Einen schönen Abend

Posted by herbert - September 30th, 2013

haben wir am letzten Samstag im Marionettentheater Lindau erlebt, obwohl der Abend nicht gerade verheißungsvoll mit dem Abendessen begonnen hat. Wir hatten uns ein alternativ angehauchtes Lokal ausgewählt, doch das Essen überzeugte nicht unbedingt, vor allem bei meinem Gericht bestand zusätzlich noch ein eklatanter Widerspruch zwischen Preis und Leistung. Für eine sehr, sehr dünne Quiche und dafür ziemlich kleinen Kuchenstück mit einem nicht gerade leckeren Boden und einige mit viel Essig angemachten Salatblättern knapp 9 € zu bezahlen, war nicht gerade toll. Wenn meine Frau nicht auf die ganz harten Möhrenscheiben in ihrem Curry und etwas Reis verzichtet hätte, hätte ich mir noch irgendetwas zum Essen kaufen müssen, damit mein knurrender Magen nicht die Besucher des Theater nachhaltig gestört hätte.

Die Fledermaus stand im Marionettentheater auf dem Programm und es war faszinierend, was die Puppen alles konnten und wie gut sie auf die Musik und die Sprache reagierten. Echt ein Genuss, der noch gesteigert wurde, als wir nach dem Spiel hinter den Kulissen Einblick in die Welt der Puppenspieler erhielten. Nur ich habe mich geärgert, dass ich meinen kleinen Foto zuhause und mein Smartphone im Auto gelassen hatte, denn hinter der Bühne konnte man fotografieren.

Hier konnte man auch erkennen, wie leicht sich das Auge täuschen lässt, denn die Puppen wirkten auf der Bühne mit der Puppenbühne viel größer als hinter der Bühne, wo man die Puppengrößen durch Vergleiche besser einschätzen konnte.

Ein Abend, der durchaus nach einer Wiederholung verlangt, wenn auch ein anderes Lokal zum Abendessen

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2 Responses to “Einen schönen Abend”

  1. Eva

    Ich liebe Marionetten-Theater! Hatte schon einige Male die Gelegenheit,im Schloss Schönbrunn in Wien die Zauberflöte zu sehen. Die Figuren beginnen nach kürzester Zeit zu leben und – wie oben erwähnt – ist es erstaunlich, wie klein die Puppen tatsächlich sind, wenn man sie in der Pause bewundern kann. Die Marionettenspieler haben erzählt, dass sie für die Gehbewegung alleine ein halbes Jahr üben mussten, für die Handbewegung dazu nochmals Monate und die ganze Puppe harmonisch zu bewegen schafft man erst nach jahrelangem Üben. Bewundernswert!

  2. herbert

    Bei mir war es der 1. Besuch, aber sicher nicht der letzte

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