Heilsbronn – Weihenzell

Posted by herbert - Mai 25th, 2010

8.9. 2009

Sonnenblume ©walker

Sonnenblume ©walker

 

 

 

Sonnenblume ©walker

 

 

 

 

Da Ingrid morgens noch zur Ergotherapie muss, entscheiden wir uns anschließend spontan, bei dem schönen Wetter unsere Wanderung fortzusetzen, allerdings reicht die Zeit ab 12.30 nicht die Altstadt und das Münster in Heilsberg zu besuchen, denn wir müssen ja den letzten Bus erreichen und der fährt schon kurz vor 18 Uhr ab.

So starten wir am Freibad und gehen zunächst an der Straße nach Kettelsdorf bergauf und verlassen diese nach der Bahnunterführung, jetzt darf auch Della wieder laufen, aber als der Schotterweg in der Sonne verläuft, macht es ihr und vor allem Ingrid weg Spass und sie darf wieder fahren. Auf der Strecke fragen uns zwei Radfahrer nach der Schwabachquelle, eigentlich müssten sie und wir fast davor stehen, aber es gibt keinen Hinweis, vielleicht liegt sie in dem eingezäunten Gelände vor uns.

Als wir den Wald verlassen, überlegt Ingrid, ob wir nicht abkürzend Großhaslach nur am Rande streifen sollen. Ich plädiere für den ausgeschilderten Weg, zum Glück, denn sonst hätten wir die originelle Kirche verpasst. Dass Alter und Kanzel übereinander angebracht sind ist zwar selten, aber dass darüber noch die Orgel ihren Platz hat, ist mehr als ungewöhnlich und ich erinnere mich nicht, eine derartige Kombination schon einmal gesehen zu haben. Im idyllischen Kirchhof machen wir Pause, ehe wir den ältesten Taufstein Frankens in der Taufkapelle anschauen. Fast makaber finde ich, dass diese Taufkapelle früher eine Art Leichenhaus gewesen ist.

Nach sonnigem Weg erreichen wir den Wald mit einem alten steinernen Wegkreuz und hier beginnt ein wunderschöner Naturweg, der nur kurz von einem gekiesten Abschnitt unterbrochen ist und Della läuft sich gut ein. In der prallen Sonne geht es dann ins Tal und Della lässt sich fahren, doch beim anschließenden steilen Aufstieg ist sie topfit und Ingrid kann kaum folgen, schön auch der folgende Waldweg, ehe eine lange sonnige Strecke, nach Forst wurde der Weg etwas verlegt und so müssen wir länger auf der allerdings kaum befahrenen Straße wandern. Mit wenig Schatten geht es weiter westwärts und schließlich haben wir einen schönen Blick auf das unter uns liegende Weihenzell.

An der Bushaltestelle ist der angebrachte Fahrplan doch etwas unübersichtlich und zunächst ist nicht klar, auf welcher Straßenseite wir einsteigen müssen. Mit etwas Verspätung kommt dann ein Kleinbus, der uns beide allein nach Heilsbrunn bringt und für uns zusätzlich am Freibad hält, sodass wir gleich am Auto sind.

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