Grießbrei mal etwas anders

Posted by herbert - März 24th, 2011

Ich liebe Süßes und ich liebe die ganz einfachen Gerichte, die man ganz leicht zu etwas ganz Besonderem machen kann.

300 ml Milch mit 200 ml Wasser sowie 1 getrockneten Chilischote und 2 Stück Zimtrinde langsam erhitzen.

50 g Honig einrühren, dann 20 g Rosinen und etwas Ingwerpulver.

70 g Dinkelgrieß in die kochende Flüssigkeit einrühren, bei mäßiger Hitze solange umrühren, bis der Grieß eindickt.

Vom Herd nehmen, etwas abkühlen und noch 2-3 El Fruchtmus, z.B. das Rezept von vorgestern.

Das schmeckt, ich könnte es nach dem Schreiben schon wieder kochen.

Was gibt es eine Viertelmillion Mal

Posted by herbert - März 23rd, 2011

in Herbrechtingen, so lautete heute die Quizfrage um den Ulmer Spatzen im Schwabenradio.

Tulpen, Forellen, Märzenbecher oder Feldhasen.

Nun, einfacher kann die Frage wohl kaum sein und trotzdem fand erst der 2. Anrufer die richtige Lösung.

Ihnen ist das doch auch klar?

Natürlich sind es weder Tulpen, noch Forellen oder Feldhasen, sondern

Gemischtes Fruchtmus

Posted by herbert - März 22nd, 2011

Marmelade kaufe ich nur noch selten, denn auch Biomarmelade wird meist mit Zucker, wenn auch mit dem geringfügig wertvolleren Rohzucker zubereitet.

Daher stelle ich Mus und Aufstriche selbst her, ganz herrlich zu Pfannkuchen hat dieses Mus geschmeckt.

1 EL Honig mit 2-3 El Birnensaft erhitzen,

1 Apfel schälen und in Scheiben schneiden, zu der Flüssigkeit geben, 1 Kiwi schälen und in Scheiben schneiden, 1 Banane in Scheiben schneiden, beides zu den Äpfeln geben und alles ca. 8-10 min köcheln lassen.

Mit Zimt kräftig würzen. Pürieren und in ein Schraubglas füllen, abkühlen lassen.

Fertig

Roter Kartoffelsalat

Posted by herbert - März 20th, 2011

Hin und wieder koche ich mehr Kartoffeln, als ich für den Kartoffelsalat benötige, denn die Mehrkartoffeln verwende ich am nächsten Tag für Kartoffelsalat.

Dabei experimentiere ich – wie sonst auch – besonders gerne. So entstand folgendes Rezept:

500 g gekochte Kartoffeln vom Vortag schälen und grob reiben.

200 g Kohlrabi schälen und fein reiben.

Je 150 g schwarzen Rettich und rote Bete fein reiben.

1/2 rote Zwiebel fein würfeln, in 20 g Butter anbraten, mit 2-3 EL Apfelessig, 3 EL Sonnenblumenöl und 100 g Schmand eine Marinade herstellen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Muskat kräftig würzen und mit den Kartoffeln und dem Gemüse verrühren und ca. 15-30 min ziehen lassen.

Wem die Marinade zu dick ist, der kann etwas weniger Schmand nehmen und dafür 100 ml flüssige Gemüsebrühe.

Fast Rügenwetter

Posted by herbert - März 19th, 2011

Während es bei uns nach den warmen Vorfrühlingstagen wieder zu schneien beginnt, stelle ich gerade eine Bilderschau über unsere Wanderung auf dem Jakobusweg zusammen und möchte Ihnen hier wieder eine Wanderung vorstellen:

4.10 Söllbot – Geislingen

Meist sonnig, außer Ingrid braucht die Sonne zum Fotografieren, das ist auf Rügen anders, windig, sehr windig, schnell ziehende, überwiegend weiße Wolken, viel blauer Himmel, kein Nebel, kein Dunst, also fast ideal zum Wandern und Fotografieren.

Doch zunächst ist alles ganz anders. Als wir in Söllbot starten, ist es kalt und ein extremer Gegenwind macht die Angelegenheit nicht gerade besser, ich bedaure schon, dass ich keine Skiunterwäsche, einen dicken Parka und Handschuhe angezogen habe und wir sehen sehnsüchtig nach Norden, wo sich ein Streifen blauer Himmel zeigt. Als wir dann an einen windgeschützten Waldrand kommen, reißt die Wolkendecke auch über uns unvermittelt auf und wir haben das bereits geschilderte Wetter und Ingrid weiß gar nicht, was sie alles fotografieren soll.
In Orlach hoffen wir wieder auf den Jakobusweg zu treffen, aber auch als wir einen Abstecher zur Kirche machen, sehen wir ihn nicht, da der genaue Verlauf auf unserer Wanderkarte nicht verzeichnet ist, bleiben wir auf dem Bäumlesweg, der uns sehr steil auf Naturboden nach Braunsbach hinunterführt, wobei wir von abwärts preschenden Mountainbikern irritiert werden, die allerdings ihr Tempo stark vermindern, als sie uns auf einer längeren geraden Passagen sehen, wir fragen uns aber, was wäre gewesen, wenn wir direkt hinter der folgenden Kurve gewesen wären.

Wir erreichen Braunsbach durch den Schlosshof und sind der besten Absicht jetzt endlich wieder auf dem Jakobusweg weiterzuwandern, auf den wir am Marktplatz treffen. Doch ein Blick in den Wanderführer lässt uns unsere Entscheidung ändern, denn wir haben keine Lust, bis nach Geislingen auf dem Kocherradweg zu wandern. Wir bleiben also auf dem Bäumlesweg und müssen steil den Kochertalhang emporsteigen, bis wir auf ein Sträßchen treffen, das auf halber Höhe einigermaßen eben verläuft und nach einiger Zeit in einen Waldweg mündet.

Kochertalbrücke ©walker

Dann sehen wir auch die beim Bau damals höchste Autobahnbrücke Europas, unter die man bequem den Turm des Ulmer Münsters stellen könnte und wir machen aus allen Lagen Fotos, doch Ingrid trödelt und wartet auf die Sonne, die sich aber hinter den Wolken versteckt. Erst als wir im Tal die Kocher überqueren, wird die Riesenbrücke und ihre Pfeiler angestrahlt. Bald erreichen wir Geislingen und unseren dort abgestellten Trevis. Da das Wetter noch gut ist, fahren wir direkt nach Langenburg, um dort ungestört vom Markttreiben noch fotografieren zu können.

« Previous Entries   Next Entries »