Ein Kochbuch schreiben,

Posted by herbert - November 24th, 2011

macht nicht nur Spass, vor allem, wenn man alles selbst macht, wie bei meinem neuen Kürbiskochbuch. Das Ausprobieren, einfach toll, das Schreiben der Rezepte und der Vorbemerkungen, da fühle ich mich wohl. Das Zusammenstellen der Rezepte und das Aussuchen der Bilder, das macht man gerne.

Doch dann wird es langsam weniger schön, den Text durchlesen und durch das Duden-Rechtschreibprogramm jagen, damit der Lektor nicht zu viele Fehler findet, naja, das muss eben sein, naja und die Rechtschreib-Korrekturen, die der Lektor vorschlägt, einarbeiten.

Doch dann wird es schlimm, denn der Lektor hat meist auch noch Optimierungsvorschläge für die Textgestaltung und da blutet dann bei fast jeder Änderung das Herz des Autors, denn er ist sich doch (fast) sicher, besser als er kann man nicht formulieren oder etwa doch?

Dann macht der Lektor oder die Lektorin auch noch Vorschläge, wie man das Layout vielleicht optimieren könnte und wenn dann der arme Autor auch da etwas ändern will oder muss, dann tritt die Technik in Aktion und entweder kann man nicht so einfach ändern oder eine Änderung wirft dann den Seitenumbruch um. Oder beim nächsten Ausdruck stehen einige Überschriften auf einmal nicht mehr mittig, sondern linksbündig.

Wenn das alles geschafft ist, dann muss man die Manuskriptunterlagen nur als Pdf-Datei umwandeln und noch zum Verlag senden oder auf dessen Server hochladen. Das zweite klingt in der Beschreibung des Verlags auch ganz einfach und wenn man dann nach mehreren Umwegen und Schleifen meint, die Unterlagen seien jetzt beim Verlag und nachfragt, erhält man die frustrierende Mitteilung, es ist nichts angekommen.

Also noch mal das Ganze von vorn. Wenn man dann genau hinschaut, stellt man fest, dass bei der Pdf Umwandlung die Datenmenge ziemlich eingeschmolzen ist. Das ist gut für die Versendung als Emailanhang, doch die Frage muss man mit der Druckerei klären, ob die Bilder dann noch scharf sind, also kann man nicht gleich den Druckauftrag erteilen, sondern muss sich einen Andruck zuschicken lassen und dann wieder alles peinlich genau kontrollieren.

Weg sind die Unterlagen, genauer gesagt auf dem Weg zur Druckerei und jetzt warte ich auf den Andruck oder vorher noch die Mitteilung, dass irgendetwas doch nicht ganz passt oder sollte jetzt doch alles reibungslos laufen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

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