Sonnig und windig

Posted by herbert - Mai 31st, 2010

 

12.9. Weihenzell – Ansbach

Heute wird der Wanderstart ausschließlich vom Bus bestimmt, denn am heutigen Samstag fahren nur 3 Busse von Ansbach nach Weihenzell, morgens um 6.50, das wäre doch etwas zuviel verlangt schon knapp nach 5 Uhr starten, um 13.50, das wäre zu spät, also bleibt nur der um 11.50.

Wir stellen unser Auto in der Nähe des Bahnhofs ab und wandern zum Schlossplatz, dort suchen wir zunächst vergebens die richtige Abfahrtsstelle. Ich bin daher froh, dass wir genügend Zeit haben. Dann kommt der Bus, doch er hält einige Meter entfernt. Ein kleiner Reisebus, nicht ideal für unseren Buggy. Ich setze mich in die erste Reihe und Dellas Gefährt versperrt den Ausgang. So hoffe ich dass niemand ein- oder aussteigen will und ich habe Glück.

In Weihenzell fotografiert Ingrid nochmals in der Kirche und dann verlassen wir entlang eines Bächleins den Ort, im Vorort verläuft dann der ausgeschilderte Weg nach links und weiter im Tal, während in der Karte und in den Beschreibungen eigentlich der Weg nach rechts geht und auf einen Berg. Ich bin mit der Änderung im Gegensatz zu Ingrid durchaus einverstanden. In Wernsdorf besucht Ingrid die dortige Kirche und anschließend geht es steil einen Asphaltweg empor, auf der Höhe bläst der Nordwestwind besonders stark und obwohl es Zeit zum Rasten wäre, müsse wir einen Rastplatz ausschlagen.

Kurz geht es ins Tal in ein kleines Dorf und dann wieder steil bergauf. Auf der nächsten Bank versuchen wir Mittagspause zu machen, doch der böige Wind verleidet uns das Essen und wir brechen bald wieder auf. Nach einem kurzen schönen Waldstück gehen wir am Waldrand entlang zu einem Teich, da dort keine Bank vorhanden ist, setzen wir uns ins Gras. Meine Pause wird durch mehrere freilaufende Hunde in der Nähe empfindlich gestört, während Ingrid einfach abwartet.

Bald erreichen wir die ersten Häuser von Ansbach und freuen uns, dass wir zunächst auf einem schönen Fußweg in Richtung Stadtmitte gehen können, dann biegen wir kurz links ab und steigen zum Bismarckturm empor, ein Umweg, der sich kaum lohnt, denn man hat keinen Blick auf die Stadt. Dann geht es zum Schlossplatz, wo ein kleiner Trödelmarkt Ingrids Aufmerksamkeit doch für einige Zeit in Anspruch nimmt.

Artischockenblüte ©walker-winter

Artischockenblüte ©walker-winter

Allerdings dauert der Aufenthalt im Kräutergarten des Hofgartens deutlich länger, wunderschön die Blumenanlage vor der imposanten Orangerie. Der weitere Hofgarten ist im englischen Stil angelegt und es ist angenehm, dort spazieren zu gehen, allerdings vermisse ich etwas die seltenen, fremdartigen Bäume wie wir sie aus manchen Parks auf Rügen kennen.

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