25 Jahre alter Alternativvorschlag nicht optimal

Posted by herbert - Februar 25th, 2011

3.10 Eberbach – Söllbot

In Eberbach treffen wir auf den Bäumlesweg, den wir wegen seiner Markierung mit einem grünen Baum für uns so getauft haben, offiziell heißt er Wanderweg Baden-Württemberg, Hauptwanderweg 3 des SAV oder geografisch formuliert Main-Neckar-Rhein und ihn haben wir vor mehr als 20 Jahren bereits einmal erwandert.

Krypta Unterregenbach ©walker

Wir überqueren wir die Jagst und gehen zunächst auf asphaltierte Straße aufwärts und wenden uns dann auf halber Höhe jagstaufwärts und mit schönen Ausblicken ins Tal kommen wir nach Unterregenbach und haben heute die Gelegenheit sowohl die Kirche als auch die noch immer rätselhafte Krypta zu besuchen. Da ein Wanderzeichen von wilden Wein zugewachsen ist, gehen wir zwar zuerst richtig, meinen aber dann falsch zu sein, kehren um und werden von einem freundlichen Anwohner wieder zurückgeschickt. Über die Archenbrücke kommen wir zu einer Straße, die wir kurz benutzen müssen.

Danach geht es steil bergauf, so hoch, dass wir sogar auf Schloss Langenburg hinuntersehen können. Doch der Panomaweg senkt sich wieder und nachdem wir die Straße nach Langenburg überquert haben, geht es nochmals steil in eine kleine Schlucht hinunter, ehe es steil zum Langenburger Schloss ansteigt.

In Langenburg, das wir zum 4. Mal auf einer Fernwanderung besuchen, findet heute der Herbstmarkt statt und erschwert wie jeder Markt das Fotografieren. Daher verlassen wir das Städtchen bald wieder, machen auf einer sonnigen Bank beim Abstieg nach Bächlingen Pause und genießen beim weiteren Abstieg den Rückblick auf das Langenburger Schloss. Wir wollen noch etwas im Jagsttal bleiben und verlassen den Jakobsweg und folgen zunächst dem Bäumlesweg. In unserem Wanderführer für den Bäumlesweg wird eine Alternativstrecke vorgeschlagen, der wir auch folgen und dabei nicht berücksichtigen, dass der Wanderführer schon mehr als 25 Jahre auf dem Buckel hat. Nun, dass der Weg fast zugewachsen ist und dass viele Bäume quer über den Weg liegen, hat nicht unbedingt etwas mit dem Alters des Buchs zu tun, aber als wir auf der Hochfläche ankommen, fehlt der damals aufgezeigte Feldweg, vielleicht hat in der Zwischenzeit die Flurbereinigung stattgefunden. So wird es etwas schwierig, bis wir dann einen existierenden Feldweg finden, der uns zu unserem Trevis bringt.

Auf dem Weg zurück nach Eberbach schlägt Ingrid vor, trotz nicht ganz klarer Wettervorhersage morgen ebenfalls zu wandern und ein Auto am möglichen morgigen Endpunkt abzustellen, was wir dann auch machen.

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