Honig und keine Fabrikzuckerarten

Posted by Herbert - März 19th, 2009

 So lautet das Motto der Vollwerternährung, denn während der Fabrikzucker ein reines Industrieprodukt ist, das von allen wertvollen Inhaltsstoffen befreit ist, handelt es sich bei Honig um ein reines Naturprodukt.

Unerhitzt enthält der Honig mit seinen ca. 200 Inhaltsstoffen, vor allem Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.

Honig wird als ältestes Süßungsmittel der Menschen  bereits seit der Steinzeit verwendet.

Da in der Vollwertküche weniger süß gebacken und gekocht wird, verwende ich – wenn ich übliche Rezepte vollwertig abwandle – nur ca. 2/3 der jeweils angegebenen Zuckermenge, mitunter reicht auch schon die Hälfte.

In den meisten Gerichten ist die Verwendung von Honig statt Fabrikzucker problemlos möglich, allerdings kann man Produkte aus gesüßtem Eischnee nur bedingt herstellen und auch bei manchem Weihnachtsgebäck kann die Form, aber nicht der Geschmack, leiden.

Bei Puddings und Flammeris sollte man den Honig zugeben, bevor die Flüssigkeit den Kochpunkt oder kurz später, wird er erst beim Erkalten zugegeben, können die Inhaltsstoffe, wie die Enyme, das Festwerden verhindern.

Kein Auszugsmehl sondern Vollkornmehl !!

Posted by Herbert - Februar 7th, 2009

weizen.jpg Ist es nicht schizophren, da wird das Mehl, das in der konventionellen Küche verwendet wird, solange bearbeitet, bis es ganz weiß ist und fast alle wertvollen Bestandteile entfernt sind und dann wird in vielen Geschäften, insbesondere auch in Reformhäusern empfohlen, die ausgesiebte Kleie für teures Geld zu kaufen, um die notwendigen Ballaststoffe in die Ernährung zurückzubekommen. Besonders gesund ist es, sich dann auch noch haltbar gemachte Getreidekeime, ebenfalls nicht ganz billig zu kaufen.

Ein großer Aufwand, der vor allem der verarbeitenden Industrie gute Gewinne bring, den man für mich nicht machen muss, denn ich verwende immer das volle Korn und dies fast immer frisch gemahlen. Das Mehl aus dem vollen Korn hat noch alles, was für die gesunde Ernährung wichtig ist und es lässt sich genauso problemlos verarbeiten wie das „weiße” Mehl.

Ein Aussieben der Kleie, die man sofort auch z.B. in Salaten oder Soßen verwenden könnte, ist entgegen den Empfehlungen mancher Vollwertrezepte eigentlich nicht nötig und ich siebe auch bei meinen Kuchenrezepten das Vollkornmehl fast nie aus.

Kann man Schönheit essen und trinken?

Posted by Herbert - Januar 26th, 2009

Das zumindest versprechen die ersten Produkte der Nahrungsmittelindustrie, die in einem hart umkämpften Markt versucht, durch die Werbung mit (angeblichen?) Zusatznutzen höhere Preise durchzusetzen.

Doch – so zumindest die Verbraucherschützer – bleiben die Hersteller den Nachweis für vollmundige Behauptungen meist schuldig und ob die veränderten Nahrungsmittel auch gesund sind, darüber gibt es auch keine Aussagen, ob es auch keine Erkenntnisse gibt, ist die Frage.

Ich denke, man sollte sich nicht auf Werbeaussagen verlassen, sondern sich auch weiterhin  abwechslungsreich, ausgewogen und vollwertig mit viel Obst und Gemüse ernähren und sich genügend Bewegung verschaffen und sich nicht auf scheinbare “Wunder”mittel verlassen.

Bedenkliche (?) Kopie einer an sich guten Idee

Posted by Herbert - Januar 21st, 2009

Vor einiger Zeit hat der aid-infodienst, eine eher unabhängige und mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium kooperierende Organisation, einen Ernährungsführerschein für Schüler und Schulen entwickelt.

 

Diese Idee hat auch einen der Großen der Ernährungsbranche überzeugt oder vielleicht hatte er auch etwas später eine ähnliche Idee, der jetzt Grundschulkurse für Ernährungsführerschein anbieten will.

 

Doch ich frage mich, ob in diesen Kursen auch die Produktpalette des Anbieters kritisch hinterfragt werden und ich kann mir dies nicht vorstellen, sondern ich befürchte, dass hier die Schüler und Jugendlichen eher an die Produkte des Anbieters herangeführt werden und ob dies immer mit gesunder Ernährung gleichzusetzen ist?

 

Wenn Sie als Lehrer oder als Eltern mit Unterlagen zu einem Ernährungsführerschein konfrontiert werden, dann sollten Sie sehr genau nachschauen, wer dahintersteht und wenn es ein Nahrungsmittelproduzent oder ein Ableger ist, dann würde ich für meine Person die Finger davon lassen

 

Hier können Sie die Pressemitteilung von aid nachlesen

 

Gentechnik im Einkaufskorb

Posted by Herbert - November 6th, 2008

 Wenn Sie mehr wissen wollen, wie Sie sich besser (aber wahrscheinlich auch nicht sicher) vor Gentechnik bei Ihren Einkäufen schützen können, kann evtl. das unter diesem Titel erschienene aid-Heft weiterhelfen.

Näheres dazu finden Sie hier.

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