Anstiege

Posted by herbert - September 17th, 2010

05.06 Flöha – Euba

Gymnasium Flöha ©walker

Gymnasium Flöha ©walker

Vom Bahnhof gehen wir zuerst kurz flussaufwärts, überqueren den Fluss auf der nicht in den Karten verzeichneten Fußgängerbrücke, die von der Eisenbahnbrücke abgehängt ist. Vielleicht  infolge der Baustelle der B173 ist hier die Markierung nicht ganz klar, es kann aber auch eine Nachlässigkeit der Verantwortlichen sein, denn auch später ist vieles nicht eindeutig.

Nach kurzem Anstieg müssen wir wieder flussabwärts gehen, bis wir nach einem erneuten Anstieg einen Fahrweg erreichen, der eben verläuft und dann geht es auf sehr schmalen Pfad weiter bergauf. Der folgende Fahrweg endet an einer eingezäunten Holzhandlung und die Markierung zeigt nach rechts, obwohl wir uns eigentlich mehr links halten sollten. Auch nach der Einzäunung biegt der Weg nicht ab und so folgen wir einem nicht markierten Waldweg nach Süden und viel später treffen wir dann wieder auf die Markierung.

Am Freibad vorbei folgt ein schmaler Wiesenpfad und unterhalb der Bundesstraße wird der Weg über einige Brücken geführt, ehe wir nochmals entlang der immer noch sehr braunen Zschopau gehen.

Drahtseilbahn ©walker

Drahtseilbahn ©walker

Immer in der Nähe der Drahtseilbahn geht es dann steil aufwärts, im Schnitt sind es 13%. Auf halber Höhe und gutem Blick auf die Schienen will Ingrid warten, bis in gut 5 min eine Bahn kommt, aber vielleicht will sie auch nur verschnaufen. Dann kommt die Bahn, genauer gesagt, zwei Bahnen, die sich hier begegnen. Der Anstieg geht weiter und wir sehen nochmals die abfahrende Bahn. Auch nach der Bergstation geht es weiter aufwärts und zunächst haben wir einen schönen Blick nach Osten. An der Kirche vorbei gehen wir zum Marktplatz und hier kann man besonders gut erkennen, wie der Ort an den Hang gebaut wurde. Nach einem letzten Anstieg erreichen wir Schloss Augustusburg, wo wir auf einer Bank im Innenhof Rast machen und dabei zwei Hochzeiten beobachten und Fotos machen können.

Von Augustusburg haben wir dann schöne Ausblicke in alle Himmelsrichtungen. Wir steigen hinab zur Bergstation und fahren dann mit der Bahn nach unten. Wir überqueren ein letztes Mal die Zschopau und steigen in Erdmannsdorf entlang der Straße steil bergauf, dabei nutzen wir jede Schattenmöglichkeit, denn die Sonne brennt vom fast wolkenlosen Himmel. Auch nach dem Ort steigt es immer weiter bergan, wenn wir uns umsehen, haben wir immer wieder einen herrlichen Rückblick auf das Schloss und schöne Ausblicke Richtung Erzgebirge. Aber wir sind trotzdem froh, dass wir nach der langen freien Strecke im Wald etwas mehr Schatten haben.

Als wir auf die Bundesstraße treffen, ist die Markierung wieder nicht eindeutig und so gehen wir auf einem schmalen Gehweg gut hundert Meter entlang der Straße, ehe nach rechts ein Waldweg führt, der aber nach wenigen Schritten fast nicht mehr gehbar ist, wir gehen trotzdem weiter und stoßen bald wieder auf den Radweg, den wir vorher verschmäht hatten. Nochmals steigt es an und wir haben einen schönen Rundumblick vom Katzenberg.

Jetzt senkt sich der Weg nach Euba und wir diskutieren, sollen wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem kaum teureren Taxi fahren, das aber schneller und bequemer wäre. Kurz machen wir Pause und Ingrid prüft, wie das Taxi von Flöha nach Euba fahren kann. Wir entscheiden uns fürs Taxi.

Doch erstens kommt es anders als man zweitens denkt. 3 min vor Abfahrt des nächsten Busses kommen wir an der Bushaltestelle an. Ich rufe das erste Taxiunternehmen an, doch alle Taxis sind nach Chemnitz unterwegs und es würde lange dauern, bis man uns abholen könnte. Während ich die Nummer des 2. Unternehmens wähle, kommt der Bus und sicherheitshalber fahren wir mit dem Bus. Es klappt auch alles ganz gut, nur am Bahnhof wird es etwas hektisch und das Einsteigen in den Wagen ist schwierig.

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