Wenn Sie wissen wollen,
wie es heute auf Rügen ausgesehen hat, dann schauen Sie mal hier nach.
wie es heute auf Rügen ausgesehen hat, dann schauen Sie mal hier nach.
Heute hatten wir Gäste und natürlich musste ich wieder einmal etwas ausprobieren, vor allem habe ich zum ersten Mal Johannisbrotkernmehl zum Eindicken einer kalten Creme verwendet.
Mir hat es gut geschmeckt, den Gästen war es nicht süß genug. Im folgenden habe ich die Honigmenge etwas erhöht, bitte probieren Sie die Cremes und geben ggf. noch mehr Honig dazu.
Für die Torte muss man einen Biskuitboden teilen oder zwei Böden backen, ich habe mich für die zweite Variante entschieden:
6 Eier trennen, die Eigelbe mit 100 ml Wasser und 150 g Honig schaumig rühren.
220 g Dinkel fein mahlen, mit 3 TL Backpulver und 1 TL Zimt mischen und mit der Ei-Honig-Masse verrühren. -Wer will, kann auch 50-80 g Dinkelvollkornmehl durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln ersetzen,
Die Eiweiße zu festen Eischnee schlagen und vorsichtig unterheben. Im Verhältnis von 60:40 in zwei runde Kuchenformen geben und bei 180 Grad ca. 12-18 min backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
1 Kaki pürieren, mit 200 g Joghurt und 1-2 EL Honig verrühren. 1 TL Johannisbrotkernmehl schnell und klumpenfrei einrühren. Auf dem dickeren Boden verteilen und sofort kaltstellen.
150 g Joghurt mit 5 EL (Honig gesüßtem) Sanddornsaft sowie 2-3 EL Honig verrühren, 100 ml Sahne steifschlagen und vorsichtig unterheben. 1 TL Johannisbrotkernmehl einrühren.
Den 2.Boden auf die Kakicreme geben und die Sanddorncreme darüber verteilen, glatt streichen, dann Muster in die Creme drücken und mit Haselnüssen garnieren. Zuletzt, wenn die Masse noch etwas fester geworden ist, die Seiten ebenfalls mit der Creme bestreichen.
Einige Stunden kalt stellen, dann servieren.
Nachdem vom gestrigen Abendessen noch Sauerkraut übrig geblieben ist und ich auch für meinen Quarkstollen nicht allen Quark benötigt habe, war klar, diese beiden Zutaten werden fürs heutige Abendessen verwendet.
Hier das Rezept:
150 g Vollkornspätzle (gekauft) in Salzwasser nach Vorschrift ca. 8 min köcheln lassen, Wasser abgießen.
300 g gekochtes Sauerkraut mit 250 g Quark und den Spätzle mischen, 50 ml Sahne , 1 Ei und 1 EL Parmesan unterheben, mit Kräutersalz, Pfeffer, Curry, Paprika, Chili kräftig würzen. Eine Auflaufform gut einfetten. Die Masse einfüllen und bei 180 Grad je nach Höhe des Auflaufs 30-40 min backen. Nach 20 min den Auflauf mit Emmentalerscheiben belegen.
Kurz vor dem 1. Advent eine interessante Variante meines hier schon vorgestellten Quarkstollens.
150 g Butter mit 125 g Honig und 4 EL mit Honig gesüßten Sanddornsaft schaumig rühren, nach und nach 3 Eier einrühren.
150 g Aprikosen in kleine Würfel schneiden, 30 g Zitronat und 30 g Orangeat sehr fein würfeln. 100 g Mandeln grob hacken. Alles mit 250 g Quark zur der Butter-Honig-Ei-Masse geben und verrühren.
600 g Weizen fein mahlen und mit Bachpulver (1 Päckchen+1 TL) mischen und kräftig mit Zimt oder Vanille würzen.
In den Teig geben und alles gut durcharbeiten.
Zu einem Stollen formen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 60-70 min backen, im ausgeschalteten Ofen nochmals 5-10 min nachbacken.
Herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn der Stollen ganz kalt ist, packen Sie in bis zum Verbrauch in Alufolie.
22.9 Zailach – Binzwangen
Nach langer Zeit sind wieder einmal Marion und Jörg mit von der Partie, denn bisher hat es dieses Jahr noch nicht geklappt. Da Ingrid am Morgen noch Ergotherapie hat, ist es gar nicht so ungünstig, dass morgens noch Nebel herrscht, der sich aber im Gegensatz zur letzten Etappe überwiegend aufgelöst hat, als wir unser Auto am Ortsrand von Zailach abstellen. Wir überqueren die Straße und steigen bergauf und treffen im Wald bald auf den Jakobusweg, dem wir leider überwiegend auf gekiesten Waldwegen folgen.
Fotogen sind die Spinnweben und später eine große grüne Heuschrecke, fotogen ist auch das schmucke kleine Dorf Heslabrunn mit seiner Jakobuskirche, der richtige Ort um Pause zu machen. Auf sonnigem Weg gehen wir durch Felder, an zwei Teichen vorbei, ehe es dann im Wald steil bergauf geht. Dann geht der Weg nicht weiter, rechts geht es nach Colmberg mit 2,7 km und so verläuft auch der Pilgerweg, nach links sind es nur 2,5 km und wir kommen durch das Dorf. Wir entscheiden uns für die linke Variante, nicht unbedingt die richtige Entscheidung, wie sich später herausstellt.
Wir gehen bergab, kommen an einem Lehrbienenstand vorbei in das Dorf, finden dort aber kaum Bemerkenswertes, wenn man von der Sicht auf die auf dem Berg thronende Burg einmal absieht, zur der wir dann emporsteigen. 
Im idyllischen Innenhof essen wir Kuchen und trinken Tee bzw. Kaffee. Dann müssen wir den gleichen Weg wieder bergab, denn der in der Detailkarte eingezeichneten Weg ins Tal existiert zumindest im Ansatz, nur verläuft davor ein Wildzaun. Am Golfplatz mit verschieden Teichen vorbei gehen wir auf der Straße in Richtung Unterhegenau weiter und jetzt schauen wir immer wieder auf die Uhr, um zu sehen, welche Haltestelle wir noch erreichen können, damit wir mit dem letzten Bus fahren können. Jetzt folgt ein Grasweg und da könnte Della wieder gut laufen, doch bei ihrer Geschwindigkeit könnte es knapp werden. Jörg und ich ziehen das Tempo an und wir könnten es bis zur Haltestelle in Binzwangen schaffen, Ingrid geht zwar unsere Geschwindigkeit nicht ganz mit, aber auch sie geht schneller als zuvor.
Dann sind wir mehr als rechtzeitig da, Marion und Ingrid nutzen die Zeit, um die Kirche zu besuchen. Sie kommen gerade noch rechtzeitig zurück, denn der Bus ist mehr als 6 min zu früh und die wartet er dann in Colmberg ab und bringt uns dann pünktlich zu unserem Auto.
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