Der schnelle Anfang nach dem Ende (2)

Posted by herbert - Mai 14th, 2010

Später folgen wir dem Hinweis zu einem Freilandaquarium, das wir nach einem Zwischenstopp bei einem Bücherflohmarkt auch erreichen. Der Weg führt hier nicht wie erhofft weiter, aber weil wir schon hier sind, meint Ingrid sollten wir die Anlage auch kurz besichtigen, wobei das Wort kurz sich als unpassend herausstellt.

©herbert walker

©herbert walker

In Stein treffen wir zum wiederholten Male auf die Zeichen des Jakobuswegs, dem wir aber wieder nicht folgen, denn uns schreckt die Kilometerangabe in Nürnberg: Roßtal 21,5 km und wir befürchten, das der Weg einen längeren Schlenker irgendwohin macht und wir wollen keine so lange Strecke wandern.

Kurze Zeit müssen wir auf einer Straße zwischen Stein und seinem Teilort gehen, schwierig wird es als wir einen dieser unsäglichen Kreisverkehre überwinden müssen. Im Ort treffen wir auf das Jakobuszeichen, das uns etwas irritiert, denn es ist nicht der neue stilisierte Muschelstern sondern eine ältere Muschelversion, aber vielleicht haben die Wegbetreuer hier die Ausgaben für die neuen Zeichen gescheut.

Erfreulicherweise wurde hier der Weg nicht auf der Straße belassen, sondern die Wanderung führt durch einen Naturweg einige Meter neben der Straße. Hier kann Della dann wieder laufen, allerdings braucht sie einige Zeit bis sie ein akzeptables Tempo anschlägt.

Nach dem Wald folgt eine Wanderung durch ein Wiesental. Im nächsten Ort fehlt an entscheidender Stelle eine Markierung, aber schon nach wenigen Metern merkt Ingrid den Irrtum und so gehen wir weiter auf schönem Weg. Wenig später fragen wir uns, warum der Wanderweg einen großen Umweg nach Süden macht, wenn wir doch leicht nach Nordwesten müssen und beschließen einen kürzeren Weg zu wählen. An der Stelle wenden wir uns daher nicht nach links sondern nach rechts. Wundern uns, dass uns ein großes Schild nochmals in die andere Richtung weist und sehen wenig später den Hinweis eines wohl wandererunfreundlichen Hofbesitzers: freilaufende Hunde, Begehen auf eigene Gefahr.

Diese ist uns zu groß, obwohl es natürlich auch nur eine Finte sein können und wir entscheiden uns für die längere Strecke.

Diese ist teilweise fast zugewachsen, sind doch nicht so viele Wanderer und Pilger auf dieser Strecke unterwegs. Das letzte Stück zum Bahnhof in Roßtal kürzen wir dann doch ab und erreichen nach 8 Stunden ziemlich müde unser Auto.

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