Zeitaufwendige Parkbesichtigung

Posted by herbert - September 12th, 2010


04.06 Frankenberg – Flöha

Wir stellen unser Auto in der Dammstraße unterhalb des Marktplatzes ab und müssen dann lange an der Umgehungsstraße entlang gehen, bis wir endlich nach links in einen Weg abbiegen können, der aber bald in eine Nebenstraße mündet. Die Markierung im Ort, aber auch später ist durchaus verbesserungswürdig, aber wir finden zumindest den Weg zum Harrasfelsen.

Wenig später möchte Ingrid einem historischen Wanderweg folgen, der aber gar nicht ausgeschildert ist, da es auch nicht ganz klar ist, wie der Zschopauweg verläuft, folgen wir dem Liebesliederweg, der uns an interessanten Häusern und Gärten sowie an einem historischen Wasserturm vorbeiführt.

Dann geht es wieder hinab ins Tal und Ingrid fotografiert eine gar nicht so kleine Froschsammlung in einem Garten. Nach dem Überqueren der Zschopau und eines Mühlenkanals geht es steil über viele Natur- und Holzstufen ziemlich steil hinauf nach Schloss Lichtenwalde, wo wir zunächst den Innenhof besichtigen und später auch in den Park.

Da gerade 2 Hochzeiten dort stattfinden, ist ziemlich viel los. Der Eintritt in den Barockpark ist nicht kostenlos, aber durchaus noch akzeptabel. Es gibt einige Brunnen und große Springbrunnen und viele kleine.

Schloss Lichtenwalde ©walker

Schloss Lichtenwalde ©walker

Immer wieder hat man schöne Ausblicke ins Tal und in einem Bereich fühlt man sich mit den vielen blühenden Rhododendronbüschen fast in einen irischen Park versetzt. Im Park machen wir gemütlich Pause, ehe wir dann in der Schlossallee einige hübsche Läden und Fotomotive finden, nicht so interessant ist der kleine Kräutergarten. An einem modernen Hotel vorbei, geht es auf der Straße wieder hinab ins Flusstal. Der weitere Weg führt zunächst immer nah am Fluss entlang, eigentlich ein schöner Weg für Della, aber nach den starken Regenfällen der letzten Tage ist der Weg oft sehr schmierig und dreckig und so darf Della mehr fahren als laufen.

Dabei erregt sie wie immer viel Aufsehen, einige Sprüche bleiben dabei in Erinnerung wie:von einer Postbotin auf sächsisch: ein vierbeinches Enkelchen oder von einer älteren Frau: Ich dachte, das Baby hat aber viele Haare, dabei ist das ja ein Hund.

Da es nicht ganz klar ist, wie wir bei Flöha über die Zschopau kommen, es ist in den Karten nur eine Eisenbahnbrücke oder mit größerem Umweg eine Straße3nbrücke eingezeichnet, überqueren wir mit der B173 den Fluss und wandern auf dem Radweg in das kleine Städtchen, das über ein besonders interessantes Gymnasium verfügt, denn der Rundbau in der Talaue steht auf Stelzen. Dann sehen wir zwischen den Häusern ein wunderschön renoviertes Gebäude mit Türmchen herausragen, sieht fast nach einem Schlösschen aus, ist in Wirklichkeit aber eine 100 Jahre alte Schule.

Am Bahnhof müssen wir noch einige Zeit auf den Zug warten, nicht sehr angenehm, dass sich eine größere Gruppen von jungen Erwachsenen und Jugendliche hier mit viel Bier und lauter Musik niedergelassen haben.

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