Frisch gemahlen oder aus der Streudose?

Posted by herbert - Februar 7th, 2012

Diese Frage sollte man sich bei Würzen mit Pfeffer wirklich nicht stellen, denn es ist ganz einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht. Vorgemahlener Pfeffer aus der Streudose verliert mit jedem Tag mehr an Geschmack, selbst beim Öffnen der werksmäßig verschlossenen Dose merkt man den Unterschied gegenüber dem frisch gemahlenen Gewürz.

Daher darf eine Pfeffermühle in keinem gut sortierten Haushalt fehlen, am besten sollte man sogar zwei haben, eine für weißen und einen für schwarzen Pfeffer. Bei der Wahl der Pfeffermühle sollte Sie darauf achten, dass diese leicht verstellbar ist, denn man sollte durchaus bei den verschiedenen Gerichten auch mit der Feinheit abwechseln und wichtig ist natürlich auch, dass sich die Einstellung nicht selbstständig verändern kann. Auch die Reinigung sollte einfach möglich sein.

Natürlich sollte man dann auch bei der Auswahl des Pfeffers auf Qualität achten und am besten Bioware verwenden.

Wenn die Pfeffermühle auch noch ansprechend gestaltet ist, macht sie sich besonders gut auf einem festlich gedeckten Tisch und Sie können Ihren Gästen vielleicht bei einem frischen Tomatensalat mit Mozzarella und Ruccola (nicht unbedingt zu dieser Jahreszeit) das Würzen mit Pfeffer, Salz, Balsamicoessig und Olivenöl ganz bewusst selbst überlassen.

Also vergessen Sie einfach die billige Pfefferstreudose sondern entscheiden Sie sich für das – wie immer bei der Ernährung – Beste, beim Pfeffer ist es immer der frisch Gemahlene.  

Guten Appetit wünsche ich Ihnen für das nächste mit Pfeffer gewürzte Gericht.

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5 Responses to “Frisch gemahlen oder aus der Streudose?”

  1. DirkNB

    Da gab es ja noch den einen Koch, der nicht nur den vorgemahlenen Pfeffer aus Aromagründen ablehnte, sondern auch den aus der Pfeffermühle. Der Grund: auch die nur teilweise gemahlenen Körner in der Mühle, die zwangsläufig immer nach einem Pfeffermahlvorgang übrig bleiben, verlieren ihr Aroma. So gab es bei ihm nur noch frisch gemörserten Pfeffer.
    Man kann es auch übertreiben. Wobei sich das Mörsern bei größeren Mengen durchaus lohnt. Ansonsten bleibt die Mühle die Pfefferquelle der 1. Wahl.
    Beim Mahlwerk sollte man auf hervorragende Qualität achten. Metallmahlwerke neigen gelegentlich zum Rosten, da tun Keramikmahlwerke durchauch einen besseren Dienst.

  2. herbert

    Ich vermute mal sehr stark, dass dieser Koch einen Helfer hatte, der den Pfeffer gemörsert hat und man über einen solchen im Haushalt selten verfügt, ist diese Methode beim täglichen Kochen wohl doch zu zeitraubend und kräftezehrend.

  3. Tom

    Ich hab zwar auch eine gute und große Pfeffermühle habe aber auch Jahre lang den Pfeffer frisch gemörsert als ich noch in einer WG gewohnt habe. Ist jetzt eigentlich nicht das Problem. Man mörsert eben kurz vor dem Kochen 10 Pfefferkörner (oder eben wie viele man braucht) und benutzt diese dann. Dauert ca. 25 Sekunden 😉

    Bereits gemahlener Pfeffer ist schlimm. Oder breits gemahlener Muskat. *brrrr*

    Gruß Tom

  4. kochVerführung

    Man kann das Problem auch vermeiden, wenn man immer nur sehr wenig Pfefferkörner in die Mühle füllt, damit wird der Pfeffer wirklich frisch gemahlen.

  5. herbert

    Danke für die neuen Hinweise

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