Wege markieren muss gelernt sein

Posted by herbert - September 30th, 2010

06.06 Euba- Chemnitz

An der Kirche vorbei erreichen wir die Straße, der wir eine gewisse Zeit folgen, ehe wir nach rechts auf den Chemnitz-Rundweg weiterwandern können. Nach kurzem Weg durch Felder kommen wir in einen Wald mit einem kleinen Bächlein, das wir zweimal ohne Brücke queren müssen. Meist sicher nur ein Rinnsal, aber nach den Regentagen ist es etwas breiter, sodass man schon einen sehr großen Schritt machen muss, um ohne nasse Füße ans andere Ufer zu kommen. Ganz gut, dass Della bei der zu erwartenden Hitze zuhause geblieben ist, das wäre keine optimale Buggystrecke gewesen.

Dann verlassen wir den Wald und die Markierung zeigt eindeutig durch ein Feld zu einem Wäldchen und Wanderer vor uns gehen wie wir denselben Weg, doch in dem Wäldchen ist nur eine Mountainbikestrecke und es führt kein Weg woanders hin.

Wir gehen zurück und an einem lange nicht bezeichneten Feldrand weiter, später überholen uns die beiden vor uns wieder gestarteten Wanderer, die müssen scheinbar noch einen Umweg gemacht haben.

Blick auf Chemnitz

Blick auf Chemnitz

Im nächsten Ort fehlt an einer Abzweigung eine weiterer Markierung, erst knapp 100 m weiter entfernt, ist eine zu erahnen. Wir gehen durch den Zeisigwald, der Weg ist gut beschildert, aber es gibt zunächst keine Hinweisschilder zu einem Teich, an dem Ingrid unbedingt Rast machen möchte. Trotzdem finden wir den Teich und schauen einige Leuten zu, die auf einem kleinen Platz Federball spielen und bei mindestens jedem 2. Ballwechsel landet der Federball im gar nicht so sauberen Teich, wo ein Junge ihn dann immer wieder herausholt. Der Weg durch den aufgelassenen Steinbruch ist interessant, aber er führt uns vom Fuchsberg weg, wo Ingrid eigentlich auch noch hinwollte.

Dafür müssen wir kurz auf einer Straße gehen, ehe wir an weiteren Teichen mit kleinen Entlein zu den ersten Häusern von Chemnitz kommen. Durch verschiedene Straßen mit sehr unterschiedlichen Häusern, die von Ruinen bis neu saniert reichen, kommen wir an der doppelspitzigen Markuskirche vorbei zur Innenstadt. Hier fahren wir mit der Straßenbahn und dem Bus nach Euba und von dort in die Wohnung, wo Della schon auf uns wartet. am späten Nachmittag fahren wir nochmals in das Einkaufszentrum um das Rathaus und machen einige Bilder, essen auf dem Neumarkt zu Abend.

2. Auflage meines Hülsenfrüchtekochbuchs

Posted by herbert - September 30th, 2010

bohnen 1 hpDer gute Verkauf dieses Kochbuchs hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt und so ist dieser Tage die 2. Auflage des Kochbuchs in unveränderter Form erschienen. Ein herzlicher Dank an alle Käufer und Leser.

Wenn Sie das Buch schon gekauft haben, dann freuen Sie sich auf mein nächstes, das im Frühjahr 2011 ebenfalls im pala-verlag erscheint und vielleicht klappt es sogar noch vorher mit meinem Kürbiskochbuch.

Weintrauben im Kuchen oder in der Torte

Posted by herbert - September 27th, 2010

©walker

©walker

Dieser Tage sind wir bei einer Wanderung im Cafe des Wasserschloss Glatt eingekehrt und dort habe ich natürlich sofort zugeschlagen, als ich eine Weintraubentorte im Angebot gesehen habe, denn das findet man selten. Selten findet man auch so große Kuchen- oder Tortenstücke wie hier und wenn die Kuchen oder Torten noch vollwertig wären, dann würde ich auch weitere Umwege in Kauf nehmen, um dort zu schlemmen. Aber einmal geht es auch mit “normalen” Kuchen.

Wenn Sie übrigens einen vollwertigen Kuchen mit Weintrauben suchen, hier finden Sie ihn.

Zwiebel-Käse-Kuchen

Posted by herbert - September 20th, 2010

Die Kombination von Käse und Zwiebel ist fast unwiderstehlich und wenn Sie mal Gäste haben, die meinen, zu jeder Mahlzeit oder in jedes Rezept gehört Wurst oder Fleisch, dann wählen Sie 2 verschiedene Zwiebelsorten und der Kuchen wirkt wie mit Speck zubereitet und bis die Gäste bemerken, dass doch kein Speck verwendet wurde, hat sie der Geschmack bereits überzeugt.

kuchen 1 hp

Zwiebel-Käse-Kuchen

220 g Weizen, 80 g Roggen fein mahlen, in eine Schüssel geben, eine Mulde ins Mehl drücken,

40 g Hefe hinein bröckeln.

Von 125 ml lauwarmer Milch 3 El abnehmen und mit der Hefe und 1 Tl Honig zu einem Vorteig verrühren, mit Mehl bestäuben und 15 min an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restliche Milch sowie 1 Ei, 1 TL Salz und 30 g Butter in Flöckchen zugeben.

Den Teig kräftig und knapp 10 min kneten, nochmals 30 min gehen lassen.

Auswellen und in eine gefettete Springform geben, 3 cm hohen Rand anarbeiten und weitere 15 min gehen lassen.

In der Zwischenzeit 250 g weiße und 100 g rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden.

30 g Butter erhitzen und die Zwiebelscheiben bei kleiner Hitze in 5 min braten.

150 g Tilsiter Käse klein würfeln und mit den etwas abgekühlten Zwiebeln vermischen und auf den Teigboden legen.

100 g Tilsiter Käse in dünne Scheiben schneiden und die Zwiebelmischung damit belegen. Kuchen im Ofen bei 220 0 40 min backen, nach 20 min auf 180 0 herunterschalten.

Aus dem Ofen nehmen und aus der Form lösen und heiß servieren.

Tipp:

Dazu schmeckt am besten ein gemischter Salat oder auch ein Gemüsepüree, interessant ist auch kandierter Kürbis als Beilage.

Tipp

Sie können auch einen Teil der Zwiebel durch Lauch oder Möhren ersetzen und mit Kümmel oder Zwiebelsamen würzen

Tipp

Verwenden Sie auch mal Bergkäse und wählen Sie als Abschluss einen italienischen Hartkäse wie z.B. einen Provolone.

Herbstlicher Weckauflauf

Posted by herbert - September 18th, 2010

Nein, dieser Auflauf hat nichts mit dem morgendlichen Wecken zu tun, sondern mit Wecken, wie bei uns  Schwaben die Brötchen heißen.

2 altbackene Vollkorn-Wecken kleinschneiden, in eine schmale, hohe Schüssel geben und dann soviel Milch zugeben, dass die kleingeschnittenen Wecken gerade bedeckt sind, einige Stunden einweichen, gelegentlich mit einem Stampfer zusammendrücken.

500 g Zucchini grob raspeln, 300 g Hokkaido-kürbis grob raspeln, 100 g Lauch in 1 cm breite Streifen schneiden. In einem Topf 150 ml Gemüsebrühe erhitzen, das Gemüse hineingeben und 2-3 min köcheln lassen.

Dann das Gemüse mit den eingeweichten Wecken, 250 g Quark, 2 – 3 Eier und 50 – 100 g Vollkornweckmehl (Sie kennen das vielleicht unter dem Begriff Semmelbrösel) vermischen, mit Sojasoße, Paprika, Chili, Kräutersalz und Pfeffer kräftig würzen.

Alles in eine gefettete Auflaufform geben, glattstreichen und im Backofen bei 180 Grad ca. 40-50 min backen, je nach Dicke des Auflaufs, nach 30 min 2-3 Scheiben Gouda darüberlegen und fertig backen.

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