Saftiger Zwetschgenkuchen mit Guss

Posted by herbert - August 30th, 2010

Das ist wieder so ein Rezept, wo ich einfach wieder mal was ausprobiert habe und meine Frau mir dann gesagt hat, das Rezept musst du unbedingt aufschreiben, was ich hiermit mache.

250 g Weizen fein mahlen, mit 50 g Honig, 1 Ei, Salz verrühren.

100 g Butter in kleine Stückchen schneiden und mit dem Weizenvollkornmehl zu einem glatten Teig kneten. Wer will und viel Zeit hat, kann den Teig im Kühlschrank 30 min ruhen lassen.

Teig auf dem eingefetteten Boden der Kuchenform, festdrücken und glatt wellen, Backformrand ebenfalls einfetten und gut 2 cm hohen Rand anarbeiten.

Im Ofen 8 min bei 1800 vorbacken.

2 EL gemahlene Mandeln auf dem Boden verteilen.

800 g Zwetschgen halbieren und entkernen. Die Zwetschgenhälften ziemlich aufrecht vom Rand her ringförmig auf den Boden setzen.

3 EL Sahne mit 3 EL saurer Sahne, 50 g Honig, 2 EL gemahlene Mandeln und 1-2 EL Maismehl sowie Zimt verrühren. 2 Eier dazu geben und alles glattrühren.

Vorsichtig über die Zwetschen gießen und bei 1800 weitere 20 min backen und noch 10 min im ausgeschalteten Backofen nachbacken. Abkühlen lassen und servieren.

Saftiger Zwetschgenkuchen ©walker

Saftiger Zwetschgenkuchen ©walker

Nachmittagswanderung und Stadtbesichtigung

Posted by herbert - August 30th, 2010

30.05 Mittweida – Dreiwerden, Stadtbesichtigung

Ausnahmsweise waren sich wetteronline und das Radio fast einig, heute soll es überwiegend bedeckt sein und häufig regnen, also wollten wir heute einen Besichtigungs- und Ruhetag einlegen.

Doch das Wetter wird immer besser und so entscheiden wir uns, zumindest die Stadtbesichtigung in Mittweida zu machen, doch die Sonne und der blaue Himmel wird immer mehr. Dies wollen wir nutzen und den ersten Teil der Strecke nach Frankenberg in Angriff nehmen. Durch den Stadtpark wandernd, erreichen wir oberhalb der Zschopau einen Aussichtspunkt, dann geht es wieder ins Tal. Wir begegnen dem ersten von mehreren großen Hunden, doch der biegt mit seinem Herrchen vorher ab, bei den späteren packen wir Della immer in den Buggy und verstellen ihr die Sicht mittels meines Anoraks.

Wir kommen an einer Gedenktafel vorbei, wo sich im 2. Weltkrieg die US-Army und die rote Armee getroffen haben. Zunächst geht es auf einem schmalen Waldweg, wo wir auf eine Katze treffen, die uns einige Zeit folgt. Dann wird der Weg breiter, leider aber auch sehr schmierig und rutschig.

Meist ist es sonnig, doch es fallen auch einige Regentropfen

Schließlich überqueren wir den Fluss und sehen oberhalb am Berg eine Erzbahn, an der aber derzeit gearbeitet wird. Am Ausgang des Besucherbergwerks steigen wir nach Schönborn empor und gehen zum Parkplatz und Eingang, danach im weiten Bogen ins Dorf und auf der Straße an den Ortsrand von Dreiwerden und zur Bushaltestelle. Wir können froh sein, dass wir heute zu früh ankommen, denn der Bus hat keine Verspätung sondern im Gegenteil, er kommt 6 min zu früh und fährt auch sofort weiter.

Rathaus Mittweida ©walker

Rathaus Mittweida ©walker

Über Mittweida hängen dunkle Wolken, als wir für unser Auto ein schattiges Plätzchen suchen, denn Della soll im Auto bleiben. Die Wolken ziehen weiter und als wir einige Schritte gegangen sind, beginnt es zu schütten. Wir nutzen den kurzen Schauer, um in einer Bäckerei was Süßes zum Essen zu kaufen.

Mittweida hat einen sehr schönen Marktplatz und auch das Pfarrhäuser-Museum macht mit seinem Garten einen schönen Eindruck, es gibt auch weitere schöne Häuser. Dann fahren wir zurück.

Wenig Erfreuliches über parboiled Reis

Posted by herbert - August 28th, 2010

fanden die Tester von Ökotest bei Ihrer Untersuchung von 20 parboiled Reis Produkten, hier können Sie darüber nachlesen, den ganzen Bericht finden Sie im Septemberheft.

Mineralöl und Arsen vermutet man nicht unbedingt, wenn man an Reis denkt, doch genau dies ist vielen Proben enthalten.

Daher gibt es kein Sehr gut, die 5 Bioprodukte schneiden mit 3 gut und 2 befriedigend noch einigermaßen ab, doch bei 15 konventionellen Produkten sieht es zum Teil deutlich schlechter aus, 3 sind gut, 4 befriedigend und das ist wohl die unterste akzeptable Wertung, 3 werden noch mit ausreichend bewertet, 4 sind mangelhalft und 1 sogar ungenügend.

Irgendwie bin ich bei diesem Ergebnis froh, dass ich als Vollwertköstler keinen vorbehandelten Reis verwende, obwohl mich natürlich auch ein entsprechender Test für unbehandelten Reis interessieren würde.

Kartoffelsalat gelb-rot-grün

Posted by herbert - August 27th, 2010

Als Schwabe liebe ich Kartoffelsalat und als Schwabe bin ich sparsam und diese Kombination ist die Ursache für folgendes Rezept.

Kartoffelsalat wollte ich heute unbedingt machen und ein Blick in den Kühlschrank zeigt mir, dass die Brechbohnen eigentlich zum heutigen Verbrauch anstehen und Tomaten hatte ich auch nicht gerade wenig gekauft.

Also war klar, das werden die Zutaten zu meinem heutigen Salat.

800 g Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser ca. 25 min kochen.

300 g Bohnen in 3 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 18-20 min köcheln lassen.

1 Zwiebel fein würfeln und in 20 g Butter anbraten, nach 2-3 min 150 ml Gemüsebrühe zugießen und weitere 5 min dünsten.

Aus der Zwiebelgemüsebrühe, 2 EL Apfelessig und je 2 EL Raps- und Sonnenblumenöl, Kräutersalz, Pfeffer, Muskat die Marinade herstellen, dann die warmen Bohnenstücke hineingeben.

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, zu den Bohnen geben und alles gut durchmischen.

300 g Tomaten achteln und unterheben.

Alles gut 20 min durchziehen lassen, dann mit kleingeschnittenem Schnittlauch bestreut servieren.

Zwetschgen-Chutney

Posted by herbert - August 25th, 2010

Scharf und süß, eine leckere Abwandlung eines indischen Rezepts

1 Zwiebel grob würfeln,

5 g Ingwer fein hacken.

Beides mit einer getrockneten Chilischote, Koriander, 1 Kardamomkapsel und 2 Nelken in 2 EL Öl kurz anbraten.

100 g Zwetschen entkernen und kleinschneiden und zu den Zwiebel geben, evtl. noch 50 ml Gemüsebrühe zugeben, damit nichts anbäckt.

Gut 5 min dünsten, die Kardamomkapsel und die Nelken herausnehmen, wer es nicht zu scharf liebt, kann auch noch die Chilischote herausfischen.

Alles pürieren, nochmals aufkochen, mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika und Kurkuma würzen, in ein Schraubglas füllen und abkühlen lassen.

Tipp

Wem die Masse zu flüssig ist, kann mit Dinkelgrieß oder Pfeilwurzelmehl eindicken.

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