Dosensuppe und Sternekoch

Posted by herbert - Juli 11th, 2009

Heute möchte ich Ihnen mal den neuesten Artikel auf abgespeist.de ans Herz legen, hier wird aufgezeigt, wie eine angesehener Sternekoch für eine Dosensuppe wirbt.

Dieser hat in einem seiner Kochbücher gefragt: Was gibt es Schöneres, als frische Lebensmittel in köstliche Gerichte zu verwandeln?”

Eine berechtigte Frage, die ich so durchaus bejahen und unterstützen würde.

Was dies allerdings mit einer Dosensuppe zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, denn Verdickungsmittel, Farbstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker gehören für mich, aber vielleicht bin ich da auch zu puristisch, nicht zu den frischen Lebensmitteln.

Aber vielleicht übertüncht das Geld der Werbeindustrie solche Kleinigkeiten.

Hier können Sie den ganzen Artikel lesen.

Werbung und Nahrungsmittel

Posted by herbert - April 10th, 2009

Wer mehr über die Hintergründe so mancher vollmundiger Werbeaussgen wissen will, der ist bei dieser von Foodwatch initierten Website “abgespeist” gut aufgehoben.

Denn hier wird hinterfragt und offengelegt. Schauen Sie einfach mal rein.

EU regelt Kennzeichnung “Glutenfrei”

Posted by Herbert - April 1st, 2009

 Wie Sie bei aid genauer nachlesen können, hat die EU eine Verordnung erlassen, auf die Zöliakie-Patienten sicher schon lange warten, allerdings ist die Kennzeichnung erst ab 2012 verbindlich, aber sie kann ab sofort angewendet werden.

Es bleibt zu hoffen, dass dies die Hersteller auch umgehend nutzen werden.

In Zukunft wird es zwei Kennzeichnungsstufen geben, einmal „glutenfrei” und einmal „sehr geringer Glutengehalt”, sodass jeder Patient die für ihn richtigen Produkte wählen kann.

In der Verordnung werden unter dem Begriff Gluten die Klebereiweiße von Weizen, Roggen, Gerste, und Hafer sowie von ihren Kreuzungen und Derivaten zusammengefasst

Welches Lab in welchem Käse?

Posted by Herbert - März 25th, 2009

 Diese Frage stellen sich viele Vegetarier, aber auch viele andere Menschen, aber leider gibt es seitens des Gesetzgebers keine entsprechende Hinweispflicht.

Bei uns sind drei verschiedene Labarten zugelassen:

  • das tierische Lab, das aus Kälbermagen hergestellt wird und von Vegetarier gemieden wird
  • das gentechnische Lab (seit 1997 erlaubt) und das häufig in den USA und in England bei der Käseherstellung verwendet wird und von den Kritikern der Gentechnik wohl auch nicht besonders geschätzt wird

und

  • das mikrobielle Lab, das mit Hilfe von Schimmelpilzen in Fermentern hergestellt wird.

Wo erfährt man nun, mit welchem Lab ein bestimmter Käse hergestellt wird, die Frage an der Käsetheke wird sicher nur Unverständnis seitens des Verkaufspersonals finden, aber keine definitive Antwort.

Natürlich kann man bei den Herstellern nachfragen und auf eine rasche und ehrliche Antwort hoffen, in vielen Fällen kann man sich aber auch bei der Internetseite „Kaeseseite” kundig machen.

Honig und keine Fabrikzuckerarten

Posted by Herbert - März 19th, 2009

 So lautet das Motto der Vollwerternährung, denn während der Fabrikzucker ein reines Industrieprodukt ist, das von allen wertvollen Inhaltsstoffen befreit ist, handelt es sich bei Honig um ein reines Naturprodukt.

Unerhitzt enthält der Honig mit seinen ca. 200 Inhaltsstoffen, vor allem Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.

Honig wird als ältestes Süßungsmittel der Menschen  bereits seit der Steinzeit verwendet.

Da in der Vollwertküche weniger süß gebacken und gekocht wird, verwende ich – wenn ich übliche Rezepte vollwertig abwandle – nur ca. 2/3 der jeweils angegebenen Zuckermenge, mitunter reicht auch schon die Hälfte.

In den meisten Gerichten ist die Verwendung von Honig statt Fabrikzucker problemlos möglich, allerdings kann man Produkte aus gesüßtem Eischnee nur bedingt herstellen und auch bei manchem Weihnachtsgebäck kann die Form, aber nicht der Geschmack, leiden.

Bei Puddings und Flammeris sollte man den Honig zugeben, bevor die Flüssigkeit den Kochpunkt oder kurz später, wird er erst beim Erkalten zugegeben, können die Inhaltsstoffe, wie die Enyme, das Festwerden verhindern.

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