werden bei uns überwiegend aus Brasilien und Israel importiert und sind inzwischen fast ganzjährig erhältlich. Süßkartoffeln sollten fest und gleichmäßig geformt sein, feuchte Stellen oder Keimansätze verraten welke Knollen.

Kleine bis mittelgroße Knollen sind in der Regel zart, dickere Exemplare leicht faserig.

Achten Sie beim Einkauf auf einwandfreie Ware, vor allem ist bei längerer Lagerung beim Händler mitunter auch Schimmel am Ansatz zu entdecken.

Wegen ihres hohen Wassergehaltes ist die Knolle nur begrenzt lagerfähig.

Wie Kartoffeln kann man sie in kühlen, trockenen und dunklen Kellerräumen lagern. Die Temperatur sollte jedoch nicht unter 5°C liegen.

Für die Bevölkerung stellt die Süßkartoffel in den ursprünglichen Anbauländern ein vielfältig einsetzbares Grundnahrungsmittel dar und hat dort den Stellenwert wie bei uns die Kartoffel.

Sie hat auch ähnliche Kocheigenschaften.

Als Kohlenhydratspeicher gehört sie u.a. in scharfe, würzige Gemüsecurrys.

Gekocht oder geröstet werden die Süßkartoffeln mit würzigen Soßen serviert oder zu einer Art Brot gebacken.

Die jungen, aus den Knollen wachsenden Sprossen sowie die Blätter werden als Gemüse gegessen.

In einigen Gebieten werden die Blätter und Sprossen auch schlicht als Viehfutter verwendet.

Rezepte mit Süßkartoffeln finden Sie in meinem im wabe-verlag erschienenen Kochbuch “Süßkartoffel – Vielfalt mit Pfiff”

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