Posted by herbert - Oktober 1st, 2011
Wenn wir mal Essen gehen, was wir eigentlich zu Hause nur selten machen, und auf der Karte steht ein mir unbekanntes interessantes vegetarisches Gericht, dann wähle ich dies.
Bei unserem letzten Bayernbesuch vor einiger Zeit habe ich in einem Berggasthof einen Vollwertbrotzeitteller gefunden und war natürlich neugierig, was alles dazugehört.
Hier das Ergebnis:
2 Sorten Vollkornbrot, Butter, Käse, angemachter Quark, Gurken- und Tomatenscheiben, dazu mit Käse überbackene Zucchinischeiben und gebratenes Pilze. Eine gute Idee, wie ich finde.
Da die Bedienung mir zunächst ein falsches Gericht gebracht hatte, konnte ich als Geste des guten Willens und für die längere Wartezeit noch einen Beilagensalat verzehren, denn sonst wäre es doch etwas wenig gewesen.
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Posted by herbert - September 27th, 2011
Vor einiger Zeit war ich in Oberbayern und als ich die Speisekarte eines Hotels studiert habe, fiel mir ein Gericht ins Auge, nämlich Kürbisnudeln mit Ruccola. Also kehrte ich ein und bestellte das Gericht und war gespannt, was für Nudeln ich bekommen würde und wie die – auch farblich – aussehen würden.
Als das Gericht kam, war ich doch etwas überraschend, denn die Nudeln hätte ich beim Italiener als Ravioli, in einem russischen Lokal als Wariniki und bei uns in Schwaben, als etwas zu klein geratene Maultaschen bezeichnet. Etwas langweilig fand ich zumindest optisch, dass die Wasauchimmer mit hellgelbem Kürbisfleisch gefüllt waren und sich daher kaum vom (leider) hellen Teig abhoben, hier wäre z.B. ein Hokkaiddokürbis die weitaus bessere Wahl gewesen.
Die gedünsteten Ruccola haben mich auch nicht überzeugt, denn der eigenwillige Geschmack ging durch das Dünsten fast völlig verloren und ich bin froh, dass ich das noch nie probiert habe, obwohl ich es mir schon einige Male überlegt habe.
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Posted by herbert - September 23rd, 2011
Nachdem auch unser Apfelbaum dieses Jahr wieder viel mehr Früchte trägt als im letzten Jahr habe ich die letzten Tage einen Kuchen, Apfelmus und Apfelaufstrich gemacht, obwohl ich eigentlich ganz etwas anderes hätte machen sollen.
Hier das Rezept für den Kuchen
220 g Weizen fein mahlen und mit 50 gemahlenen Haselnüsse sowie 1 Tl Backpulver mischen. 100 g Butter leicht erhitzen und zerlaufen lassen und mit 80 g Honig sowie 1 Ei zu der Mehlmischung geben, gut verrühren.
Den Teig bis auf 4 EL in einer gefetteten Form verteilen und festdrücken, gut 2 cm hohen Rand anarbeiten.
700 g Apfel schälen und in etwas Apfelsaft leicht weichdünsten, auf dem Teig verteilen.
2 Eier, 1 EL Honig und 2 EL Sahne mit dem restlichen Teig vermengen.
Damit die Äpfel bedecken, bei 200 Grad ca. 35-40 min backen, ggf. die letzten min etwas herunterschalten
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Posted by herbert - August 27th, 2011
Sicher werden Sie fragen, was haben die beiden miteinander zu tun, außer dass man das eine in das andere packt.
Stimmt, doch ganz so einfach ist es eben nicht. Denn die Frage ist, wie kommt die Wanderverpflegung in den Rucksack, alles schön in Dosen und Döschen verpackt, damit die Brote, das Obst, die Tomate und die Eier optimal geschützt sind oder alles ganz einfach in Alufolie oder Frischhaltsbeutel verpackt.
Wenn Sie alles in Dosen verpacken, dann werden Sie
- Feststellen, dass Ihr Rucksack vielleicht etwas klein ist
- Bemerken, dass sich mitunter eine Dosenecke oder Kante unangenehm im Rücken drückt, wenn der Rucksack kein Tragegestell hat.
Wenn Sie alles in Folie verpacken, treten diese Probleme nicht auf und der Rucksack wird nicht so schwer, allerdings kann es dann passieren, dass Sie feststellen, dass die Tomate und das Ei zerdrückt sind und die Brote nur noch in Bruchteilen vorliegen, was nicht unbedingt den Appetit anregt.
Also ich neige eher zu Dosen und nehme nur für die Dinge, die sehr fest sind, wie Möhren oder Radieschen Frischhaltebeutel.
Doch auch beim Getränk gibt es wichtige Überlegungen: Wenn Sie Thermosflaschen nehmen, dann bleibt in der kalten Jahreszeit der Tee war und im Sommer das Mineralwasser kühl, aber so eine Flasche wiegt ganz schön und nimmt auch viel Platz weg. Glasflaschen sind schwer und mitunter auch zerbrechlich, also auch nicht ideal. Leicht und unzerbrechlich sind PET-Flaschen, aber will man die als umwelt- und gesundheitsbewusster Mensch wirklich verwenden.
Ach, falls Sie dem o.a. Link folgen, dann erfahren Sie auch etwas über den Inhalt der Wanderverpflegung.
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Posted by herbert - August 27th, 2011
Der Sturm der letzten Nacht hat es an den Tag gebracht, nämlich wie viel reifen Zwetschgen noch auf unserem Baum waren und wenn ich den Baum hinauf schaue, dann sehe ich, es waren noch nicht die letzten Zwetschgen.
In meiner Verzweiflung ob des Segens habe ich sogar nach langer Zeit meinen Dörrapparat aktiviert und viele Zwetschgen eingefroren.
Aber natürlich habe ich auch experimentiert und da die Früchte überreif sind, habe ich mich mal an einen Kuchen mit Zwetschgenpüree gewagt und ihn auch schon als dem Ofen geholt, aber er soll über Nacht ganz erkalten und dann werde ich ihn noch 2-3 Tage in Alufolie einwickeln, damit er gut durchzieht.
Wenn er mir schmeckt, was ich doch sehr hoffe, werde ich das Rezept hier vorstellen, sonst decke ich den Mantel des Schweigens darüber.
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