Immer anders

Posted by herbert - Januar 12th, 2011

Nachdem der Winter schon vorbei zu sein scheint (hoffentlich irre ich mich da) und fürs Wochenende bei uns fast ideales Wanderwetter vorhergesagt ist, naja nicht gerade warm, aber das ist im Januar auch nicht zu erwarten, denkt man automatisch ans Wandern und ich schaue mal zurück auf unsere Jakobuswanderung.

26.9. Binzwangen – Rothenburg

Das ist heute Ingrids Motto. Zunächst stellen wir unseren Trevis in Rothenburg am Bahnhof ab und fahren mit dem PT nach Binzwangen. Schon nach wenigen Metern will Ingrid vom ausgeschilderten Weg abweichen, doch da die neue Straße noch nicht in den Karten verzeichnet sind, gehen wir kurz in die Irre, ehe wir dann doch ihre Variante finden.

Wie im Pilgerführer beschrieben wird auf dem ausgeschilderten Weg auf den wir nach kurzer Zeit der Kiesweg zu einem Grasweg und führt dann über eine Wiese nach Stettberg mit ihrer interessanten Wehrkirche, die ich aber nicht von innen sehen muss, im Gegensatz zu Ingrid.

Dann ist der sehr schotterige Schotterweg nicht nach Ingrids Geschmack und wir gehen geradeaus und nicht nach links. Der nicht so schotterige Schotterweg geht dann fast in einen Grasweg über und endet an einem Bächlein. Doch wir können, den Buggy tragend, ein nur wenige Meter tiefes Waldstück durchqueren und kommen dann über einen Gras- und später Schotterweg wieder auf den ausgeschilderten Wanderweg, doch als dieser auf einer Straße nach links verläuft, entscheidet Ingrid geradeaus zu gehen. An einem Teich vorbei – wo es durch verschiedene Traktoren zu laut und auch zu windig zum Rasten ist, in der Nähe eines weiteren Teichs machen wir dann am Waldrand Pause.

Wir überqueren eine Freifläche und am nächsten Waldrand soll ein Wanderweg geradewegs in den Wald gehen, doch da ist weder eine Markierung noch ein Weg und so müssen wir einige hundert Meter nach Osten wandern, ehe wir auf einen waldeinwärts führenden Weg treffen, der sich dann nach Westen wendet. Wieder müssen wir einen Wald fast ohne Weg durchqueren und treffen dann wieder auf den Jakobsweg. Vorbei am Karrachsee mit vielen Seerosenblätter, ob die Seerosen auch noch blühen, können wir wegen des breiten Schilfgürtels nicht erkennen. Im Wald folgen wir einem kaum sichtbaren Pfad und nach einem Teich geht es kurz aber steil bergauf.Karrachsee ©walker

Schließlich erreichen wir den Ortsrand von Wachsenberg und wenden uns in Richtung Rothenburg, als uns zwei Mädchen mit 4 kleinen Hunden, Rehpinscher oder etwas in der Art, die ziemlich kläffen, sodass auch Della mit mischt. Der lauteste Kläffer erschrickt besonders als Della aus ihrem Buggy ziemlich laut bellt und er weicht immer weiter zurück, er ist nicht zu bewegen, den Buggy zu passieren, erst als die Mädchen mit den anderen Hunden zurückgehen, können sie ihn zum mitgehen überreden. Der Weg führt abwärts und Ingrid findet einen Weg, der noch steiler nach unten führt und leider geht er nicht gerade aus, das sind nur teilweise eingezäunte Wiesen. Wieder zurück, wäre ziemlich anstrengend und so folgen wir dem Waldrand nach links und kommen im weiten Bogen zur Autobahnunterführung und vorbei an einem Segelflugplatz erreichen wir die ersten Häuser von Rothenburg und müssen noch ein ganzes Ende gehen, bis wir den Bahnhof erreicht haben.

Um den Buggy verstauen zu können, müssen wir einen Teil der Sitzbank des Trevis umlegen. Wir holen den PT und suchen einen Platz, an dem wir den Trevis über Nacht parken können. Ingrid hofft einen günstigen Parkplatz in der Nähe der Kirche, doch die ist in Neusitz gar nicht so einfach zu finden. Nachdem wir mehrmals in die Irre gefahren sind, schaffen wir es dann doch noch und es gibt tatsächlich eine günstige Parkmöglichkeit.

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