Jugendstilhäuser

Posted by herbert - Oktober 4th, 2010

99 erker majolikahaus hp

07.06. Besichtigung Kaßberg und Schlosschemnitz

Morgens anfangen packen, dann fahren wir ohne Della in die Stadt, um uns die schönen Häuser auf dem Kaßberg anzusehen. Es ist wirklich sehr interessant, doch nach 2 Stunden habe ich eigentlich genug gesehen, doch Ingrid entfernt sich immer weiter von unserem Auto, in das ich erst nach mehr als 3 Stunden endlich wieder setzen darf. Stadtbesichtigungen sind nämlich viel anstrengender als eine normale Wanderung.

Ingrid schaut sich dann noch in dem Fachwerkviertel von Schlosschemitz um. Dann kurz kochen und essen, den Rest verpacken, alles im Auto verstauen und gegen 18 Uhr fahren wir dann heim.

Wege markieren muss gelernt sein

Posted by herbert - September 30th, 2010

06.06 Euba- Chemnitz

An der Kirche vorbei erreichen wir die Straße, der wir eine gewisse Zeit folgen, ehe wir nach rechts auf den Chemnitz-Rundweg weiterwandern können. Nach kurzem Weg durch Felder kommen wir in einen Wald mit einem kleinen Bächlein, das wir zweimal ohne Brücke queren müssen. Meist sicher nur ein Rinnsal, aber nach den Regentagen ist es etwas breiter, sodass man schon einen sehr großen Schritt machen muss, um ohne nasse Füße ans andere Ufer zu kommen. Ganz gut, dass Della bei der zu erwartenden Hitze zuhause geblieben ist, das wäre keine optimale Buggystrecke gewesen.

Dann verlassen wir den Wald und die Markierung zeigt eindeutig durch ein Feld zu einem Wäldchen und Wanderer vor uns gehen wie wir denselben Weg, doch in dem Wäldchen ist nur eine Mountainbikestrecke und es führt kein Weg woanders hin.

Wir gehen zurück und an einem lange nicht bezeichneten Feldrand weiter, später überholen uns die beiden vor uns wieder gestarteten Wanderer, die müssen scheinbar noch einen Umweg gemacht haben.

Blick auf Chemnitz

Blick auf Chemnitz

Im nächsten Ort fehlt an einer Abzweigung eine weiterer Markierung, erst knapp 100 m weiter entfernt, ist eine zu erahnen. Wir gehen durch den Zeisigwald, der Weg ist gut beschildert, aber es gibt zunächst keine Hinweisschilder zu einem Teich, an dem Ingrid unbedingt Rast machen möchte. Trotzdem finden wir den Teich und schauen einige Leuten zu, die auf einem kleinen Platz Federball spielen und bei mindestens jedem 2. Ballwechsel landet der Federball im gar nicht so sauberen Teich, wo ein Junge ihn dann immer wieder herausholt. Der Weg durch den aufgelassenen Steinbruch ist interessant, aber er führt uns vom Fuchsberg weg, wo Ingrid eigentlich auch noch hinwollte.

Dafür müssen wir kurz auf einer Straße gehen, ehe wir an weiteren Teichen mit kleinen Entlein zu den ersten Häusern von Chemnitz kommen. Durch verschiedene Straßen mit sehr unterschiedlichen Häusern, die von Ruinen bis neu saniert reichen, kommen wir an der doppelspitzigen Markuskirche vorbei zur Innenstadt. Hier fahren wir mit der Straßenbahn und dem Bus nach Euba und von dort in die Wohnung, wo Della schon auf uns wartet. am späten Nachmittag fahren wir nochmals in das Einkaufszentrum um das Rathaus und machen einige Bilder, essen auf dem Neumarkt zu Abend.

Anstiege

Posted by herbert - September 17th, 2010

05.06 Flöha – Euba

Gymnasium Flöha ©walker

Gymnasium Flöha ©walker

Vom Bahnhof gehen wir zuerst kurz flussaufwärts, überqueren den Fluss auf der nicht in den Karten verzeichneten Fußgängerbrücke, die von der Eisenbahnbrücke abgehängt ist. Vielleicht  infolge der Baustelle der B173 ist hier die Markierung nicht ganz klar, es kann aber auch eine Nachlässigkeit der Verantwortlichen sein, denn auch später ist vieles nicht eindeutig.

Nach kurzem Anstieg müssen wir wieder flussabwärts gehen, bis wir nach einem erneuten Anstieg einen Fahrweg erreichen, der eben verläuft und dann geht es auf sehr schmalen Pfad weiter bergauf. Der folgende Fahrweg endet an einer eingezäunten Holzhandlung und die Markierung zeigt nach rechts, obwohl wir uns eigentlich mehr links halten sollten. Auch nach der Einzäunung biegt der Weg nicht ab und so folgen wir einem nicht markierten Waldweg nach Süden und viel später treffen wir dann wieder auf die Markierung.

Am Freibad vorbei folgt ein schmaler Wiesenpfad und unterhalb der Bundesstraße wird der Weg über einige Brücken geführt, ehe wir nochmals entlang der immer noch sehr braunen Zschopau gehen.

Drahtseilbahn ©walker

Drahtseilbahn ©walker

Immer in der Nähe der Drahtseilbahn geht es dann steil aufwärts, im Schnitt sind es 13%. Auf halber Höhe und gutem Blick auf die Schienen will Ingrid warten, bis in gut 5 min eine Bahn kommt, aber vielleicht will sie auch nur verschnaufen. Dann kommt die Bahn, genauer gesagt, zwei Bahnen, die sich hier begegnen. Der Anstieg geht weiter und wir sehen nochmals die abfahrende Bahn. Auch nach der Bergstation geht es weiter aufwärts und zunächst haben wir einen schönen Blick nach Osten. An der Kirche vorbei gehen wir zum Marktplatz und hier kann man besonders gut erkennen, wie der Ort an den Hang gebaut wurde. Nach einem letzten Anstieg erreichen wir Schloss Augustusburg, wo wir auf einer Bank im Innenhof Rast machen und dabei zwei Hochzeiten beobachten und Fotos machen können.

Von Augustusburg haben wir dann schöne Ausblicke in alle Himmelsrichtungen. Wir steigen hinab zur Bergstation und fahren dann mit der Bahn nach unten. Wir überqueren ein letztes Mal die Zschopau und steigen in Erdmannsdorf entlang der Straße steil bergauf, dabei nutzen wir jede Schattenmöglichkeit, denn die Sonne brennt vom fast wolkenlosen Himmel. Auch nach dem Ort steigt es immer weiter bergan, wenn wir uns umsehen, haben wir immer wieder einen herrlichen Rückblick auf das Schloss und schöne Ausblicke Richtung Erzgebirge. Aber wir sind trotzdem froh, dass wir nach der langen freien Strecke im Wald etwas mehr Schatten haben.

Als wir auf die Bundesstraße treffen, ist die Markierung wieder nicht eindeutig und so gehen wir auf einem schmalen Gehweg gut hundert Meter entlang der Straße, ehe nach rechts ein Waldweg führt, der aber nach wenigen Schritten fast nicht mehr gehbar ist, wir gehen trotzdem weiter und stoßen bald wieder auf den Radweg, den wir vorher verschmäht hatten. Nochmals steigt es an und wir haben einen schönen Rundumblick vom Katzenberg.

Jetzt senkt sich der Weg nach Euba und wir diskutieren, sollen wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem kaum teureren Taxi fahren, das aber schneller und bequemer wäre. Kurz machen wir Pause und Ingrid prüft, wie das Taxi von Flöha nach Euba fahren kann. Wir entscheiden uns fürs Taxi.

Doch erstens kommt es anders als man zweitens denkt. 3 min vor Abfahrt des nächsten Busses kommen wir an der Bushaltestelle an. Ich rufe das erste Taxiunternehmen an, doch alle Taxis sind nach Chemnitz unterwegs und es würde lange dauern, bis man uns abholen könnte. Während ich die Nummer des 2. Unternehmens wähle, kommt der Bus und sicherheitshalber fahren wir mit dem Bus. Es klappt auch alles ganz gut, nur am Bahnhof wird es etwas hektisch und das Einsteigen in den Wagen ist schwierig.

Zeitaufwendige Parkbesichtigung

Posted by herbert - September 12th, 2010


04.06 Frankenberg – Flöha

Wir stellen unser Auto in der Dammstraße unterhalb des Marktplatzes ab und müssen dann lange an der Umgehungsstraße entlang gehen, bis wir endlich nach links in einen Weg abbiegen können, der aber bald in eine Nebenstraße mündet. Die Markierung im Ort, aber auch später ist durchaus verbesserungswürdig, aber wir finden zumindest den Weg zum Harrasfelsen.

Wenig später möchte Ingrid einem historischen Wanderweg folgen, der aber gar nicht ausgeschildert ist, da es auch nicht ganz klar ist, wie der Zschopauweg verläuft, folgen wir dem Liebesliederweg, der uns an interessanten Häusern und Gärten sowie an einem historischen Wasserturm vorbeiführt.

Dann geht es wieder hinab ins Tal und Ingrid fotografiert eine gar nicht so kleine Froschsammlung in einem Garten. Nach dem Überqueren der Zschopau und eines Mühlenkanals geht es steil über viele Natur- und Holzstufen ziemlich steil hinauf nach Schloss Lichtenwalde, wo wir zunächst den Innenhof besichtigen und später auch in den Park.

Da gerade 2 Hochzeiten dort stattfinden, ist ziemlich viel los. Der Eintritt in den Barockpark ist nicht kostenlos, aber durchaus noch akzeptabel. Es gibt einige Brunnen und große Springbrunnen und viele kleine.

Schloss Lichtenwalde ©walker

Schloss Lichtenwalde ©walker

Immer wieder hat man schöne Ausblicke ins Tal und in einem Bereich fühlt man sich mit den vielen blühenden Rhododendronbüschen fast in einen irischen Park versetzt. Im Park machen wir gemütlich Pause, ehe wir dann in der Schlossallee einige hübsche Läden und Fotomotive finden, nicht so interessant ist der kleine Kräutergarten. An einem modernen Hotel vorbei, geht es auf der Straße wieder hinab ins Flusstal. Der weitere Weg führt zunächst immer nah am Fluss entlang, eigentlich ein schöner Weg für Della, aber nach den starken Regenfällen der letzten Tage ist der Weg oft sehr schmierig und dreckig und so darf Della mehr fahren als laufen.

Dabei erregt sie wie immer viel Aufsehen, einige Sprüche bleiben dabei in Erinnerung wie:von einer Postbotin auf sächsisch: ein vierbeinches Enkelchen oder von einer älteren Frau: Ich dachte, das Baby hat aber viele Haare, dabei ist das ja ein Hund.

Da es nicht ganz klar ist, wie wir bei Flöha über die Zschopau kommen, es ist in den Karten nur eine Eisenbahnbrücke oder mit größerem Umweg eine Straße3nbrücke eingezeichnet, überqueren wir mit der B173 den Fluss und wandern auf dem Radweg in das kleine Städtchen, das über ein besonders interessantes Gymnasium verfügt, denn der Rundbau in der Talaue steht auf Stelzen. Dann sehen wir zwischen den Häusern ein wunderschön renoviertes Gebäude mit Türmchen herausragen, sieht fast nach einem Schlösschen aus, ist in Wirklichkeit aber eine 100 Jahre alte Schule.

Am Bahnhof müssen wir noch einige Zeit auf den Zug warten, nicht sehr angenehm, dass sich eine größere Gruppen von jungen Erwachsenen und Jugendliche hier mit viel Bier und lauter Musik niedergelassen haben.

Nicht vorhergesagter Regen

Posted by herbert - September 4th, 2010

31.05. Dreiwerden – Frankenberg

Seit gestern und bis nächsten Donnerstag sagte wetteronline und auch das Radio täglich Regen voraus. Doch gestern Abend war für heute auf einmal kein Regen vorhergesagt und so entscheiden wir uns heute Morgen, die Wanderung zu wagen. Wir stellen unser Auto am Parkplatz des Silberbergwerks ab und gehen im weiten Bogen zum Endpunkt der Erzbahn zurück, wo wir gestern den Wanderweg verlassen hatten.

Blumen in der Zschopau ©walker

Blumen in der Zschopau ©walker

Wir folgen dem Verlauf der Zschopau, die hier einen großen Bogen macht. Immer wieder treffen wir auf Hinweise des Silberbergwerks, wie alte Stolleneingänge oder auch das Grubenwehr im Fluss.

Dann wird der Weg am Felsen entlang sehr schmal, doch schließlich treffen wir auf einen Fahrweg, dem wir bis zur Schlossmühle Sachsenburg folgen. Entgegen der Wettervorhersage beginnt es zu nieseln, und auf dem freien Feld zwischen Sachsenburg und Frankenberg beginnt es immer stärker zu regnen. Unter einem Baum versuchen wir die Regenhaut über den Buggy zu stülpen, was uns wieder nur unvollständig gelingt, aber immerhin bleibt Della vor dem Regen geschützt. Mit dem Regen wird auch jede Diskussion überflüssig, ob wir heute weiter als bis nach Frankenberg wandern können.

Mit dem Bus fahren wir zurück und haben dann noch gut 20 min gehen, bis wir wieder am Auto sind. Auf der Rückfahrt fahren wir in Waldheim vorbei, wo Ingrid das Gefängnismuseum besuchen will, aber es scheint geschlossen zu sein.

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