Erdbeerquark

Posted by herbert - Juni 30th, 2010

Erdbeere ©walker

Erdbeere ©walker

Natürlich kann man sich die raffiniersten Desserts mit viel exotischen und schwer erhältlich Zutaten ausdenken und diese mit hohem Aufwand herstellen. Was ich gelegentlich ganz gerne mache, aber schmecken die wirklich besser als ein ganz einfaches, aber umso leckereres Dessert, das eine unendliche Variationsvielfalt hat?

Ich spreche vom Erdbeerquark, gibt es was Besseres an einem heißen Sommertag? Ich kann mir kaum etwas anderes vorstellen.

Hier meine Grundvariante

150 g Erdbeeren und 1 Banane zerdrücken, 500 g Magerquark und 150 g Sahne mit den zerdrückten Früchten verrühren.

150 g Erdbeeren in Scheiben schneiden, unterheben.

Mit Zimt oder Vanille würzen. Fertig.

Statt Sahne kann man auch Milch nehmen oder einen Teil des Quarks durch Mascarpone ersetzen.

Kokosraspeln, gemahlene oder gehackte Nüsse sind tolle Ergänzungen.

Mit Melone, Pfirsich, Nektarine, Apfel oder Kirschen wird aus dem Erdbeerquark ein veritabler Früchtequark.

Geriebener Ingwer ergibt einen besonderen Genuss.

Da bleibt nur eins in diesen heißen Tagen. Machen und Genießen

Träubleskuchen Variation

Posted by herbert - Juni 29th, 2010

Auch bei meinen Lieblingskuchenbeeren versuche ich immer wieder zu variieren, mal weniger, mal mehr. Hier mein neuester (natürlich gelungener Versuch)

180 g Weizen, 40 g Roggen fein mahlen, mit 80 g Butter, 1 Ei, 40 g Honig, Kräutersalz zu einem Teig verkneten. In der Kuchenform auswellen (der Teig darf ruhig noch etwas krümelig sein) und 3 cm hohen Rand anarbeiten.

3 Eier trennen, die Eigelbe mit 100 g Honig, 2 EL Sahne, 100 g gemahlenen Haselnüsse gut verrühren und mit Zimt würzen.

6-700 g Träuble (rote Johannisbeeren) mit 5 g geriebenen Ingwer mischen und zu der Eigelbmischung geben.

Die Eiweiße sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Johannisbeermischung heben. Auf den Kuchenboden geben und bei 180 Grad ca. 35-40 min backen, die letzten min ggf. abdecken, dann noch einige min im ausgeschalteten Ofen belassen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Tipp

Man kann auch mit Vanille würzen und die Haselnüsse durch Mandeln oder Walnüsse ersetzen.

Wanderurlaub 2010

Posted by herbert - Juni 26th, 2010

Ich habe ja schon im Blog darauf hingewiesen, dass wir einen leider nur kurzen Wanderurlaub machen konnte, aber das Wetter und Termine verhinderten eine längere Wanderung.

Natürlich wanderten wir weiter auf unserem Weg vom Rennsteig zur Neiße, aber wie schon die Jahre zuvor, machten wir keine großen Fortschritte, denn von den 16 Tagen konnten wir an 5 Tagen wegen Regens überhaupt nicht wandern und bei den anderen waren die Etappen nicht sehr lang, da wir immer wieder Rücksicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen mussten. Denn wir mussten ja immer mit einem Mindestaufwand an Zeit und Kosten wieder zum Ausgangspunkt zurückehren.

Auch kosteten die Besichtigung von Städten, Schlössern und Parks mehr Zeit, die zum Wandern dann fehlt und so wurden es nur knapp 130 km. Durch eine gewisse Zickzack-Routenführung kamen wir auch nur wenig nach Osten voran.

Doch das Nähere dazu später in diesem Blog.

Rote Ingwer-Blumenkohlsoße

Posted by herbert - Juni 23rd, 2010

Klar war, dass es etwas mit Naturreis geben sollte und darin Zucchini und gelben Paprika. Doch ich war noch auf der Suche nach einer interessanten Soße.

Die Farbe war klar, es sollte etwas mit Rot oder Orange sein.

Ein Blick ins Gemüsefach und die Zutaten stellten sich fast von alleine zusammen.

1 Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden, in 1 EL Öl kurz anbraten,

15-20 g Ingwer reiben oder fein schneiden, zu den Zwiebeln geben.

200 g Blumen in Röschen teilen, kurz mitbraten.

250 ml Gemüsebrühe zugießen und  gut 5 min köcheln lassen.

200 g Tomaten schälen bzw. Haut abziehen und grob würfeln, dazugeben und nochmals 2-3 min köcheln lassen.

Mit Kräutersalz, Paprika, Chili, Muskat, Pfeffer kräftig würzen und das Ganze pürieren, ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugießen, wer will und hat, kann auch noch 1 EL Tomatenmark unterziehen.

Schmeckt echt lecker.

Gefrierschrankausräumaktion

Posted by herbert - Juni 20th, 2010

Es ist schon komisch, da friere ich im Sommer und Herbst immer Obst, wie rote Träuble, Stachelbeer oder Zwetschgen ein und dann bin im Winter immer so vorsichtig. Kaum wage ich Obst für einen Kuchen oder einen Auflauf herauszuholen, denn es soll ja den ganzen Winter über reichen.

Und wenn ich dann im Frühsommer mal wieder in den Gefrierschrank schaue, dann stapeln sich dort noch die Obstbeutel. Jetzt wird es Zeit, das Obst herauszuholen, denn länger sollte man es wohl nicht aufbewahren, aber jetzt bekommt man viel frisches Obst, das man gut verwenden könnte.

Aber ich arbeite tapfer daran, meinen Gefrierschrank zu leeren, deshalb gab es heute mal Lieblingskuchen “Träubleskuchen” und da ich nicht den ganzen Beutel für den Kuchen benötigt habe, kann ich morgen meine Frühstücksbrote mit einem leckeren Träubles-Nektarinen-Aufstrich genießen.

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